Dienstag, 31. Mai 2016

Buchhighlights im Mai 2016

Hallo ihr Lieben!

Im Mai habe ich 12 Bücher mit insgesamt 5.075 Seiten gelesen. Dank der gewonnenen Lovelybox habe ich auch mir bisher noch unbekannte Bücher entdeckt. Meine gelesenen Bücher:

  • Fredrik Backman - Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid
  • Jonas Jonasson - Mörder Anders und seine Freunde nebst dem einen oder anderen Feind
  • Bill Bryson - Reif für die Insel: England für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Philip Pullman - His Dark Materials 3: Das Bernstein-Teleskop
  • Joel Dicker - Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
  • Joel Dicker - Die Geschichte der Baltimores
  • Neil Gaiman - Das Graveyard-Buch
  • Bill Bryson - It's teatime my dear!: Wieder reif für die Insel
  • Neil Gaiman - Der Ozean am Ende der Straße
  • Neil Gaiman - Niemalsland
  • Wolfgang Popp - Wüste Welt
  • Andreas Izquierdo - Romeo & Romy

Alle Rezensionen dazu findet ihr ihr hier: Rezensionen 


 Meine persönlichen Buchhighlights im Mai
Es waren vielen schöne Geschichten dabei, und diese sechs Bücher haben mir besonders gefallen:

 
Joel Dicker











Fredrick Backman

Andreas Izquierdo






Neil Gaiman

Wolfgang Popp


Meine vorläufigen Lesepläne für den Juni:
  • Die Stadt und die Stadt von China Miéville
  • Die Sturmkönige-Trilogie von Kai Meyer
  • Nightmares! 2: Die Stadt der Schlafwandler von Jason Segel
  • Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce
ansonsten überlege ich noch, mal wieder etwas von Terry Pratchett oder Stephen King zu lesen. Wie immer entscheide ich das spontan nach Lust und Laune. Dann gibt es noch eine Neuerscheinung, für die ich mich sehr interessiere:
  • Britt-Marie war hier von Fredrik Backman (erscheint am 23.06.2016)


Ich wünsche euch einen schönen, neuen Lesemonat mit vielen tollen Büchern! :)


Rezension zu "Romeo & Romy" von Andreas Izquierdo

Zum Buch
Romeo & Julia mal anders...

Schon seit ihrer Kindheit hat Romy einen großen Traum: Schauspielerin werden und auf den Bühnen der Welt spielen! Doch die Realität sieht anders aus: Sie ist Souffleuse in einem Theater, dabei würde sie nur zu gern selbst als Julia Capulet auf der Bühne stehen. Enttäuscht kehrt sie schließlich in ihre Heimat zurück, ein kleines idyllisches Dorf im Erzgebirge. Mittlerweile leben nur noch die älteren Menschen in dem Örtchen, die ein beängstigendes Ziel verfolgen: Auf dem hübschen Friedhof im Dorf begraben zu werden, wo allerdings nur noch zwei Plätze frei sind. Den Unsinn kann Romy sich  nicht länger anschauen und bringt mit ihrer gewagten Idee frischen Wind in die Gemeinde: Sie möchte aus ihrer baufälligen Scheune ein elisabethanisches Theater bauen und dort Shakespeares "Romeo & Julia" aufführen - Zusammen mit den Alten aus dem Dorf. Erfahrungen haben sie zwar keine, aber dafür einen richtigen Star mit an Bord: Herzensbrecher Ben, das bekannte Geschichte aus der Waschmittelwerbung. Eine aufregende Zeit beginnt für alle. Kann Romy sich ihren großen Traum erfüllen?


"Kinder hatten immer Zeit, weil sie Zeit nicht zählten. Weder Minuten noch Stunden noch Tage noch Monate noch Jahre. Im Gegensatz zu Erwachsenen, die nie Zeit hatten und immer zählten und deswegen Kalender und Planer brauchten." - Seite 57


"Und da gestand sich Romy ein, warum Bella all diese toten Dinge zum Leben erweckt hatte. Sie war einsam. Alle im Dorf waren das. Sie waren gemeinsam einsam." - Seite 81

Ich hatte dieses Buch schon länger auf meiner Wunschliste, umso mehr habe ich mich gefreut, dass "Romeo & Romy" mit in der letzten Lovelybox war. Es ist eine schöne und besondere Geschichte: Im Mittelpunkt eine junge Frau, die sich ihren großen Traum erfüllen möchte - und mit Herz und Seele alles dafür tut. An ihrer Seite: Die schrulligen, sympathischen älteren Leute aus ihrem Heimatdörfchen, für die Romy schon immer ein großer Star war - und der etwas chaotische Ben, der Star aus einer Waschmittelwerbung.

Mein Fazit: Eine sehr schöne Geschichte! Nachdem ich erst einige Seiten brauchte, um in das Buch hineinzufinden, lässt es sich danach aber sehr gut lesen. Es ist zugleich eine sehr herzerwärmende Geschichte, zum Teil sehr traurig, aber auch erfrischend humorvoll. Die Charaktere sind vielfältig und sehr gut gewählt, es ist unheimlich interessant, den Weg von Romy zu verfolgen. Auch die Entwicklung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, es gibt einige ungeahnte Wendungen. Ein rundum gelungenes Wohlfühlbuch!

Meine Bewertung: 



Titel: Romeo und Romy
Autor: Andreas Izquierdo
Genre: Unterhaltungsroman
Seitenanzahl: 491
Verlag: insel-taschenbuch

Gemeinsam Lesen #56

Die Aktion findet ihr jeden Dienstag bei Schlunzen-Bücher.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
- Ich lese gerade "Romeo & Romy" von Andreas Izquierdo und bin auf Seite 487 von 491.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite? 
Zum Buch

- "Eine schwarze Katze kreuzte ihren Weg, lief rasch über den Parkplatz und verschwand in einem der Gebüsche, die das Gelände einrahmten."

3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?
- Dieses Buch habe ich zusammen mit der letzten Lovelybox von Lovelybooks gewonnen. Das hat mich sehr gefreut, da es bereits auf meiner Wunschliste stand. Ich habe die Geschiche gerade zuende gelesen muss sagen, dass ein ein richtiges Wohlfühlbuch ist. Alles ist dabei: Humor, aber auch einige traurige Momente, sehr herzliche Charaktere und eine geplante Aufführung von Romeo & Julia - in einem selbstgebautem, elisabethanischen Theater. Ein sehr schönes Buch, die Rezension folgt. :)

4. Fällt es dir leichter, eine Rezension zu einem guten oder schlechten Buch zu schreiben?
- Meist fällt es mir leichter, Rezensionen zu Büchern zu schreiben, die mich begeistert haben. Bei Büchern, die mir einfach nicht gefallen haben, ist es manchmal schwer, die richtigen Worte zu finden. Aber nach kurzer Zeit finden sich die Worte dann doch noch.

Wichtig ist, das man immer ehrlich bleibt und schreibt, was einem gefallen oder auch nicht gefallen hat.

Montag, 30. Mai 2016

Montagsfrage #56

Die Montagsfrage gibt es jede Woche bei Buchfresserchen.
Die Frage in dieser Woche:

Falls ihr Klassiker lest, habt ihr (einen) besondere(n) Favoriten und wenn ja, warum? 

Ich lese sehr gerne mal Klassiker. Demnächst steht "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde auf meiner Leseliste.
Welche Klassiker mir bisher aber unheimlich gut gefallen haben sind folgende:

  • Stolz und Vorurteil von Jane Austen
  • Die unendliche Geschichte von Michael Ende
  • Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupery
 
 Alle Geschichten sehr unterschiedlich, aber jede auf ihre besondere Art einmalig. Besonders von Jane Austen möchte ich noch einiges lesen.

Samstag, 28. Mai 2016

Rezension zu "Wüste Welt" von Wolfgang Popp

Zum Buch
Ein Roadtrip der besonderen Art...


Aufgrund einer sehr rätselhaften SMS seines Bruders macht sich ein Musiker aus Wien auf den Weg nach Marokko. Nachdem er in Agadir gelandet ist, begibt er sich sofort auf die Suche. Laut den Aussagen einiger Bewohner wurde sein Bruder vor gut einer Woche zum letzten Mal gesehen. Nach und nach wird die Reise für ihn zu einem abenteuerlichen Roadtrip. Immer wieder gibt es mysteriöse Hinweise auf den Verbleib seines Bruders, die ihn schließlich zusammen mit einem älteren Paar weit hinein in die Wüste führt - zu einer Zeremonie von Geisterbeschwörern. Wird der Musiker seinen Bruder finden?

"Das Hotel ist direkt an den Rand der Klippen gebaut. Gut dreißig Meter unter mir liegt der Strand, die Wellen branden heran, dann fällt mir ein heller Schleier auf, der im Wind tanzt, lang ist er, zwei Meter, vielleicht sogar drei, ein weißer Drache, der sich durch die Lüfte windet." - Seite 52

Ich habe dieses Buch zusammen mit der Lovelybox gewonnen und war sofort sehr neugierig auf die Geschichte. Diese ist außergewöhnlich und sehr geheimnisvoll: Man weiß als Leser nicht wirklich, was einem in diesem Buch erwarten wird. Nach den ersten Seiten weiß man nur eines: Man will es unbedingt herausfinden. Durch das gesamte Buch zieht sich von Anfang an eine leicht unheimliche Atmosphäre, beginnend mit der rätselhaften SMS, auf die interessante Begegnungen und mysteriöse Hinweise folgen. Nur an eine Sache konnte ich mich nicht ganz gewöhnen: Sowohl der Bruder, als auch der Hauptprotagonist (aus dessen Sicht das Buch geschrieben ist) bleiben namenlos, während aber alle anderen Nebenfiguren mit Namen genannt werden. Vielleicht trägt aber genau diese Tatsache zu der speziellen Atmosphäre bei.

"Die Wüste ist nicht abweisend, sie besteht nur darauf, das Sagen zu haben. Entweder man spielt nach ihren Regeln oder das Spiel ist aus." - Seite 117

Mein Fazit: Ein sehr außergewöhnliches Buch mit vielen Facetten: Die Beschreibung des Klappentextes trifft es sehr gut: Eine Mischung aus Wüstentagebuch, Roadtrip und Geistergeschichte - ohne Geister.  Es ist nicht sehr spannend - aber dafür unheimlich packend. Als erstes ist mir der Schreibstil aufgefallen: Sehr detailreich -  Menschen, Landschaften, Gefühle und Situation werden sehr genau beschrieben. Dieses passt unheimlich gut. Eine besondere Geschichte mit Überraschungen, die sehr lesenswert ist und fünf Sterne verdient hat.

Meine Bewertung:

Titel: Wüste Welt
Autor: Wolfgang Popp
Genre: Gegenwartsliteratur / Abenteuer
Seitenanzahl: 160
Verlag: Edition Atelier

Freitag, 27. Mai 2016

Rezension zu "Niemalsland" von Neil Gaiman

Zum Buch

Londons geheime Unterwelt...

Richard ist ein junger Mann, lebt in London, ist verlobt und arbeitet erfolgreich im Aktiengeschäft. Doch eine Begegnung verändert sein Leben schlagartig. Als er eines Abends ein junges Mädchen sieht, das verletzt auf dem Fußgängerweg liegt, zögert er nicht lange und hilft ihr. Doch das Mädchen mit dem Namen Door ist kein gewöhnliches Mädchen: Sie kommt aus einer Welt, die sich Unter-London nennt. Plötzlich ist für Richard nichts mehr so wie es mal war, sein ganzes Leben ist buchstäblich verschwunden. So folgt er Door in die geheimnisvolle Welt die tief unter dem London liegt, das wir kennen - und erlebt dort unglaubliches. Doch diese Welt ist alles andere als ungefährlich, Richard wünscht sich bald sein altes Leben zurück...

"Und dann bogen sie um eine Ecke und erblickten die Brücke. Es hätte auch eine der Themse-Brücken sein können, dachte Richard; eine riesige steinerne Brücke, die sich über einen Abgrund in die Nacht spannte. Doch darüber war kein Himmel und darunter kein Wasser. Sie stieg empor in die Finsternis." - Seite 84, eBook

Niemalsland beginnt ganz harmlos mitten in London - und nimmt dann eine ganz unglaubliche Wendung. Richard wird der Boden unter den Füßen weggerissen, nachdem er einem verletzten Mädchen geholfen hat. Der Leser taucht in eine skurrile und sehr abenteuerliche Welt ein, die Neil Gaiman tief unterhalb Londons erschaffen hat: "Unter-London". Viele unheimliche und faszinierende Wesen leben dort - manche davon sehr gefährlich. Und auch das Mädchen Door hat ein Geheimnis...

Mein Fazit: Eine sehr verrückte, aber lesenswerte Geschichte. Beeindruckend ist die Parallelwelt mit ihren skurrilen Bewohnern, die der Autor hier erschaffen hat. Neben viel Fantasy gibt es auch gut gewählte Horror-Elemente, die der Story noch eine zusätzliche unheimliche Atmosphäre geben. Auch die Entwicklung der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, es bleibt durchweg spannend und lässt sich dank des lockeren Schreibstils flüssig lesen. Vielleicht sieht man nun die Londoner U-Bahn-Schächte nach diesem Buch mit anderen Augen. ;) Es warten einige Überraschungen!

Meine Bewertung:

Zum Buch

Titel: Niemalsland
Autor: Neil Gaiman
Genre: Fantasy / Horror
Seitenanzahl: 368
Verlag: Heyne


Info: Im Oktober erscheint "Niemalsland" erstmals als ungekürzte Ausgabe (432 Seiten) als Paperback im Eichborn Verlag.

Donnerstag, 26. Mai 2016

Top Ten Thursday #46

Bei dem Top Ten Thursday geht es um Bücherlisten, die jeden Donnerstag zu einem vorgegebenen Thema erstellt werden können. Eine Aktion von Steffis Bücher-Bloggeria.

Das Thema in dieser Woche:

10 Bücher aus dem Kaur Verlag 

Meine Liste  besteht in dieser Woche zwar nicht komplett, aber überwiegend aus Thriller. Bis auf  Markus Heitz' "Oneiros", das noch auf dem SuB liegt, habe ich alle Bücher bereits gelesen und für gut befunden. :)




 
Sebastian Fitzek

Passagier 23

Der Nachtwandler







James W. Nichol
Ausgesetzt

Markus Heitz
 Oneiros - Tödlicher Fluch



Ransom Riggs
 Die Insel der besonderen Kinder

Douglas Preston
 Canyon







Diana Gabaldon

Die Highland Saga/Outlander

Band 1: Feuer und Stein
Band 2 Die geliehene Zeit


Jonas Winner
Die Zelle

John Katzenbach
 Der Täter





Mittwoch, 25. Mai 2016

Leselaunen #1


"Leselaunen" ist eine Aktion von Novembertochter, die einmal in der Woche (Mittwochs) stattfindet. Ziel ist es, mit den folgenden vier Fragen über sein aktuelles Leseverhalten zu berichten und über alles, was man sonst noch mitteilen möchte. :) Schaut doch mal bei ihr vorbei!
Ich mache heute zum ersten Mal mit.


Aktuelles Buch?

Niemalsland von Neil Gaiman

Inhalt: Richard Mayhew führt ein unaufgeregtes Leben in London, bis ihm eines Tages ein verletztes Mädchen direkt vor die Füße fällt und ihn um Hilfe bittet. Richard willigt ein und gerät dadurch in ein Abenteuer, das er sich in seinen Träumen nicht hätte vorstellen können. Denn Door ist kein gewöhnliches Mädchen, sondern gehört zur verborgenen Welt von "Unter-London". Ein fantastisches Reich, das sich unter dem London verbirgt, das wir kennen. Auf seiner Reise wird Richard dort vielen faszinierenden, skurrilen und gefährlichen Wesen begegnen ... (Quelle)

Zurzeit lese ich einige Bücher von Neil Gaiman und dieses hier gefällt mir bisher am besten. Ich bin momentan mittendrin, und es ist eine wirklich spannende Welt mitten in (oder eher unter) London, die der Autor da erschaffen hat!

Momentane Lesestimmung?

Sehr gut! Nachdem ich in der letzten Woche eher wenig Zeit zum lesen hatte, da ich meine Wohnung renoviert habe, genieße ich die Lesezeit nun wieder in vollen Zügen! :)


Zitat der Woche?

"Kindheitserinnerungen liegen manchmal unter den Dingen verborgen, die später passiert sind, wie Spielzeug, das vergessen auf dem Boden eines Kleiderschranks liegt, aber nie ganz verloren ist." ~ aus "Der Ozean am Ende der Straße" von Neil Gaiman


Und sonst so?

In der letzten Woche habe ich meiner Wohnung einen neuen Anstrich verpasst und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Dazu kam am Samstag noch tolle Post von Lovelybooks: Ich habe am Lesemarathon zu Pfingsten teilgenommen eine Goodie-Bag gewonnen, die mit schönen Dingen gefüllt war. <3


Dienstag, 24. Mai 2016

Rezension zu "Der Ozean am Ende der Straße" von Neil Gaiman

Zum Buch

Der geheimnisvolle Ozean...

Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann nach langer Zeit an den Ort zurück, der einst seine Heimat war.  Neugierig besucht er auch die Straße, in der er aufgewachsen ist. Sein Elternhaus steht längst nicht mehr, doch er interessiert sich für etwas anderes: Die Farm am Ende der Straße. Dort wohnte damals zusammen mit ihrer Mutter und Großmutter das Mädchen Lettie Hempstock . Seltsamerweise hat er in den letzten Jahren nie an sie gedacht, doch plötzlich kehren alle Erinnerungen schlagartig zurück: An Lettie und an den Ententeich hinter dem Haus, von dem sie behauptete, das dieser in Wirklichkeit ein Ozean ist - und ein Eingang in eine andere Welt. Der Mann erinnert sich an seine Vergangenheit, in der von heute auf morgen einiges seltsam und immer beängstigender wurde und eigentlich nie hätte passieren dürfen...

"Kindheitserinnerungen liegen manchmal unter den Dingen verborgen, die später passiert sind, wie Spielzeug, das  vergessen auf dem Boden eines Kleiderschranks liegt, aber nie ganz verloren ist." - Seite 13

Bei diesem Roman ist mir als erstes das wunderschöne Cover und der märchenhafte Titel aufgefallen, der mich sehr neugierig auf das Buch gemacht hat. Neil Gaiman hat hier eine wirklich einzigartige Geschichte erschaffen: Ein Mann kehrt nach mehreren Jahrzehnten in seine Heimat zurück und erinnert sich an seine Kindheit - und an den Ozean am Ende der Straße, der viele Geheimnisse verbirgt. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive des (namenlosen) Mannes geschrieben, was meiner Meinung nach unheimlich gut passt.

"Ich wollte nicht, dass sie existierte, die Brücke zwischen meinen Träumen und der Realität." - Seite 42

Mein Fazit: Eine sehr außergewöhnliche Fantasy-Geschichte, ein wenig poetisch, aber gleichzeitig auch überraschend gruselig. Zusammen mit dem fesselnden Erzählstil eine gut gelungene Mischung. Die Story bleibt lange geheimnisvoll, an manchen Stellen vielleicht etwas verwirrend. Dennoch ist es sehr spannend, die Geschehnisse rund um den geheimnisvollen Ozean zu verfolgen.  Ein märchenhaft-gruseliges Leseerlebnis!

Meine Bewertung:

Titel: Der Ozean am Ende der Straße
Autor: Neil Gaiman
Genre: Fantasy/Phantastik
Seitenanzahl: 240
Verlag: Eichborn (Hardcover),
             Bastei Lübbe (Taschenbuch)