Donnerstag, 28. Januar 2016

Rezension zu "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende

Zum Buch

Ein abenteuerlicher Ausflug in eine wundervolle Fantasywelt...


Als der zehnjährige Bastian Balthasar Bux vor seinen Mitschülern in die Buchhandlung von Karl Konrad Koreander flüchtet, ahnt er noch nicht, das ihm bald ein großes Abenteuer erwartet. Denn in dem Antiquariat entdeckt er ein Buch mit dem geheimnisvollen Titel Die Unendliche Geschichte. Voller Vorfreude beginnt Bastian zu lesen  und taucht in das geheimnisvolle Reich von Phantasien ein. Doch die Welt dort ist in Gefahr: Die Kindliche Kaiserin, die Herrscherin des Reiches, ist schwer erkrankt und in Lebensgefahr. Ihr Tod würde auch gleichzeitig der Untergang Phantasiens bedeuten. Immer tiefer taucht Bastian in das Buch ein und wird nach und nach selbst Teil der Geschichte. Er soll tatsächlich derjenige sein, der die phantastische Welt retten soll! Das Abenteuer seines Lebens beginnt...



"Er ahnte nicht, dass er sich damit nun unwiderruflich auf das ungewöhnlichste und wohl auch gefährlichste Abenteuer einließ." - aus Kapitel 10 DER FLUG ZUM ELFENBEINTURM

Die unendliche Geschichte ist eine wirklich schöner Klassiker, voll von Fantasy und Magie. Die Welt Phantasien ist bildreich dargestellt und auch die Illustrationen an jedem Kapitelanfang sind sehr passend. Mir ist besonders der Glücksdrache Fuchur ans Herz gewachsen. :)

"Fuchur, der weiße Glücksdrache, glitt in langsamen, gleichmäßigen Wellenbewegungen durch die Nebel und Wolkenfetzen des Himmels. Auf und ab und auf und ab und auf und ab..." - aus Kapitel 8 IM GELICHTERLAND

Mein Fazit:Ein wundervoller Klassiker, den man in jedem Alter lesen kann. Man taucht als Leser völlig in die Geschichte ein. Der Schreibstil ist schön und lebendig und lässt den Leser völlig in die Geschichte eintauchen. Die Welt von Phantasien mit ihren vielen bunten Figuren kommt dadurch sehr gut zur Geltung. Ein schönes und sehr phantasievolles Abenteuer!

Meine Bewertung:




Titel: Die unendliche Geschichte
Autor: Michael Ende
Genre: Kinderbuch / Fantasy / Klassiker
Seitenanzahl: 480
Verlag: Thienemann-Esslinger
Erstveröffentlichung: 1979
Aktuelle Ausgabe: 15. Januar 2019

Donnerstag, 21. Januar 2016

Rezension zu "Basar der bösen Träume" von Stephen King


Zum Buch


Zwanzig spannende Erzählungen vom Meister des Grauens


In Basar der bösen Träume hat Stephen King eine beeindruckende Kurzgeschichtensammlung zusammengestellt. Das Buch enthält insgesamt 20 Storys, von den erst 3 auf Deutsch erschienen sind (mit dabei sind Raststätte Mile 81 und Böser kleiner Junge). Einige sind bisher nur in amerikanischen Zeitschriften erschienen, andere sind noch komplett unveröffentlicht.
In seinen Kurzgeschichten ist wieder alles enthalten - Mal purer Horror wie in Raststätte Mile 81, dann gibt es auch Geschichten, die einfach nur sehr unheimlich sind, wie beispielsweise Die Düne oder Ur. Vor jeder Geschichte erklärt King noch in kurzen Worten, wie diese entstanden ist.





" Ich hatte das Gefühl -und habe es immer noch-, dass sich dort auf dieser Insel eine Luke geöffnet hat. Auf unserer Seite befindet sich das, was wir gern als wirkliche Welt bezeichnen. Auf der anderen Seite sehen wir in den Maschinenraum des Universums, der unter Volldampf arbeitet. Nur ein Narr würde seine Hand dort hineinhalten und die Maschine stoppen wollen." - aus der Geschichte 'DIE DÜNE'

In einem sehr ausführlichem und interessanten Vorwort erklärt Stephen King, warum ihm neben langen Romanen auch besonders das Scheiben von Kurzgeschichten Spaß macht. Hier ist seiner Meinung nach eine strengere Disziplin nötig,  da gerade bei Kurzgeschichten selbst  kleinere Fehler besonders auffallen.

"Seid vorsichtig, meine Lieben, denn manche Waren sind gefährlich. Das sind jene, in denen böse Träume verborgen sind, jene, die einem im Kopf herumgehen, wenn man nicht einschlafen kann und sich fragt, weshalb die Tür des Kleiderschranks offen steht, obwohl man doch bestens weiß, dass man sie geschlossen hat." - aus dem Vorwort Stephen Kings

Mein Fazit: Zwanzig Kurzgeschichten, jede auf ihre eigene Art spannend. Mal erschreckend, mal traurig, mal schockierend - alles ist dabei. Gerade bei Kurzgeschichten finde ich es wichtig, dass diese den Leser schon auf den ersten Seiten packen muss. Verständlicherweise nicht immer einfach. Doch Stephen King ist dieses hier wunderbar gelungen. Zu meinen Favoriten gehören hier Die Düne, Ur un  Nachrufe. Viele Storys hätten meiner Meinung nach auch das Potential zu längeren Romanen. Der Ausflug auf den Basar der bösen Träume lohnt sich auf jeden Fall. Sehr empfehlenswert!


Meine Bewertung:




Titel: Basar der bösen Träume
Autor: Stephen King
Genre: Kurzgeschichten / Horror
Seitenanzahl: 768
Verlag: Heyne
Erstveröffentlichung: 18. Januar 2016


Vielen Dank an das Bloggerportal  und Heyne für das Rezensionsexemplar!

Montag, 11. Januar 2016

Rezension zu "Frostfeuer" (Comic-Adaption) von Kai Meyer



Zum Buch
"Wo Nacht und Norden enden, liegt über Nebeln die Feste der Schneekönigin."


Im Jahr 1893 bricht ein besonders harter Winter über Sankt Petersburg herein. Eisige Winde und Schneemassen regieren in der Hauptstadt. Denn hoch im Norden ist es jemand Unbekanntem gelungen, den Herzzapfen der Schneekönigin zu stehlen. Niemand ist bisher so weit  in ihr eisiges Reich vorgedrungen...
Während Eis und Schnee draußen die Macht übernommen haben, geht die zwölfjährige Maus ihrer Arbeit in dem großen Hotel Aurora nach: Nacht für Nacht putzt sie die Schuhe der vielen Gäste und hat das Gebäude noch nie verlassen. Doch ihr bis dahin eher tristes Leben ändert sich schlagartig, als sie die bunte und geheimnisvolle Magierin Tamsin Spellwell kennenlernt. Und noch jemand besonderes ist in das Hotel eingezogen: Die mächtige Schneekönigin, die auf der Suche nach ihrem lebenswichtigen Herzzapfen und dessen Dieb ist. Plötzlich und zum ersten Mal in ihrem Leben muss Maus einige bedeutende Entscheidungen treffen...



"Aus Wind und Frost und Zauber erbaute sie ihren Palast und noch heute winseln die Stürme um Gnade, wenn sie sich in den endlosen Gängen und Hallen verlieren." - Seite 3

Da mich der Roman "Frostfeuer" zuvor schon so begeistert hat, war ich nun umso gespannter auf die Comic-Adaption des Wintermärchens. Diese ist einzigartig. Auf 160 Seiten taucht man nochmal in die Winterwelt und das Abenteuer um Maus und die Schneekönigin ein. Sehr gefallen hat mir hinten im Buch noch das ausführliche Interview mit Kai Meyer, Marie Sann und Yann Krehl über ihre Zusammenarbeit und die Entstehung des Comics. 

Ein kleiner Einblick ins Buch



Mein Fazit: Die Umsetzung von Kai Meyers Wintermärchen in Bildern ist mehr als gelungen. Die detailreichen Zeichnungen von Marie Sann geben die Geschichte bildlich perfekt wieder. Die Charaktere sind sehr gut getroffen, besonders Tamsin Spellwell  und Maus gefallen mir. Der hochwertige Comic lässt den Leser in die besondere und abenteuerliche Geschichte eintauchen, Zeichnung und Texte sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Ein großes Leseerlebnis mit wundervollen Bildern!



Meine Bewertung:



Titel: Frostfeuer - Book
Autoren: Kai Meyer (Romanvorlage), Marie Sann (Zeichungen), Yann Krehl (Textadaption)
Genre: Comic
Seitenanzahl: 160
Verlag: Splitter
Erstveröffentlichung: 01. März 2014



Vielen Dank an den Splitter-Verlag,für dieses Rezensionsexemplar!