Donnerstag, 25. Mai 2017

Rezension zu "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher

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Die Geschichte von Hannah Baker - und ihre Abrechnung

Als Clay Jensen von der Schule nach Hause kommt, liegt vor seiner Tür ein Paket, das an ihn adressiert ist - ohne Absender.  Der Karton enthält sieben Kassetten, alle Seiten nummeriert. Als Clay die erste Kassette in den Recorder legt und schließlich die Stimme von Hannah Baker hört, läuft es ihm kalt den Rücken runter - denn Hannah hat sich vor zwei Wochen das Leben genommen. Ihr Tod kam für alle in der Schule überraschend und war ein Schock.
Clay setzt sich Kopfhörer auf und wandert ziellos durch die nächtlichen Straßen. Schnell wird ihm klar: Auf diesen Kassetten rechnet Hannah mit ihren Mitschülern ab - es gibt dreizehn Gründe, die zu ihrem Selbstmord geführt haben und dreizehn Menschen, die daran ihren Anteil hatten. Clay ist einer davon...


"Ich wünschte, ich hätte diese Schachtel und die sieben Kassetten darin nie zu Gesicht bekommen. Das erste Mal auf PLAY zu drücken war einfach gewesen. Ein Kinderspiel. Ich hatte nicht geahnt, was ich hören würde. Doch jetzt ist es eines der beängstigendsten Dinge, die ich je getan habe." - Seite 11, eBook


Auf diesen Roman, der in Deutschland erstmals im Jahr 2009 veröffentlicht wurde, bin ich durch die die gleichnamige Netflix-Serie aufmerksam geworden, die ich beim stöbern entdeckt habe. Doch bevor ich diese zum Vergleich schauen werde, war ich neugierig auf die Romanvorlage, wo schon der Klappentext zeigt, dass das Thema keine leichte Kost ist: Ein junges Mädchen begeht Selbstmord und bringt danach sieben Kassetten in Umlauf, auf der sie ausführlich erzählt, welche Gründe sie zu diesem dramatischen Schritt bewegt haben und wer alles seinen Anteil daran hatte...
Das Buch hat einen speziellen und besonderen Schreibstil. Die Kapitel sind in Kassettenseiten aufgeteilt und begleitet Hauptfigur Clay Jensen, während er sich diese anhört. Der Schriftart wechselt regelmäßig zwischen kursiv (Hannahs Erzählung) und  normal (Clays Perspektive und Gedanken). Auch wenn man sich erst an diesen Schreibstil gewöhnen muss, ist er doch sehr gut gewählt, denn die einzelnen Unterbrechungen die durch die beiden Erzählperspektiven entstehen, erhöhen die Spannung.
Die Atmosphäre des Romans ist beklemmend und unheimlich. Einmal angefangen, man kann das Buch nur noch schlecht aus der Hand legen, weil man unbedingt wissen muss, was Hannah durchlebt hat und was sie zu diesem unglaublichen Schritt bewogen hat. Es ist alles sehr realistisch erzählt - auch, wie sich durch kleine Ereignisse schließlich etwas so Schreckliches entwickeln kann  - der kleine Schneeball, der plötzlich zur gefährlichen Lawine wird.


"Ich schließe die Augen und versuche, die Ruhe zu bewahren. Doch in Wahrheit habe ich sie schon seit Stunden verloren." - Seite 106


Mein Fazit: Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst. Eine erschreckende und beklemmende Geschichte, die eigentlich tieftraurig ist. Durch den besonderen Schreibstil bleibt das Buch die ganze Zeit über packend und überrascht durch einige Wendungen und unvorhersehbare Geschehnisse in Hannahs Erzählung. Puzzleteile fügen sich schließlich zusammen. Es ist eine sehr emotionale und ernste Geschichte, die erschreckend vor Augen führt, wie schnell etwas zum Selbstmord führen kann. Kein leichtes Buch - aber dennoch ein sehr wichtiges Thema. Von mir gibt es hierfür 4,5 Sterne.

Meine Bewertung:





Zum Buch
Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Autor: Jay Asher
Genre: Drama / Jugendbuch / All Age
Seitenanzahl: 288
Verlag: cbt

Das Cover oben zeigt die Filmausgabe zur gleichnamigen Netflix-Serie, rechts findet ihr ihr den Link zur normalen Ausgabe.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Rezension zu "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman

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Wie Eleanor Oliphant sich selbst fand

Eleanor Oliphant steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag, arbeitet in der Buchhaltung und ist ein wenig anders als andere Menschen. Die Wochen sind genau durchgeplant und daher für sie völlig unvorstellbar, einfach mal so in den Pub oder auf eine Shoppingtour zu gehen. Doch Eleanor ist einsam, auch wenn sie es sich selbst nicht eingestehen möchte.
Doch dann wird ihr Leben auf den Kopf gestellt, denn sie verliebt sich. Um sich mit der ihr völlig unbekannten Welt draußen vertraut zu machen, verlässt sie schließlich ihr Schneckenhaus und entdeckt viel Neues - auch lernt sie sich selbst nochmal von einer anderen Seite kennen.
Schließlich läuft vieles ganz anders, als Eleanor geplant hatte...


" Ich bin eine Einzelkämpferin, die letzte Überlebende. Ich bin Eleanor Oliphant. Ich brauche niemanden sonst. Es gibt keine große Leere in meinem Leben, kein fehlendes Puzzleteil, das mich vervollständigen würde. Ich bin mir selbst genug, ein kleines Elementarteilchen. Das habe ich mir zumindest immer eingeredet. Bis gestern Abend, als ich der Liebe meines Lebens begegnet bin." - Seite 16, eBook


Ich, Eleanor Oliphant ist der Debütroman von Gail Honeyman und mir auf den ersten Blick durch das schöne, farbig gestaltete Cover aufgefallen. Nachdem mich auch der Klappentext sehr neugierig gemacht hat, war ich gespannt, was mich in diesem Buch erwartet. Und ich muss sagen, dass es mich sehr positiv überrascht hat! Der Schreibstil ist wirklich angenehm und die Ich- Perspektive sehr gut gewählt. So lernt man die junge Frau Eleanor sehr gut kennen - ihr durchgeplantes Leben, ihren Alltag und ihre Ansichten. Schnell merkt man aber, dass hinter der starken Fassade ein trauriges Geheimnis steckt.
Als Eleanor sich schließlich verliebt, der Glückliche aber noch nichts davon weiß, will sie sich akribisch auf das erste Treffe vorbereiten. Dafür wagt sie sich schließlich aus ihrem gewohnten Umfeld heraus. Es gibt einige Abschnitte, die zum wirklich Schmunzeln sind, weil Eleanors Kommentare einfach schräg sind. Doch es gibt auch eine andere Seite - man erfährt nach und nach die traurige Geschichte aus ihrer Vergangenheit und die Wahrheit, warum sie so ist wie sie ist. Zudem gibt es im Laufe der Handlung eine Situation, die man so nicht erwartet hätte...
Was mir außerdem noch sehr gut gefallen hat: Diese Geschichte ist überhaupt nicht kitschig, sondern interessant, einfühlsam und gleichzeitig  sehr erfrischend geschrieben.


"Ich spürte ein jähes Glücksgefühl in mir aufflammen, als hätte jemand ein Streichholz angerissen. Ganz hell war es, licht und warm. Ich konnte mich nicht erinnern, dass ich jemals zu etwas beglückwünscht worden war, aber es fühlte sich gut an. Wirklich. Sehr angenehm, in der Tat." - Seite 218, eBook


Mein Fazit: Ein großartiges Debüt! Dieses Buch gehört zu denen, wo man beim Lesen die Zeit vergisst. Eine wunderbare Geschichte mit einer besonderen Hauptfigur, die einem während des Lesens ans Herz wächst. Mal humorvoll, mal anrührend und auch mal traurig - ein Buch mit vielen Facetten. Der lockere Schreibstil ist angenehm zu lesen und durch den  interessanten Verlauf wird es an keiner Stelle langweilig. Sehr berührend und lesenswert!

Meine Bewertung: 




Titel: Ich, Eleanor Oliphant
Autorin: Gail Honeyman
Genre: Roman / Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 528
Verlag: Bastei Lübbe


Vielen Dank an Bastei Lübbe und Netgalley für das Rezensionsexemplar! :)

Dienstag, 23. Mai 2017

Gemeinsam Lesen #107

Die Aktion findet ihr jeden Dienstag bei Schlunzen-Bücher.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

- Ich lese gerade "Ich, Eleanor Oliphant" von Gail Honeyman und bin auf Seite 176 von 400 des eBooks.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Zum Buch


"Tatsächlich war das mit dem Hinsetzen gar keine schlechte Idee, denn selbst unter optimalen Bedingungen fiel es mir nach wie vor schwer, in meinen neuen Schuhen das Gleichgewicht zu halten."



3. Was willst du unbedingt zu deinem Buch loswerden?

Ich habe inzwischen fast die Hälfte des Buches gelesen und bin sehr positiv überrascht von der Geschichte. Der Roman gehört auf jeden Fall zu denen, wo man beim Lesen die Zeit vergisst. Der Schreibstil ist sehr schön, die Hauptprotagonistin sehr sympathisch. Eleanor ist anders als alle anderen, sie hat ihre ganz eigenen Ansichten und ist mit ihrem eher einsamen Leben zufrieden. Bis sie sich verliebt und sich dadurch selbst findet....
Ich bin sehr gespannt, wie es nun weitergeht. Neben einigen Abschnitten, die zum Schmunzeln sind, gibt es aber auch eine ernste, traurige Geschichte.


4. Wie viele Seiten lest ihr im Durchschnitt im Monat?

- Ich liste meine gelesenen Seiten immer in meinem Monatsrückblick auf, weil es immer interessant zu sehen ist, wieviel man tatsächlich gelesen hat. Natürlich schwankt die Zahl immer etwas: manche Bücher kann man schnell lesen, bei anderen braucht man länger, usw.
Ich liege meist zwischen 3.700 und 5.700 Seiten - oft im 4.000-Seiten-Bereich.

Montag, 22. Mai 2017

Rezension zu "9 Tage wach" von Eric Stehfest

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Die Vergangenheit von Eric Stehfest

Der Schauspieler und Filmproduzent Eric Stehfest (*1989) ist vielen bekannt durch seine Rolle des Chris Lehmann in der Serie Gute Zeiten, Schlechte Zeiten. Zudem produziert er mit seiner eigenen Firma Station B3.1 auch eigene Filme, die sich mit dem Thema Abhängigkeit auseinandersetzen - und genau darum geht es in diesem Buch, das er zusammen mit Michael J. Stephan geschrieben hat: Seiner Drogenvergangenheit. Hier erzählt Eric seine Geschichte - knapp zehn Jahre war er abhängig von Crystal Meth - einer Partydroge, die ihn fast zerstört hätte. Doch er findet den Ausweg, macht einen Entzug und erzählt von seinem Leben danach.





"Ein scheußlicher Name. "Christ'l". "Christin" hasst falsche Namen und Chronologie. Erstkontakt. Gläsernes Knirschen beim Zerkleinern, Brennen, Durchströmen, Tränen in den Augen. Erst Schmerz, dann Betäubung. Tanzende Nervenbahnen, Puls in den Zähnen, zu den Augen hoch bis zur Kopfhaut. Sieh her, das ist mein Preis." -Seite 28


9 Tage wach ist eine Biografie, die Erics Lebensgeschichte erzählt - von seiner Kindheit, von Träumen und Beziehungen bis hin zu seinem ersten Kontakt mit diversen Drogen, insbesondere Crystal Meth, das ihn fast zehn Jahre beherrschte. Doch als Eric am tiefsten Punkt seines Lebens angekommen ist, fängt er an zu kämpfen und macht einen Entzug.
Dieses Buch hat einen sehr speziellen Schreibstil, an den ich mich erst gewöhnen musste. Die Sätze sind kurz, direkt und bringen die Sache sofort auf den Punkt. Man bekommt einen sehr privaten Einblick in Erics Vergangenheit. Durch seine ehrlichen Schilderungen führt er vor Augen, wie schnell man in diesen gefährlichen Strudel rutschen kann und was die Substanzen mit dem Körper machen. Neben einer Warnung ist es aber auch ein Mutmacher für alle, die vielleicht selbst betroffen sind: Denn Eric hat nach vielen Jahren Abhängigkeit den Entzug geschafft und ein neues Leben begonnen. Wie er auf seiner Facebook-Seite schreibt, hat er schon während des Schreibens von 9 Tage wach Menschen in die Therapie begleitet - über Nachrichten.


"Da entdeckte Eric das Lächeln in seinen Händen, musste sie nur nebeneinander halten. Hielt beide Handflächen nebeneinander und fand, dass sie ihn anlächelten, die Linien auf der Innenseite. Ein verhaltenes feines Lächeln." -Seite 232


Mein Fazit: Eine sehr bewegende Biografie, die einen so schnell nicht mehr loslässt. Mit schonungslos ehrlichen Worten wird hier die Lebensgeschichte von Eric Stehfest erzählt. Von der Abhängigkeit, dem Entzug und seinem Leben danach.
Der Schreibstil ist sehr speziell, gewöhnungsbedürftig und mit seinen abgehackten Sätzen manchmal  etwas kompliziert, jedoch auch schnell und direkt, was zum Buch passt. Da ich mich aber nicht an allen Stellen damit anfreunden konnte, ziehe ich einen halben Stern ab.
9 Tage wach ist ein Buch, dass noch lange nachhallt, nicht ohne ist und sehr berührt. Die Aussage "Ein Buch wie ein Rausch" trifft es sehr gut. Lesenswert, ich vergebe 4,5 Sterne hierfür.

Meine Bewertung: 




Titel: 9 Tage wach
Autoren: Eric Stehfest, Michael J. Stephan
Genre: Biografie
Seitenanzahl: 288
Verlag: Edel Books





Im Rahmen von Thalia-Stories erzählt Eric Stehfest in einem Video-Interview über sein Leben, welche Bücher ihn prägten und wie es zu seinem ersten eigenen Buch kam. Hier findet ihr das Video:



Samstag, 20. Mai 2017

Rezension zu "Der Galgen von Tyburn" von Ben Aaronovitch

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Band 6 der Rivers of London - Reihe

Nachdem ihn sein letzter Fall tief in die Provinz führte, ist Peter Grant nun zurück in London - wo bereits der nächste Einsatz auf ihn wartet - und der verlangt dem Police Constable und Zauberlehrling einiges ab: Zunächst führt ihn ein mysteriöser Todesfall in die Welt der Reichen und Schönen. In dem Zusammenhang fordert Lady Ty einen Gefallen ein, der natürlich alles andere als einfach ist. Es sich mit ihr zu verscherzen, wäre nicht ratsam. Und dann ist da auch noch der gesichtslose Magier, dessen "Begegnung" Peter nun schon zum zweiten Mal auf wundersame Weise überlebt hat. Und hätte er nicht schon genug zu tun, taucht auch noch ein Haufen rätselhafter Amerikaner auf und -völlig unerwartet- eine alte Bekannte...
Mit der Hilfe von seinem Vorgesetzten und Mentor Nightingale versucht Peter die verschiedenen Fäden zu entwirren und stößt schließlich auf etwas, womit er nicht gerechnet hat...


"Der Aufzug führte auf einen Flur, wo wir den Tanz der weißen Overalls aufführten, bei dem die Würde des Gesetzes unweigerlich gewisse Einbußen erleidet, während man auf einem Bein herumhüpft und versucht, das andere in den blöden Papieranzug hineinzumanövrieren." -Seite 17


Auch in seinem sechsten Fall hat Police Constable und Experte für alles Magische Peter Gant wieder alle Hände voll zu tun: Ein tragischer Todesfall auf einer Party, die heimlich in Londons teuerster und gut bewachter Immobilie stattfand. Schnell wird klar, dass hier einiges nicht mit rechten Dingen zuging und sich überraschende Verbindungen auftun...
Peter Grant, auf seine ganz spezielle Art charmant wie eh und je, erzählt in der schon bekannten Ich-Perspektive seine Geschichte selbst - locker und frech, mit seinen ganz eigenen Ansichten, die einen manchmal zum Schmunzeln bringen. Die Schauplätze sind wieder interessant und schön detailliert beschrieben, es gibt ein Wiedersehen mit den schon bekannten Charakteren, von denen mir die Figur des Nightingale immer noch am besten gefällt - da er im letzten Band nur am Rande aufgetaucht ist, hatte ich gehofft, dass er hier wieder mehr in der Vordergrund rückt. In dem Fall hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht.
Womit ich mich im ersten Band nur teilweise anfreunden konnte, aber inzwischen richtig interessant finde, sind die Abschnitte mit den Flussgöttern und -göttinnen - sehr skurril, aber wirklich gut gemacht. Peter hat ja inzwischen einen sehr guten Draht zu den Leuten und will es sich natürlich nicht mit Lady Ty - Göttin des Flusses Tyburn- verscherzen. Denn das könnte weitreichende und nasse Folgen haben...


"Wir alle standen wieder auf, aber diesmal hatte Lady Ty sich unter Kontrolle und sah ohne größeren Sachschaden zu, wie ihre Tochter abgeführt wurde. Trotzdem nahm ich mir vor, heute Nachmittag mal beim Wasserwerk nachzufragen - nur zur Sicherheit." - Seite 35


Neben einem spannenden Krimi kommt natürlich auch das Magische nicht zu kurz - alles wieder perfekt eingewoben ist das (anscheinend) so normale London. Der Fall selbst führt mit seinen vielen Puzzleteilen schließlich zu einer überraschenden Entwicklung...

Das Cover ist diesmal in violett-lila gehalten und mit vielen kleinen, passenden Details ausgestattet. Es reiht sich perfekt in die Reihe seiner bunten Vorgänger ein und ist im Regal ein echter Hingucker. Was es genau mit dem Titel Der Galgen von Tyburn auf sich hat, erfährt man im Laufe der Geschichte.

Noch kurz zu der Frage, ob man dieses Buch auch lesen kann, wenn man die Vorgänger noch nicht kennt: Natürlich ist es von Vorteil wenn man auch die vorigen Bände gelesen hat.  Der Fall ist zwar in sich abgeschlossen, jedoch gibt es immer wieder Verweise auf die Geschehen der  vorigen Bände. Vielleicht im ersten Moment etwas kompliziert, jedoch in kurzen Abschnitten sehr gut erklärt. Daher würde ich auch Neulingen das Buch ans Herz legen, die mal einen Einblick in Peter Grants magische Welt bekommen möchten.

Mein Fazit: Ein magisch-abenteuerlicher sechster Band, der mir noch etwas besser als die letzten beiden Bücher gefallen hat. Die Handlung selbst entwickelt sich spannend, viele Verbindungen tun sich auf und offene Geschichten aus den Vorgängern gehen weiter. Einen halben Stern ziehe ich ab, da ich mir hier etwas mehr Aufklärung gewünscht hätte. Dieses zieht sich leider etwas zu sehr in die Länge. Davon mal abgesehen hat mir das Finale gut gefallen. Wieder ein gelungener Fantasy-Krimi im typischen Aaronovitch-Stil. Lesenswert! 4,5 Sterne von mir.

Meine Bewertung: 




Titel: Rivers of London 6 - Der Galgen von Tyburn

Autor: Ben Aaronovitch
Genre: Krimi /Fantasy
Seitenanzahl: 416
Verlag: dtv



Vielen Dank an dtv für das Rezensionsexemplar! :)


Die Bücher der Rivers of London-Reihe:
Band 4 ~ Der böse Ort
Band 6 ~ Der Galgen von Tyburn 

Alle Bücher, sowie Infos zur Reihe findet ihr hier: Die Flüsse von London (Peter Grant)