Samstag, 19. Dezember 2015

Rezension zu "Die Blutschule" von Max Rhode

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Die beiden Brüder Simon und Mark sind alles andere als begeistert, als sie von ihrem Vater erfahren, dass sie nun aus der Berliner Großstadt  in die tiefste Provinz Brandenburgs ziehen werden. Für die Teenager eine Horrorvorstellung. Doch auf eines freuen sich die beiden: Sechs Wochen Sommerferien! Diese werden jedoch ganz anders als erwartet - die schlimmsten ihres Lebens: Ihr Vater nimmt sie mit zu einem Ausflug auf eine unbewohnte Insel im Storkower See. Auf dieser steht von Wäldern umgeben nur eine Holzhütte, die eingerichtet ist wie ein Klassenzimmer. Einen speziellen Lehrplan gibt es auch - der grausamer ist, als sich die beiden Brüder je vorstellen können. Ein Albtraum beginnt...

"Rückblickend weiß ich, sie war die Einzige, die gewusst hatte, wie groß der Fehler war, den wir machten, als wir nach draußen in die Ödnis zogen, und dass auf uns sehr viel Schlimmeres wartete als lediglich abgeschiedene Langeweile." - Seite 14 (eBook)

Es ist ja inzwischen kein Geheimnis mehr, dass hinter dem Pseudonym Max Rhode kein geringerer als  Sebastian Fitzek steckt. Nachdem ich "Das Joshua-Profil" gelesen habe, in dem ja der Autor Max Rhode die Hauptfigur spielt und sein einziger Bestseller "Die Blutschule" dort auch öfter erwähnt wird, bin nun doch mal neugierig geworden, was Fitzek da geschrieben hat. Die Zusammenhänge zwischen den Büchern finde ich wirklich interessant und gelungen. Die Romane sind aber trotzdem ganz eigenständige Bücher. 

Mein Fazit: "Die Blutschule" geht mehr in Richtung Horror-Thriller. Den Anfang fand ich eher schleppend und vielleicht auch etwas langweilig. Doch dann nimmt die Geschichte etwa ab der Mitte etwas an Fahrt auf. Eine unheimliche Atmosphäre und guter Horror sind vorhanden, es ist kein schlechtes Buch. Der Schreibstil ist manchmal etwas holperig, die Story-Entwicklung etwas wirr. Doch am Ende erwarten den Leser nochmal einige interessante Wendungen. Mir gefallen die "echten" Fitzek-Bücher aber deutlich besser. Dennoch ein interessanter Ausflug zu seinem Pseudonym und für seine eingefleischten Fans lesenswert.

Bewertung:

Titel: Die Blutschule
Autor: Max Rhode
Genre: Horror/Thriller
Seitenanzahl: 250
Verlag: Bastei Lübbe

Bleibt noch die abschließende Frage: Welches Buch? "Das Joshua-Profil" oder doch lieber "Die Blutschule"? Es ist sehr interessant, beide Bücher zu lesen. Die Reihenfolge ist dabei völlig egal. Wenn doch die Entscheidung auf ein Buch fallen muss, dass würde ich auf jeden Fall "Das Joshua-Profil" vorziehen. Das Buch ist wirklich gelungen. Meine Rezension findet ihr hier.

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