Sonntag, 8. Januar 2017

Rezension zu "Jackaby" von William Ritter

Zum Buch


Jackaby - der spezielle Detektiv für alles Übernatürliche

New Fiddleham im Jahre 1892: An einem verschneiten Januartag erreicht die junge Abigail Rook nach einer langen Reise die Stadt und macht sich sofort auf die Suche nach einem Job. Zufällig trifft sie dabei auf Mr. R.F. Jackaby, der eine Assistentin für seine Detektei sucht. Doch Jackaby ist kein gewöhnlicher Detektiv - mit seinem Sinn für alles Ungewöhnliche und der Fähigkeit, Fabelwesen zu sehen, kümmert er sich um alle übernatürlichen Fälle in der Stadt. Abigail dagegen hat das Talent, alltägliche und noch so kleine Details wahrzunehmen, die später von enormer Wichtigkeit sein können. Schon der erste Fall hat es in sich: Ein Serienkiller scheint nach einem bestimmten Muster vorzugehen. Jackaby merkt sofort, dass der Täter kein normaler Mensch ist und  beginnt mit seinen speziellen Ermittlungen. Dabei begegnen ihm und Abigail allerhand Übernatürliches - was natürlich nicht ganz ungefährlich ist...


"Eigentlich glaube ich nicht an...an...Okkultes. Weder an Hausgeister noch an Kobolde noch an den Weihnachtsmann!" (Abigail)

- "Selbstverständlich nicht, das wäre ja auch albern. Nicht die Sache mit den Hausgeistern und Kobolden natürlich, die existieren selbstverständlich, aber dieser Unsinn mit dem Weihnachtsmann ist wirklich absurd." (Jackaby) - Seite 43


Nachdem ich die Inhaltsangabe von Jackaby gelesen habe -Mit einem Detektiv als Hauptperson, der einen Sinn für alles Übernatürliche hat - war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Und es hat wirklich eine schöne, außergewöhnliche Note: Der skurrile Mr. R.F. Jackaby hat mit der jungen Abigail Rook endlich eine gute Assistentin für seine Detektei gefunden, deren Spezialgebiet ungeklärte Phänomene sind. Zuerst ist für die junge Frau alles neu und ein wenig unglaublich, besonders als Jackaby anmerkt, dass sich ein kleiner Kobold in Abigails Mantel eingenistet hat. Doch nach und nach bekommt sie ein Gespür dafür und gerät in ein spannendes Abenteuer - und in einen Mordfall, der es in sich hat...
Mir hat die Geschichte von Anfang an gut gefallen: Die Charaktere sind klasse: Sowohl die normale Abigail, als auch der außergewöhnliche Jackaby, der einen mit seinen Aussagen so manches Mal zum Schmunzeln bringt. Doch auch die Handlung bietet einiges: Eine düster angehauchte Stadt mitten im verschneiten Januar, in dem ein Mörder herumläuft, der höchstwahrscheinlich kein Mensch ist. Es warten einige Überraschungen für das neue Detektiv-Duo.
Das Cover finde ich auch sehr gelungen, es fällt einem sofort ins Auge: In hellblau/türkis gehalten mit der Silhouette eines Mannes (Jackaby) und Details, die auf einen phantastischen Roman hindeuten.

Mein Fazit: Dieses Buch ist eine gute Mischung aus Krimi und Mystery mit fantastischen Elementen, angesiedelt  am Ende des 19. Jahrhunderts. Eher in düsterer Atmosphäre gehalten mit einem etwas speziell-skurrilem Detektiv und einer sympathischen Assistentin bietet die Handlung einen interessanten Verlauf. Mir hat hier nur ein wenig die Tiefe gefehlt, trotz toller Ideen blieb die Geschichte an manchen Stellen etwas blass. Dennoch ein guter und unterhaltsamer Auftakt mit noch etwas Luft nach oben.

Meine Bewertung: 




Titel: Jackaby
Autor: William Ritter
Genre: Krimi / Mystery / Fantasy
Seitenanzahl: 320
Verlag cbt

Kommentare:

  1. Huhu Nicole, schön das dir das Buch dann auch noch so gut gefiel! Ich glaube für mich wäre es nicht ganz das "Richtige" ;)

    Liebe Grüße
    Janna

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    1. Huhu Janna,

      ich mag ja diese Mischung aus Krimi mit fantastischen Elementen. :)
      Ist natürlich Geschackssache, aber wenn man sowas mag, dann ist dieser Roman perfekt.

      Liebe Grüße
      Nicole

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    2. Ich habe mir "Weiße Magie - mordsgünstig" im Dezember gegönnt & will es im Verlauf des Jahres lesen, klingt auch nach einem etwas anderen Krimi! Aber das Cover lockte mich so & in meiner Buchhandlungen stehen bei manchen Büchern Kurzmeinungen der Angestellten und diese war so ansprechend, schwupps da wars gekauft ;)
      Also ein wenig fantastisch mal sehen, grundlegend hab ich diese Genres lieber getrennt, lasse mich aber auch gern mal von meiner Meinung abbringen. Zur Zeit aber ist mein SuB hoch genug & die WuLi bereits jetzt schon nicht mehr abzuarbeiten ;D

      Liebe Grüße!

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  2. Ich glaube, dass die Kombination aus Fantasy und Krimi mit skurrilen Charakteren ganz genau meine Kragenweite ist. Deshalb steht das Buch auch schon ganz oben auf meiner Leseiste und ich bin ziemlich neugierig, ob es mir auch so gut gefällt.

    LG Gabi

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    1. Huhu Gabi,

      schön, dann wird dir dieses Buch sicherlich gefallen. Falls du es lesen solltest, bin ich da mal auf deine Meinung gespannt. :)

      Liebe Grüße
      Nicole

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  3. Huhu Nicole,

    toll gewähltes Zitat! An dieser Stelle musste ich beim Lesen auch total grinsen. =') Deiner Rezension kann ich größtenteils einfach nur zustimmen. Die Charaktere sind eine Nummer für sich, humorvoll und echt sympathisch. Besonders die Atmosphäre im Buch hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die Geschichte auch etwas blass und der Krimi-Teil war mir an manchen Stellen etwas zu vorhersehbar. Wie war das bei dir? Konnte dich die Auflösung überraschen?

    Ganz liebe Grüße
    Leni =)

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