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Band 2 der Jackaby-Reihe
New Fiddleham im Jahr 1892: Auf R.F. Jackaby, dem Detektiv
für unerklärliche Phänomene, wartet ein neuer, mysteriöser Fall. Tatkräftig
unterstützt wird er dabei von seiner Assistentin Abigail Rook, der es in ihrem neuen Job nie langweilig wird.
Schon bald haben die beiden einiges zu tun: Seltsame Gestaltwandler in Form von
süßen Kätzchen und ein rätselhafter Mord
warten auf das Ermittlerduo. Doch das ist nicht alles – Junior Detective Charlie
Cane, der zurzeit im benachbarten Gad’s Valley weilt, bittet Abigail um Hilfe. Sofort
machen Jackaby und Abigail sich in die ländliche Region, in der ein noch nicht
identifiziertes Monster sein Unwesen treibt. Auch ein kürzlich entdecktes
Fossil wirft Fragen auf…
„Manche Mädchen stehen hinter einer Ladentheke oder verkaufen auf der Straße Blumen. Ich assistiere einem kauzigen Privatdetektiv bei der Untersuchung ungeklärter Phänomene – wie beispielsweise der Erforschung von Fischen, die eigentlich Katzen sein sollten, aber vergessen zu haben scheinen, wie das geht. Mein Name ist Abigail Rook und das ist meine Arbeit.“ – Seite 12, eBook
Nachdem mir der erste Band um den skurrilen Detektiv Jackaby
schon gut gefallen hatte, war ich gespannt auf das neue Abenteuer von ihm und
seiner scharfsinnigen Assistentin Abigail. In Band zwei geht es sofort spannend los: Neben außergewöhnlichen
Gestaltwandlern und einem Mord geschehen auch noch mysteriöse Ereignisse im
benachbarten Örtchen Gad’s Valley – die beiden haben einiges zu tun. Sofort
wird hier Jackabys spezielle Art wieder deutlich, die so manches Mal auch zum
schmunzeln ist. Doch ich bin fast der Meinung, das Abigail Rook der heimliche
Star der Reihe ist – sie scheint immer den Durchblick zu haben und lässt sich
von dem manchmal ruppigen Verhalten ihres Arbeitgebers nicht einschüchtern.
Gerade die vielen Gegensätze machen Jackaby und Abigail zu einem interessanten
Ermittlerduo.
Die Geschichte ist wieder in der Ich-Perspektive aus
Abigails Sicht geschrieben – die Schauplätze und die mysteriösen, manchmal auch
magischen Geschehnisse werden sehr gut beschrieben. Das Einzige, was ich etwas
schade fand: Einige Dialoge sind manchmal etwas fade, die Gespräche kommen
nicht richtig in Gang – leider wirkt sich das an manchen Stellen auf die
Spannung aus.
Dennoch ist die Handlung interessant und die vielen
Geheimnisse, die sich gerade am Anfang auftun, werden nach und nach gelüftet. Die Auflösung ist dem Autor daher gut
gelungen.
„Er musterte die monströse knöcherne Gestalt mit einem beeindruckenden Nicken, während er noch darüber nachdachte. Ich versuchte meine eigene Fassungslosigkeit beim Anblick dessen, was ich vor mir hatte, abzuschütteln.“ – Seite 147, eBook
Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die ein neues
Abenteuer bereithält. Detektiv Jackaby
ist wieder in seinem Element und geht
unerklärlichen Phänomenen auf den Grund, mit tatkräftiger Unterstützung von
seiner Assistentin. Die Handlung entwickelt sich gut, sie ist geheimnisvoll und
wirft Fragen auf – das Finale ist spannend und macht zudem neugierig auf den
dritten Band. Bis auf die oben erwähnten, kleineren Schwächen hat mir Die
verschwundenen Knochen sehr gut gefallen.
Meine Bewertung:
Titel: Jackaby 2 - Die verschwundenen Knochen
Autor: William Ritter
Genre: All Age / Mystery
Seitenanzahl: 320
Verlag: cbj/cbt
Erstveröffentlichung: Januar 2018
Die Bücher der JACKABY-Reihe:
Band 1 - Jackaby
Band 2 - Die verschwundenen Knochen
Band 3 - Der leichenbleiche Mann
Band 4 - Der gnadenlose König
Vielen Dank an das Bloggerportal
und cbj/cbt
für das Rezensionsexemplar! :)

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