Sonntag, 9. August 2015

Rezension zu "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" von Anna McPartlin

Zum Buch

Durch eine Brustkrebsdiagnose wird die lebensfrohe Mia "Rabbit" Hayes mitten aus ihrem Leben gerissen. Tapfer sagt sie der Krankheit den Kampf an - mit Erfolg. Doch nur einige Zeit später kehrt der Krebs mit aller Macht zurück. Nach einem langen Kampf und inzwischen von der Krankheit gezeichnet, wird Rabbit schließlich in ein Hospiz verlegt.
Ihr bleiben noch neun Tage. Neun Tage, um ihrer Tochter Juliet zu sagen, dass sie nicht mehr nach Hause zurückkehren wird. Neun Tage, in der sie noch so viel Zeit wie möglich mit ihrer chaotischen und liebenswürdigen Familie verbringen möchte. Ihre Eltern, ihre Geschwister und natürlich Juliet -  alle haben sie immer unterstützt und gemeinsam mit ihr gekämpft. So schlecht es Rabbit auch geht, tapfer bleibt sie stark - bis zum traurigen Ende...

"Als alle gegangen waren, lag Rabbit still im Bett und versuchte, mit ihrem bevorstehenden Tod ins Reine zu kommen." - Seite 233

Ein unheimlich emotionaler und trauriger Roman, der aber sehr schön geschrieben ist. Hauptfigur ist die alleinerziehende Mutter Rabbit, die Krebs im Endstadium hat. Der Roman ist in neun Teile gegliedert - die neun Tage, die ihr noch bleiben. Immer wieder gibt es auch Rückblicke in Rabbits Vergangenheit. Sehr schön ist auch der Familienzusammenhalt, der hier wirklich toll wiedergegeben wird.

Mein Fazit: Sehr schön geschrieben, unheimlich emotional, traurig und berührend. Auch die Covergestaltung ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Eine klare Leseempfehlung!

Meine Bewertung:


Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes
Autorin: Anna McPartlin
Seitenanzahl: 464
Genre: Drama
Verlag: Rowohlt-Taschenbuch

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