Dienstag, 30. April 2024

Rezension zu "Das Mädchen mit dem Porzellangesicht" von Simone Keil


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Das Mädchen hinter der Maske

London, 1888. In einer kalten Novembernacht wird in einem Backsteinhaus in Covent Garden die kleine Miyo geboren. Für ihren Vater, den Puppenmacher Kazuki Kobayashi, ist sie das größte Glück auf Erden. Das Leben könnte wunderbar sein, wenn Kobayashi nicht einst einen Vertrag mit einem dubiosen Advokaten geschlossen hätte, der ihm Wohlstand und Ansehen sichert, sein Kind aber einer ungewissen Zukunft ausliefert...

Der Puppenmacher kommt zu dem einzig logischen Schluss: Er muss Miyo verstecken, um ihr Leben zu retten. Dazu fertigt er eine ganz besondere Porzellanmaske an, ein feines, aber regungsloses Gesicht, das er sonst für seine Puppen entwirft. Die Maske soll seine Tochter vor dem Advokaten verbergen. Doch die Ausdruckslosigkeit verdammt Miyo zu einem Leben in Isolation – nur wenige machen sich die Mühe, hinter die kalte Fassade der Porzellanmaske zu blicken. Aber in anderen Außenseitern findet Miyo treue Freunde, die sie auf ihrer abenteuerlichen Flucht vor dem teuflischen Advokaten begleiten. Und endlich findet sie auch die Liebe, nach der sie sich schon immer gesehnt hat.
(Quelle: Inhaltsangabe - Hobbit Presse / Klett-Cotta Verlag)




Das Mädchen mit dem Porzellangesicht ist der neue Roman von Autorin Simone Keil und fällt sofort durch das wundervolle Cover auf. Zudem hat mich die Inhaltsangabe sehr neugierig gemacht - diese verspricht eine ganz besondere Geschichte.

Die Handlung beginnt im winterlichen London im Jahr 1888: In einer kalten Novembernacht kommt das Mädchen Miyo zur Welt und ist fortan das ganze Glück ihres Vaters, dem Puppenmacher Kazuki Kobayashi. In seiner Werkstatt widmet er sich der Erschaffung besonderer Puppen und trotz ausbleibender Kunden lebt er ohne finanzielle Sorgen. Dafür hat er vor vielen Jahren einen Vertrag mit einem mysteriösen Advokaten namens Francis Fairweather geschlossen, der ihm den Wohlstand sichert – und bisher konnte er den verlangten Preis immer bezahlen. Doch nun fordert der Advokat das Wertvollste in seinem Leben…

Um seine Tochter vor Fairweather zu schützen, beschließt Kobayashi, sie zu verstecken. Damit sie nicht von ihm gefunden werden kann, fertigt der Puppenmacher für Miyo eine besondere Porzellanmaske an, die ihr Gesicht verbirgt. Hinter der schönen, aber kühlen und ausdruckslosen Maske wächst ein wissbegieriges und cleveres Mädchen heran, für das die Isolation immer mehr zur Last wird. Doch plötzlich ändert sich Miyos Leben und sie steht vor ganz neuen Herausforderungen – und Gefahren…

„Die Welt hält den Atem an. Nicht einmal die wenigen Blätter an den Ästen der alten Birke rühren sich. Es scheint, als läge das große rote Bachsteinhaus in Covent Garden unter einem unsichtbaren Schutzschirm, der alle Geräusche absorbiert.“ (Buchbeginn) – Seite 8, eBook


Schon auf den ersten Seiten wird die etwas düstere Atmosphäre des Romans sichtbar, die mir sehr gut gefallen hat. Das viktorianischen London und der etwas wundersame Puppenladen in Kombination mit einzelnen Steampunk-Elementen kommen besonders zu Beginn sehr gut zur Geltung.

„Er hat keinen Blick für sie kunstvollen Puppen übrig, die ihre Lider gesenkt haben, als er eingetreten ist. Die Puppen mögen Mr Fairweather nicht, er ist ihnen unheimlich.“ – Seite 14, eBook


Nach und nach lernen wir auch die unterschiedlichen Charaktere kennen – mal mehr und mal weniger menschlich. Vom dem etwas teuflisch anmutenden Advokat und seiner speziellen Gefährtin, über den Puppenmacher mit besonderen Fähigkeiten bis hin zu mechanischen Menschen und natürlich dem Mädchen mit dem Porzellangesicht – diese Mischung ist sehr interessant.

„Ich bin da, wo ich hingehöre“, sagt er. „Aber auf dich wartet die große weite Welt. Nun lauf los und finde deinen Platz in ihr.“ – Seite 95, eBook


Der Lebensweg von Miyo entwickelt sich überraschend und anders als zunächst gedacht. Dieser ist gut zu verfolgen und bietet einige Überraschungen im Verlauf. Jedoch blieb die Hauptfigur insgesamt etwas blass – diese und auch weitere Figuren hätten gerne noch stärker ausgearbeitet werden können.

Besonders hier ist der Erzählstil, der sich der jeweiligen Situation anpasst: Mal etwas kühler und kurz angebunden, dann wieder etwas detailreicher in bestimmten Abschnitten – und alles gehüllt in eine düstere Atmosphäre. Manchmal leicht märchenhaft, dann wieder mit tollen Mystery- und Fantasy-Elementen. Zwischendurch wird es auch mal etwas gruselig. Speziell, aber gut.

„Das Böse hat viele Gesichter.“ – Seite 72, eBook


Mein Fazit: Ein besonderer Roman mit einer wunderbar düsteren Atmosphäre und einem gelungenen viktorianischen Setting. Neben interessanten und unterschiedlichen Charakteren gibt es eine abenteuerliche Reise mit großen Herausforderungen und überraschenden Entwicklungen. Der Schreibstil ist mal kühl und distanzierter, dann wieder etwas detailreicher und wärmer – immer der jeweiligen Situation angepasst. Eine schöne kurze Geschichte mit etwas Mystery, Fantasy und leichten Steampunk-Elementen. Lesenswert!


Meine Bewertung
:






Titel: Das Mädchen mit dem Porzellangesicht
Autorin: Simone Keil
Genre: Fantasy / Phantastik / Mystery
Seitenanzahl: 224
Verlag: Hobbit Presse / Klett Cotta
Erstveröffentlichung: 17. Febuar 2024

Eine weitere Rezension findet ihr bei Weltenwanderer.


Vielen Dank an
Klett-Cotta und Netgalley für das Rezensionsexemplar!


Samstag, 27. April 2024

Rezension zu "Frau Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen" von Kim Ho-yeon

 

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Von kleinen Gesten und großen Hoffnungen

In einer schmalen Gasse eines alten Stadtteils von Seoul befindet sich Frau Yeoms kleiner Gemischtwarenladen. Täglich kreuzen sich hier die Wege ganz unterschiedlicher Menschen. Der obdachlose Dok-go versucht sein Leben neu zu ordnen und fängt als Nachtschichtarbeiter in dem Laden an. Schnell merkt er, dass er nicht der Einzige ist, den Sorgen und Nöte umtreiben. Frau Yeom und Frau Oh hadern mit dem Verhältnis zu ihren erwachsenen Söhnen, In-gyeong ist unglücklich in ihrem Beruf als Schauspielerin, und Gyeong-man steht immer wieder sein hitziges Temperament im Weg. Doch durch Dok-go schöpfen sie alle neue Kraft – und lenken ihre Leben in überraschende und hoffnungsvolle Bahnen.
Humorvoll und einfühlsam widmet sich Kim Ho-yeon besonderen Begegnungen im Alltag und erzählt von mutigen Entscheidungen, neuen Wegen und dem Glück der Gemeinschaft. (Quelle: Inhaltsangabe - Hanserblau)



Frau Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen ist der bisher erfolgreichste Roman von Autor Kim Ho-yeon und überzeugt mit einem angenehmen Erzählstil. Aktuell wird der Roman in Korea als Theaterstück und auch für das Fernsehen adaptiert.

Im Mittelpunkt hier steht der kleine Gemischtwarenladen namens Always von Frau Yeom, der 24 Stunden geöffnet hat und in einem alten Stadtteil von Seoul zu finden ist.

„Als Frau Yeom Yeong-suk bemerkte, dass sich der Beutel mit ihrem Portemonnaie nicht mehr in ihrer Tasche befand, fuhr der Zug gerade an Pyeongtaek vorbei.“ – Seite 9, eBook

…mit diesem ersten Satz beginnt nicht nur der der Roman, sondern ist auch die gemeinsame Geschichte der Ladenbesitzerin Frau Yeom und dem Obdachlosen Dok-go. Denn dieser ist zur richtigen Zeit am richtigen Ort und übernimmt schließlich die Nachtschichten in dem kleinen Laden.
Zunächst sind Frau Yeoms Angestellte irritiert über den wortkargen Mann, der etwas stottert und ein wenig verwahrlost wirkt, doch sie lernen den neuen Kollegen schnell zu schätzen.

„Es war ein seltsames Gefühl. Das Gefühl der Erleichterung, der Vergebung, eine ungekannte innere Aufregung, all das gab ihr plötzlich Kraft. Dass sie in diesem sonderbaren, turbulenten Drama, in diesem Dreieck der Charaktere, eine Ecke hatte besetzen dürfen, kam ihr eigenartig und interessant zugleich vor.“ – Seite 80, eBook


Schnell wird deutlich, dass Dok-go an Gedächtnisverlust leidet und mit einigen Problemen zu kämpfen hat - er versucht, sein Leben neu zu ordnen. Dennoch spürt er, dass es anderen Menschen genau so geht – ob es seine Kolleginnen sind oder die vielen unterschiedlichen Kunden, die den Laden aufsuchen. Jede und jeder hat Ängste, ist unsicher oder hadert mit sich selbst. Nach und nach werden kleine Veränderungen sichtbar – sowohl im Laden selbst, als auch bei den Kunden, deren Dok-go durch kleine Hinweise und Gesten hilft.

„Eigenartigerweise begannen, wenn sie Dok-go begegnete, ihr Unverständnis und ihre Genervtheit nun einem sonderbaren Gefühl der Sicherheit zu weichen. Tatsächlich betraf das nicht nur Seon-suk, sondern die gesamte Atmosphäre im Laden. Diese begann sich zu wandeln, wie wenn sich im Laufe des Vormittags die Richtung der Sonne allmählich verändert.“ – Seite 81, eBook


Die Handlung hat einen ganz angenehmen und ruhigen Erzählstil, der sehr gut zur Story passt. Wir lernen nacheinander verschiedene Personen kennen und bekommen detaillierte Einblicke in deren Leben - angefangen mit der siebzigjährigen Ladenbesitzerin Frau Yeom und ihren Angestellten, zu denen sie ein freundschaftliches Verhältnis hat. Neben Dok-go, der hier die größte Verwandlung durchmacht, spielen auch mehrere Kunden und deren persönliche Geschichte eine Rolle. Dieses ist interessant zu verfolgen.

Schnell wird durch die ruhige Erzählung eine besondere Atmosphäre rund um den Gemischtwarenladen deutlich. Nur ab und an gibt es im Mittelteil ein paar Längen. Das letzte Kapitel hält jedoch nochmal einige Überraschungen bereit - hier wird es sehr bewegend und wir erfahren einiges, was vorher noch nicht sichtbar war.

Wunderschön und sehr passend ist auch das Cover, dass den Laden selbst mit vielen kleine Details abbildet.


Mein Fazit:
Ein schöner Roman, der mit einem angenehmen Erzählstil und einer besonderen Atmosphäre überzeugt. Im Mittelpunkt stehen ein kleiner Gemischtwarenladen und ein obdachloser Mann, der eine große Wandlung durchmacht. Von unterschiedlichen Charakteren mit ganz eigenen Geschichten, von kleinen Gesten mit großer Wirkung bis hin zu Wertschätzung und neuer Hoffnung – besonders das letzte Kapitel ist sehr berührend mit einigen Überraschungen. Ein lesenswertes Buch, dem ich 4,5 Sterne gebe.



Meine Bewertung:




Titel: Frau Yeoms kleiner aden der großen Hoffnungen
Autor: Kim Ho-yeon
Genre: Roman / Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 320
Verlag: Hanserblau
Erstveröffentlichung: 15. April 2024


Vielen Dank an die Hanser Literaturverlage und Netgalley für das Rezensionsexemplar!

Montag, 22. April 2024

Rezension zu "Und alle so still" von Mareike Fallwickl

 

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Ein stiller Protest ganz laut

Elin ist Anfang zwanzig und lebt mit ihrer Mutter in einem Wellnesshotel. Während des Lockdowns ist sie Influencerin geworden. Seither sieht sie sich mit misogynem Hass im Netz konfrontiert.
Nuri stammt aus prekären Verhältnissen, einen Schulabschluss hat er nicht. Nun versucht er, sich als Fahrradkurier, Bettenschubser und Essenslieferant über Wasser zu halten. Der Spätkapitalismus hat ihn fest im Griff.
Ruth ist Ende fünfzig, nach dem Tod ihres behinderten Sohnes hat sie wieder angefangen, als Pflegekraft im Krankenhaus zu arbeiten. Jeden Tag geht sie über ihre Grenzen, ihr Pflichtgefühl scheint unerschöpflich.

An einem Sonntag geraten alle drei in eine unvorhergesehene Situation: Vor dem Krankenhaus, in dem Ruth und Nuri arbeiten, liegen Frauen. Reglos, in stillem Protest. Es ist der Beginn einer Revolte, in der Frauen nicht mehr das tun, was sie immer getan haben. Plötzlich steht alles infrage, worauf unser System fußt. Ergreifen Elin, Nuri und Ruth die Chance auf Veränderung?
(Quelle: Inhaltsangabe - Rowohlt Verlag)



Von Mareike Fallwickl habe ich bisher ihre beeindruckenden Romane Dunkelgrün fast schwarz und Die Wut, die bleibt gelesen. Und alle so still ist das neue Buch der Autorin und ist ebenfalls sehr lesenswert.

Die Hauptfiguren hier sind drei Personen: Die einundzwanzigjährige Elin, die eine erfolgreiche Influencerin ist und im Wellnesshotel ihrer Mutter Alma lebt. Nach außen hin eine erfolgreiche junge Frau, innerlich zerstört – nach und nach wird dieses deutlich.

„Elin ist wach, ausgeruht und bereit, gleichzeitig müde. Es ist eine enge, alte Müdigkeit aus tausend Splittern.“ – Seite 20, eBook


Auch der neunzehnjährige Nuri hat es in seinem Leben nicht einfach: Er hat mehrere Jobs gleichzeitig, balanciert am Rande der totalen Erschöpfung und versucht mit dem wenigen Geld zu überleben.

„Für einen Moment macht er die Augen zu und atmet tief ein, aber da ist überhaupt keine Luft mehr. Beim Verabschieden tut Nuri immer so, als würde er nach Hause fahren. Sein Leben hat andere Schichten als Valentins, Blätterteigwahrheiten.“ – Seite 35, eBook


Ruth ist Mitte fünfzig und arbeitet als Pflegekraft im Krankenhaus. Trotz unzähligen Überstunden durch Personalmangel und völliger Überlastung ist sie immer für ihre Patienten da. Doch dieses hinterlässt Spuren…

Schon auf den ersten Seiten wird der schon bekannte einnehmende und intensive Schreibstil der Autorin sichtbar. Sie beschreibt direkt und ohne Schnörkel verschiedenste Situationen. Hier widmet sie sich Themen, die aktueller nicht sein könnten: Vom anhaltenden Pflegenotstand über soziale Ungerechtigkeit bis hin zu Diskriminierung, ungleicher Bezahlung und fehlende Wertschätzung für Arbeiten, die lebensnotwendig sind.
Doch was passiert, wenn die Frauen streiken und die Arbeit, die immer als selbstverständlich hingenommen wird, liegen bleibt?

„Die Frauen liegen da wie hingeworfen, ihre Körper scheinen keinem Muster zu folgen. Sie sehen aus wie etwas Zerschmettertes. Aber verletzt sind sie nicht. (…)
Nur wenige Schritte trennen Elin und die Frauen, aber diese Distanz ist nicht irgendeine Entfernung. Sie ist eine Gabelung, ein Anfang von etwas, das spürt Elin.“
– Seite 81/82, eBook



Sehr interessant ist, wie der normale Alltag sich plötzlich verändert und auch, was der ausschlaggebende Grund war für die Protestaktion. Alles lässt sich spannend verfolgen, das Szenario ist bedrückend. Was die Hauptfiguren hier durchmachen müssen ist oft unerträglich und es wird erschreckend deutlich, wie unsichtbar sie in der Gesellschaft sind. Gleichzeitig entwickelt sich auch ein ganz neuer Zusammenhalt.

Die Handlung spielt in einem Zeitraum von wenigen Tagen und ist abwechselnd aus den Perspektiven der drei Hauptfiguren geschrieben. Dazwischen gibt es kurze spezielle Zwischenspiele, in denen die Sichtweise von drei verschiedenen Dingen/Gegenständen geschildert werden.

Nach und nach wird deutlich, wie sich die Wege von Elin, Nuri und Ruth kreuzen und auch teilweise schon miteinander verbunden sind – durch den besonderen und intensiven Schreibstil erfahren wir genau, was die drei denken, fühlen und erleben. Nicht immer einfach und an manchen Stellen schwierig und ziemlich derb. Dennoch ist Figurenzeichnung sehr gelungen.


Mein Fazit: Ein bewegender Roman mit aktuellen Themen, starken Hauptfiguren und einnehmendem Schreibstil. Direkt und schonungslos schildert die Autorin eine stille Protestaktion, die großen Wellen schlägt: Unzählige Frauen streiken – um endlich gesehen zu werden. Schnell werden die Folgen im Alltag sichtbar und es entwickelt sich ein beängstigendes Szenario.
Es wird manchmal ziemlich erschütternd und traurig, viel Schwieriges wird geschildert - daher ist es kein Wohlfühlroman (was ich auch nicht erwartet habe). Aber es entwickelt sich auch ein besonderer Zusammenhalt. Bis auf Kleinigkeiten ein lesenswertes und auch wichtiges Buch, das noch lange nachhallt.


Meine Bewertung:





Titel: Und alle so still
Autorin: Mareike Fallwickl
Genre: Roman / Drama
Seitenanzahl: 368
Erscheinungsdatum: 16. April 2024
Verlag: Rowohlt

Vielen Dank an den Rowohlt-Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!