Donnerstag, 6. August 2015

Rezension zu "Der Hof" von Simon Beckett

Zum Buch
"Das Böse wirft keine Schatten" ~ Der Hof

Südfrankreich im Hochsommer: Als der junge Engländer Sean sich in einem Waldstück verstecken will, gerät er mit seinem Fuß in eine Eisenfalle. Schwer verletzt findet er sich anschließend auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Hof wieder.  Besitzer ist der seltsame und feindselige Arnaud, der die Falle aufgestellt hat und grundsätzlich keine Fremden auf seinem Grund und Boden duldet. Doch dessen Tochter Mathilde kümmert sich um Seans schwerverletzten Fuß und bringt ihm regelmäßig die Mahlzeiten.

Nach einer Weile entscheidet Arnaud, dass er bleiben darf: Die alten Wände des baufälligen Hauses müssen neu gemauert werden. Sean ist die Abgeschiedenheit des Hofes zurzeit ganz recht, da er auf der Flucht ist. Doch er merkt schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Als es immer rätselhafter wird, forscht Sean nach und kommt hinter ein schreckliches Geheimnis...

Der Klappentext hört sich richtig spannend an und verspricht einen guten Thriller. Hauptfigur ist der Engländer Sean, aus dessen Perspektive der Roman erzählt wird. Neben den aktuellen Geschehnissen gibt es auch immer wieder Rückblicke in Seans Leben vor seiner Flucht nach Frankreich. Nach und nach erfährt der Leser, wie es dazu kam. Auch der einsame Hof birgt so manche Geheimnisse...

Mein Fazit: Es gibt sowohl Positives wie auch Negatives über diesen Roman zu sagen. Das Positive: Simon Beckett schafft es mit seiner Erzählung, den ganzen Roman über eine sehr unheimliche Atmosphäre aufrecht zu erhalten. Auch die Beschreibung des Hofes und deren Bewohner, die ein schreckliches Geheimnis umgibt, ist sehr gut dargestellt. Das Negative: Auch wenn der Schreibstil gut ist, kommt die Geschichte einfach nicht richtig in Fahrt. Leider verspricht der Klappentext zu viel. Auch vom Ende habe ich einfach mehr erwartet. Ich würde daher sagen: Kein schlechter Thriller, aber an seine (sehr gelungenen) David Hunter-Romane kommt dieser Roman leider nicht heran.

Meine Bewertung:

Genre: Thriller/Psychothriller
Verlag: Rowohlt

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