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Band 6 der Ulldart-Reihe Die Dunkle Zeit
Nach den dramatischen
Geschehnissen im Steinbruch ist auf dem Kontinent Ulldart nichts mehr so, wie
es mal war. Alle Pläne von einem geeinten und friedlichen Reich die der Kapcar
von Tarpol, Lodrik Badric, ausgearbeitet hatte, scheinen nun hinfällig geworden
zu sein.
Stattdessen planen seine
Kinder, allem voran Govan, der Erstgeborene seiner Drillinge, eine Herrschaft,
die unaufhaltsam die seit langem gefürchtete „Dunkle Zeit“ zurückbringen könnte.
Das Böse hält immer mehr Einzug – auch Mortva Nesreca verfolgt weiter seine
eigenen Pläne.
Auf der Insel Kalisstron
macht sich Lorin derweil einen Namen – der inzwischen junge Mann hat ein gutes
Gemüt und ist bei vielen beliebt. Wird
er vielleicht derjenige sein, der Ulldart vor der Dunklen Zeit bewahren kann?
Dramatische Zeiten brechen an, die alles verändern…
„Die Ulsarer wurden mutiger, sie drängten sich heran, jeder schien Nesreca nun seine eigene Erklärungsvariante für die merkwürdige Begebenheit anbieten zu wollen. Der aber ahnte die unwahrscheinliche, ungeheuerliche Wahrheit.“ – Seite 104, eBook
Nachdem der 5. Band ein sehr
überraschendes Ende hatte, musste ich unbedingt erfahren, wie es in der
Fortsetzung weitergeht. Die Quellen des Bösen ist der sechste und finale Band
der ersten Ulldart-Reihe Die Dunkle Zeit und schließt nahtlos an seinen
Vorgänger an. Mit 832 Seiten ist der Roman etwas umfangreicher als die ersten
fünf Bände und hält zudem ein großes Finale bereit. Auch bleibt es durchgehend
spannend – besonders packend wird es im letzten Drittel. Ohne zuviel verraten
zu wollen: Es wird noch einmal spektakulär.
Alle bekannten Charaktere
sind wieder mit dabei – die Guten, sowie die Bösen. Insbesondere Govans
Aktivitäten kann man hier verfolgen und diese sind mehr als erschreckend. Doch
es gibt auch eine große Überraschung…
Sehr gut gelungen ist Markus
Heitz auch die Zusammenführung der vielen einzelnen Fäden der Geschichte, die
zwar umfangreich, aber immer sehr gut verständlich ist. Die einzelen Charaktere
sind gut ausgearbeitet, die phantastischen Elemente perfekt eingebracht und die
vielen Schauplätze werden detailreich beschrieben.
„Er betrachtete die düsteren Fassaden der Gebäude und blickte verliebt zur Kathedrale, das abgründig böse Herz der Dunkelheit, die sich über Ulsar ausgebreitet hatte.“ – Seite 457, eBook
Mein Fazit: Ein gelungener
Abschluss der Ulldart-Reihe Die Dunkle Zeit. Im finalen Band wird es nochmal
packend, sehr düster und spektakulär. Viele einzelne Fäden laufen hier zusammen
– Gut trifft auf Böse – die Entwicklung der Handlung hält auch hier einige
Überraschungen bereit. Und gerade dieser
Abschluss macht sehr neugierig auf die zweite Reihe Zeit des Neuen, die ich
demnächst lesen werde.
Meiner Meinung nach kann es
die Ulldart-Saga locker mit George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer aufnehmen. Ich
kann sie allen Fans der High-Fantasy wärmstens empfehlen!
Meine Bewertung:
Titel: Ulldart - Die Dunkle Zeit 6: Die Quellen des Bösen
Autor: Markus Heitz
Genre: High Fantasy
Seitenanzahl: 832
Verlag: Piper
Die Sammelbände der Ulldart-Saga
Ulldart - Die komplette Saga 2
Ulldart - Die komplette Saga 3
Ulldart - Die komplette Saga 3
Die Einzelbände der Ulldart-Saga
Reihe 1
Die Dunkle Zeit 1 - Schatten über Ulldart
Die Dunkle Zeit 2 - Der Orden der Schwerter Die Dunkle Zeit 3 - Das Zeichen des dunklen Gottes
Die Dunkle Zeit 6 - Die Quellen des Bösen
Reihe 2
Zeit des Neuen 1 - Trügerischer Friede
Zeit des Neuen 2 - Brennende Kontinente
Zeit des Neuen 3 - Fatales Vermächtnis




