Sonntag, 29. Januar 2017

Rezension zu "Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod" von Gerhard Jäger



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Auf der Suche nach der Wahrheit...

Im Herbst des Jahres 1950 reist der junge Historiker Max Schreiber aus seiner Heimatstadt Wien in ein kleines Tiroler Bergdorf, um mehr über ein mysteriöses Verbrechen zu erfahren, das sich Mitte des 19. Jahrhunderts dort ereignet hat. Als Max, der den ganzen Winter dort verbringen will, sich bei den Dorfbewohnern umhört, stößt er auf Misstrauen und Ablehnung. Irritiert von dem Verhalten zieht sich der 25-jährige immer mehr zurück, konfrontiert mit der Abgeschiedenheit der Berge. Einzig eine stumme junge Frau erweckt seine Aufmerksamkeit...
Doch eines Tages überschlagen sich die Ereignisse: Es gibt einen seltsamen Todesfall, eine Scheune brennt bis auf die Grundmauern nieder und der Winter hält Einzug - in diesem Jahr mit einer unglaublichen Wucht. Mit den Schneemassen brechen tödliche Lawinen über das Dorf herein. Doch damit nicht genug: Max Schreiber gerät unter Mordverdacht und plötzlich fehlt jede Spur von ihm.
Über fünfzig Jahre später reist ein älterer Mann in die Gegend mit dem Ziel, die Wahrheit herauszufinden. Was ist damals, als der Winter mit aller Macht kam, wirklich passiert? Die Spurensuche beginnt...


"Es gibt Momente, Orte, die dir Angst machen. Du weißt, dass da etwas ist, das auf dich wartet, gesichtslos, namenlos, jenseits aller Begriffe, jenseits aller Konturen, und doch, es ist da, du spürst es, und du weißt nur eines: Es ist nichts Gutes." - Seite 20


Dieses Buch hat mir mit seinem beeindruckendem Erzählstil sehr gefallen! Es ist eine Mischung aus Krimi, einer kleinen Liebesgeschichte und einem großen Drama - alles angesiedelt in einem kleinen Tiroler Bergdorf. Vor einem beeindruckendem Bergpanorama spielt sich eine Geschichte ab, die sich langsam dramatisch zuspitzt - die unerwarteten Schneemassen spielen dabei eine traurige Rolle...

Die Handlung hat zwei Erzählebenen: Zuerst lernen wir den älteren Mann Mr. Miller kennen, der zu einer Reise aus den USA nach Innsbruck aufbricht, mit der Hoffnung, dort die Wahrheit zu finden: Anfang der fünfziger Jahre verschwand ein Verwandter spurlos. Dabei wird er immer wieder von Erinnerungen eingeholt. Dann geht es in die Vergangenheit, ins Jahr 1950, als sich der Wiener Historiker Max Schreiber in ein abgeschiedenes Bergdorf aufmacht, um dort nach einem Verbrechen zu forschen, dass ein Jahrhundert zurückliegt. Doch mit dem, was er in diesem Winter erlebt, hat er nicht gerechnet...
Die regelmäßigen Wechsel der beiden Ebenen sind sehr gut aufeinander abgestimmt, nach und nach kommt alles ans Licht.
Dieses Buch sticht vor allem mit einem heraus: Dem bildgewaltigen, großartigem Erzählstil. Sehr detailreich und mit einer poetischen Note schildert der Autor hier die Atmosphäre des kleinen Dorfes und des Winters, dessen Idylle trügt. Gerade die Momente, als der Schnee alles einhüllt, sind sehr aussagekräftig. Doch neben den Schauplätzen gibt es auch eine sehr spannende Handlung, die einiges zu bieten hat. Die Sätze sind oft verschachtelt und lang - aber gerade das macht diesen leicht poetischen Schreibstil aus.
Das Cover -ganz in Weiß gehalten mit einer einsamen Gestalt, die durch den Schnee stapft- ist, genau wie der Titel, sehr gut auf den Inhalt abgestimmt.


"Und er blickt zurück zum Dorf, alles liegt unter einer dicken weißen Schneedecke, auf der die Sonne blinkt, fast schon meterhoch die Schneewände auf den Seiten der freigeschaufelten Straßen, Gassen und Wege, eine idyllische Szene, eine friedliche Szene, die nichts verrät von den Leichen, die im Keller liegen, und Schatten, die nachts ihrer Wege gehen." -Seite 249


Mein Fazit: Ein beeindruckendes Buch, dass mit seiner wunderbaren Erzählweise überzeugt. Ein detailreich geschildertes Winterpanorama, hinter dem sich eine tödliche Gefahr verbirgt. Dazu gibt es noch eine packende Handlung, die einerseits sehr spannend ist, andererseits aber -aufgrund der Katastrophe- auch berührend und traurig ist. Es gibt ausgewählte Momentaufnahmen, in denen man die Hauptcharaktere sehr gut kennen lernt - ihr Denken und Handeln wird bis in kleinste Detail beschrieben. Alles ist sehr gut aufeinander abgestimmt.
Ein sehr gelungener Roman - anders, besonders und sehr lesenswert!


Meine Bewertung: 




Titel: Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod
Autor: Gerhard Jäger
Genre: Roman / Gegenwartsliteratur / Krimi
Seitenanzahl: 400
Verlag: Blessing /Heyne



Vielen Dank an das Bloggerportal und Blessing für das Rezensionsexemplar!

Donnerstag, 26. Januar 2017

Rezension zu "Die Krone der Sterne" von Kai Meyer

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Die Krone der Sterne - Band 1

In den Weiten der Galaxis liegt das galaktische Reich Tiamande. Dieses wird von der allmächtigen Gottkaiserin und ihrem Hexenorden beherrscht. Alle fünf Standardjahre werden junge Frauen als Bräute ausgewählt und zu ihr auf die Thronwelt gebracht. Niemand weiß, was mit den Mädchen dort geschieht - sie wurden nie wieder gesehen.
Nun ist die Wahl auf die junge Adelige Iniza Talantis gefallen, die in der Baronie Koryantum lebt.  Sie soll nun an Bord einer riesigen Raumkathedrale von den Hexen nach Tiamande zur Gottkaiserin gebracht werden und sich ihrem Schicksal ergeben. Doch Iniza hat andere Pläne. Zusammen mit ihrem heimlichen Geliebten Glanis hat sie einen Plan geschmiedet. Doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse - zusammen mit dem geheimnisvollen Waffenmeister Kranit -um den sich einige Mythen ranken- und der Alleshändlerin Shara Bitterstern versuchen sie die Pläne der Hexen zu durchkreuzen. Ein gefährliches Abenteuer führt sie quer durch das Reich zu fernen Planeten und unbekannten Wegen. Doch während die vier unterschiedlichen Menschen um ihre Zukunft kämpfen, entdecken sie während ihr Flucht etwas, dass das Leben im gesamten Reich Tiamande für immer verändern könnte...
Ist an den vielen Mythen und Legenden, die Iniza in ihrer Kindheit gehört hat, doch etwas Wahres dran?


"Sie durfte nicht daran denken, dass einzig sein Griff um den Lauf sie davon abhielt, hilflos ins All zu driften. Das Panorama der funkelnden Sterne, dessen Schönheit sie am Fenster überwältigt hatte, entpuppte sich jetzt als Abgrund, über den sie wie an einem seidenen Faden baumelte." - Seite 36


Der neue Roman von Kai Meyer hat einiges zu bieten. Ein packendes Abenteuer in einer fernen Galaxie, mit mächtigen Raumkathedralen, besonderen Raumschiffen,  Laserwaffen und vielem mehr. Ein besonderes Extra wartet gleich zu Beginn des Buches: Auf mehreren Doppelseiten gibt es anhand einiger Illustrationen schon vorab einen tollen Einblick in die Geschichte. Diese stammen von Jens-Maria Weber.
Beeindruckend ist auch die Galaxis mit ihren Reichen, Planeten und deren unterschiedlichen Machtverhältnissen. Dank der ausführlichen Beschreibungen zu Anfang fällt einem der Einstieg in die Geschichte schon nach ein paar Seiten sehr leicht. Es gibt tolle Beschreibungen zu den Welten, den Laserwaffen und den einzelnen Fahrwerken.  Im Mittelpunkt stehen hier u.a. die mächtigen Raumkathedralen des Hexenordens oder auch die Nachtwärts - das beeindruckende Raumschiff mit ihrem besonderen Aussehen.  Zu allem gibt es detailreiche Ausführungen, jedoch wird es nie zu technisch. Neben den verschiedenen Schauplätzen gibt es auch eine spannende Handlung mit interessanten Charakteren. Im Mittelpunkt steht die junge Frau Iniza, die als Braut der Gottkaiserin ein ungewisses Schicksal erwartet - doch die Pläne hat sie zusammen mit einigen Helfern schnell durchkreuzt...
Sehr gefallen haben mir auch die Abbildungen vorne und hinten in der Klappenbroschur, die es zusätzlich zu den Illustrationen gibt. Es gibt Abbildungen der Galaxis und des Reichs Tiamande, sowie eine Skizze der Nachtwärts, dessen Aussehen ich besonders toll finde. Zusammen mit dem leicht schimmernden Cover ist das Buch ein sehr schöner Hingucker.  


"Die Nachtwärts stand am Ende der Plattform, sie konnte ein kleines Stück davon zwischen den übrigen Schiffen erkennen. Shara spürte einen Anflug von Euphorie, der an einem Ort wie diesem tödlich sein konnte, weil er sie unvorsichtig machte, Man hatte ihr die Schwingen gestutzt, aber nicht abgeschnitten. Bald würde sie wieder fliegen." -Seite 87


Mein Fazit: Space-Fantasy vom Feinsten! Mich hat dieser Roman sehr positiv überrascht - toll geschrieben mit vielen phantastischen Elementen, spannender Science Fiction und einer sehr packenden Handlung - alles angesiedelt in einem beeindruckenden Universum. Die Krone der Sterne ist eines von jenen Büchern, die man, einmal angefangen, am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Die Handlung hat vieles zu bieten - sie hält einige Überraschungen bereit, ganz besonders zum Ende hin. Lasst euch überraschen... Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Lust auf ein spannendes Abenteuer haben. Sehr lesenswert!

Meine Bewertung: 





Titel: Die Krone der Sterne
Autor: Kai Meyer
Genre: Space-Fantasy / Science-Fiction
Seitenanzahl: 464
Verlag: FISCHER Tor

Die Bücher der Reihe:
Band 1 - Die Krone der Sterne
Band 2 - Die Krone der Sterne - Hexenmacht
Band 3 - Die Krone der Sterne - Maschinengötter




 

Mittwoch, 25. Januar 2017

Rezension zu "Der Kaffeedieb" von Tom Hillenbrand

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Ein Dieb auf gefährlicher Mission...

Im Jahr 1683: In Europa gibt es ein neues Getränk, das inzwischen jeder begehrt: Kaffee. In Kaffeehäusern treffen sich Philosophen, Künstler, Dichter und Händler um bei einer Schale Kaffee alles wichtige zu besprechen. Doch die wertvolle Bohne ist nicht nur beliebt, sondern auch sehr teuer - die Osmanen haben das Monopol darauf. Sie wachen streng darüber, auf Diebstahl der wertvollen Kaffeebohnen steht der Tod.
Auch der junge Engländer Obediah Chalon ist regelmäßiger Gast in den Kaffeehäusern Londons und geht dort seinen Geschäften nach. Doch nachdem er sich an der Börse verspekuliert hat und auch einiges andere schiefgelaufen ist, führt ihn sein Weg nach Amsterdam. Dort wird Obediah ein Angebot gemacht, das er unmöglich ausschlagen kann - den nur damit kann er seinen drohenden Ruin abwenden.  Er soll den Türken den Kaffee klauen. Auch wenn die Gefahr, erwischt zu werden, sehr hoch ist, bereitet Obediah akribisch die gewagte Expedition vor. Zusammen mit einer ausgewählten Truppe  begibt er sich schließlich auf die abenteuerliche Reise - ohne zu wissen, ob er und seine Gefährten diese überleben werden....


"Obediah ging weiter, bis er 'Jonathan's Coffee House' erreichte. Als er den bis zum Bersten gefüllten Raum betrat, schlugen ihm die Aromen von Tabak, Kaffee und Aufregung entgegen." -Seite 23


Der Kaffeedieb spielt Ende des 17. Jahrhunderts und ist ein historischer Roman, der einige Abenteuer bereithält. Im Mittelpunkt steht der Kaffee - das neue Getränk, das jedermann in den unzähligen Kaffeehäusern konsumiert. Schnell bekommt man einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit und dessen Flair: Ob es der Handel, die Korrespondenz, die Ausdrucksweise oder die Bekleidung ist - alles wird hier detailreich beschrieben.
Ich musste mich anfangs zwar erst an den Schreibstil und an die Fremdwörter  gewöhnen, doch mithilfe des Glossars hinten im Buch findet man sich schließlich gut zurecht. Neben der interessanten Hauptfigur Obediah Chalon, der den Leser immer wieder durch sein Handeln in Staunen versetzt, gibt es noch eine Reihe weiterer, sehr unterschiedlicher Personen. Genau diese heuert Obediah für seine Mission an, die alles andere als ungefährlich ist - Er will den Osmanen ihr Monopol abluchsen und die wertvollen Kaffeebohnen stehlen. Neben der abenteuerlichen Expedition gibt es noch einen weiteren Handlungsstrang, denn Obediahs Aktivitäten bleiben nicht unbemerkt...
Beide Wege sind interessant zu verfolgen. Auch wenn die Geschichte in der ersten Hälfte des Buches ein paar Längen aufweist und sich dadurch manchmal etwas verliert, wird es in der zweiten Hälfte wieder richtig spannend.
Sehr gut gefallen haben mir die beiden abgebildeten Karten vorne und hinten im Buch. So kann man sich sowohl über die Reiseroute, als auch über die damalige Länderverteilung ein sehr gutes Bild machen.


"Der Anführer dieser Expedition muss einen messerscharfen Verstand besitzen, Beziehungen zu Personen mit vielerlei Talenten haben und die neuesten naturphilosophischen Errungenschaften kennen. Ihr seid der perfekte Mann für die Aufgabe."  -Seite 57


Mein Fazit: Ein sehr lesenswerter historischer Abenteuerroman mit einem wirklich interessanten Hauptthema: Der Kaffee. Die damalige Zeit wird wunderbar geschildert und nach kleinen Längen am Anfang wird es in der zweiten Hälfte sehr packend. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf, ist nach kleinen Anfangsschwierigkeiten gut verständlich und überrascht mit einem interessanten Verlauf. Auch das Abenteuer kommt hier nicht zu kurz. Trotz kleiner Kritikpunkte hat mir dieses Buch insgesamt sehr gut gefallen. Wer mal einen etwas anderen historischen Roman mit großem Abenteuer lesen möchte, dem kann ich Der Kaffeedieb sehr empfehlen!

Meine Bewertung: 







Titel: Der Kaffeedieb
Autor: Tom Hillenbrand
Genre: Historischer Roman
Seitenanzahl: 480
Verlag: Kiepenheuer & Witsch


Vielen Dank an Kiepenheuer & Witsch für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 22. Januar 2017

Rezension zu "Die Entscheidung" von Charlotte Link



Eine Entscheidung mit fatalen Folgen...

Der vierzigjährige Simon möchte zusammen mit seinen Kindern die Weihnachtsfeiertage in Südfrankreich verbringen. Doch alles kommt anders. Die Kinder sagen kurzfristig ab und seine Freundin gibt ihm den Laufpass. Enttäuscht vom Leben macht Simon einen Strandspaziergang  und trifft dort auf Nathalie - die junge Frau ist verwahrlost, völlig verängstigt, ohne Unterkunft und Papiere. Da trifft Simon spontan eine Entscheidung, zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnend, in welche lebensgefährliche Geschichte er mit hineingezogen wird:  Aus Mitgefühl bietet er Nathalie seine Hilfe an und nimmt sie mit in sein Haus. Nach und nach erfährt er schließlich ihre Geschichte - die zu unglaublich ist um wahr zu sein. Doch schließlich geht er zusammen mit ihr einer Sache auf den Grund, unwissend, welche Folgen das haben wird. Dann überschlagen sich die Ereignisse...
Das die anfangs rätselhafte Geschichte bis  nach Bulgarien führt und erschreckende Ausmaße annimmt, ahnt niemand der Beteiligten...


"Die Sache gefiel ihm nicht. Er hatte das deutliche Empfinden, auf einer Schwelle zu stehen, von der aus er am besten keinen weiteren Schritt tun sollte. Es war, als bekäme er eine Warnung, unhörbar und unkonkret, und dennoch so intensiv, dass er fröstelte.
Da er sich diesen Vorgang nicht erklären könnte, beschloss er, ihn zu ignorieren." -Seite 62, eBook


Der aktuelle Roman von Charlotte Link beginnt gleich mit einem unheimlichen Prolog: Ein junges Mädchen, scheinbar in Todesangst, flüchtet aus einem Haus. Danach nimmt die rätselhafte Geschichte ihren Lauf: Durch verschiedene Blickwinkel geschildert -die im ersten Augenblick viele Fragen aufwerfen- wird jedoch nach und nach klar, worum es geht. Man beginnt zu ahnen wie manche Schicksale zusammen passen könnten. Im ersten Moment vielleicht etwas verwirrend, doch nach einigen Kapiteln hat man einen guten Überblick. Die Hauptgeschichte spielt in Frankreich, wo der nichtsahnende Simon aus Mitleid eine Entscheidung trifft, die sein ganzes Leben verändert. Als ihm das klar wird, ist es zu spät, um noch auszusteigen. Auch in Bulgarien wurde aus einer großen Not heraus eine falsche Entscheidung getroffen...
Charlotte Link gelingt es sehr gut, die unheimliche Atmosphäre, die während des ganzen Romans herrscht, komplett aufrecht zu erhalten: Dunkles Winterwetter in der zurzeit verlassenen Provence, dazu die detailreich geschilderten Ängste und Empfindungen der Hauptcharaktere. 


"Der einzige Moment, an dem ich diese ganze Geschichte hätte vermeiden können, war der allererste. Als ich den Strand entlang durch den Regen lief und mich idiotischerweise in eine Situation eingemischt habe, die mich nichts anging. Es war die falsche Entscheidung, im Bruchteil von Sekunden getroffen..." (Simon) -Seite 190, eBook


Mein Fazit: Ein spannender Kriminalroman mit einem ernsten und brisanten Thema. Nach und nach fügen sich die einzelnen Puzzleteile an seinen Platz und geben ein schockierendes Ergebnis preis. Atmosphärisch sehr dicht und eher düster gehalten, wird es packend. Es kommen Details ans Licht mit denen man so nicht gerechnet hat - genau diese ungeahnten Entwicklungen machen dieses Buch zu einem spannendem Krimi. Einzig der etwas unübersichtliche Anfang  ist ein kleiner Kritikpunkt. Ansonsten sehr gut geschrieben und aufgebaut. Ich vergebe 4,5 Sterne hierfür.

Meine Bewertung: 



Titel: Die Entscheidung
Autorin: Charlotte Link
Genre: Krimi
Seitenanzahl: 576
Verlag: blanvalet 
Erstveröffentlichung: September 2016


Vielen Dank an das Bloggerportal und blanvaletfür das Rezensionsexemplar!