Donnerstag, 2. November 2017

Rezension zu "Flugangst 7A" von Sebastian Fitzek

Zum Buch


Ein Nachtflug mit einer tödlichen Waffe an Bord...

Nach dem Tod seiner Frau ist der Psychiater Mats Krüger Hals über Kopf nach Argentinien ausgewandert - nun kehrt er zurück nach Berlin. Seine Tochter Nele erwartet ein Kind und wünscht sich Unterstützung von ihm. Mats, der unter panischer Flugangst leidet, schafft es schließlich, die Reise anzutreten - ein Langstreckenflug von Buenos Aires nach Berlin. Doch an Bord erwartet ihn schließlich etwas, dass viel schlimmer ist als seine Flugangst: Von ihm wird verlangt, einen seelisch labilen Passagier dazu zu bringen, das Flugzeug zum Absturz zu bringen - sonst stirbt seine hochschwangere Tochter. Für Mats beginnt ein Alptraum, der alles je dagewesene in den Schatten stellt...



"Jetzt sind wir eine von zehntausend", dachte Mats. Schweizer Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass sich auf der Welt immer mindestens  zehntausend Maschinen gleichzeitig in der Luft befanden. Mit über einer Million Passagieren an Bord. Eine Großstadt an Bodenlosen. - Seite 49


Laut dem Ergebnis eines Crashtests  ist Sitz 7A der gefährlichste Platz in einem Flugzeug - diese und noch viele weitere Fakten hat der Psychiater Mats Krüger zusammengetragen, bevor er sich schließlich an Bord der Maschine begibt, die ihn nonstop von Buenos Aires nach Berlin bringen soll. Seine starke Flugangst bestimmt anfangs sein ganzen Denken ein - bis zu dem Punkt, als sich der Erpresser meldet und von ihm Unglaubliches verlangt...
In Flugangst 7A geht es sofort spannend los - die Handlung wechselt regelmäßig zwischen den Geschehnissen an Bord des Airbusses und denen in Berlin, wo Mats' Tochter Nele in großer Gefahr schwebt. Anfangs tauchen viele Fragen auf - Warum?, Wieso? und Wie? sind einige davon. Nach und nach erfährt man schließlich, wie alles zusammenhängt, was ein schreckliches Erlebnis in der Vergangenheit damit zu tun hat und ob überhaupt jemand diesen Albtraum überlebt. Nur so viel: Es gibt Entwicklungen, mit denen man so nicht gerechnet hat...
Die Handlung bleibt fast durchgehend spannend - im Mittelteil flacht sie kurz mal etwas ab, nimmt dann aber wieder an Fahrt auf. Manche Stellen haben es in sich.
Der Schreibstil ist flüssig, Fitzek kommt ohne viel drum herumreden sofort zum Punkt. Die Kapitel sind übersichtlich und enden oft mit einem kleinen Cliffhanger, die es natürlich umso spannender machen und wo einem nichts anderes übrigbleibt, als SOFORT weiterzulesen. Neben der fiktiven Geschichte baut der Autor aber auch aktuelle Fakten ein, auf die er in seinem sehr informativen und wirklich lesenswerten Nachwort u. a. noch genauer eingeht.
Das Cover ist gelungen und passend zum Thema gestaltet - eine Flugzeugtür mit kleinen Details, die schon darauf hinweisen, dass hier einiges passiert.


"Die Panik schnürte ihm den Atem ab und ließ den Druck in seinem Kopf steigen, als würde er wie ein Taucher immer tiefer und tiefer in den Ozean seiner Angst sinken." - Seite 302


Mein Fazit: Nichts ist, wie es scheint und es kommt anders als gedacht - ein typischer Fitzek-Pageturner! Von den ersten Seiten an packend - man kann fleißig miträtseln, wie alles zusammenhängt und sich entwickelt - dieses ist manchmal sehr düster und hält so einige Überraschungen bereit. Vielleicht nicht unbedingt eine Lektüre, die man auf einer Flugreise lesen sollte, ansonsten aber auf jeden Fall. Daher eine klare Leseempfehlung für alle Thriller-Fans!

Meine Bewertung: 






Titel: Flugangst 7A
Autor: Sebastian Fitzek
Genre: Psychothriller
Seitenanzahl: 400
Verlag: Droemer Knaur



Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar! :)

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