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Ein
abenteuerlicher Road-Trip durch die USA...
Der fast
achtzehnjährige Francis Dean lebt zusammen mit seiner Mutter in einem
Trailerpark am Stadtrand von Claymont. Nach der Scheidung von seinem Stiefvater
geht es bei den beiden bergab, seine Mutter wird psychisch krank. Als diese
schließlich in eine Klinik eingewiesen wird, offenbart sie Francis, dass sein
leiblicher, ihm unbekannter Vater ein Genie ist. Fest entschlossen, seinen
Erzeuger kennen zu lernen, macht sich Francis auf die Suche nach dem Mann. Auf
ihn wartet ein abenteuerlicher Road-Trip quer durch die USA, der schließlich
zum Abenteuer seines Lebens wird. Von dieser Reise, die er nicht allein
antritt, erhofft er sich vieles, vielleicht sogar ein besseres Leben. Was
erwartet ihn wirklich an der Westküste?
"Es gab diese Momente im Leben, in denen alles einen Sinn bekam und in denen man von einer auf die andere Sekunde wusste, was man zu tun hatte. Francis sah die Dinge nun klar: Er musste seinen Vater finden. Alles würde sich ändern, wenn er ihn traf." - Kapitel 2, NEW YORK
Nach Vom
Ende der Einsamkeit ist das mein zweites Buch von Benedict Wells. Hier geht es
um einen Teenager, der plötzlich erfährt, wer sein Vater ist und welche
Geschichte hinter alldem steckt. Fest entschlossen, diesen Mann kennen zu
lernen, macht er sich auf eine weite Reise...
Bevor
Francis sich auf den abenteuerlichen Road-Trip begibt, lernt man ihn und sein
derzeitiges Leben kennen. Sehr schnell wird klar, dass seine Mutter und er es
nicht immer leicht hatten. Man merkt, das Francis seine Mutter trotz allem
liebt und sich um sie kümmert, gleichzeitig wird auch klar, dass er große Angst
vor der Zukunft hat und vielleicht für immer im Trailerpark leben wird. Dieses
wird sehr detailreich und verständlich beschrieben. Auch die weiteren Protagonisten
-alle sehr unterschiedlich- lernt man sehr gut kennen, auch sie haben Sorgen
und Ängste. Der Road-Trip selbst ist spannend, niemand weiß, was Francis und
seine Freunde an der Westküste wirklich erwartet. Es wird schließlich ein
Abenteuer mit Höhen und Tiefen...
"Die Sonne schien ihm ins Gesicht, eine leichte Brise kam auf. Er ahnte, dass das ein glücklicher Moment in seinem Leben war, und blickte in die Weite des pazifischen Ozeans." - Kapitel 4, SAN FRANCISCO
Mein Fazit: Ein
interessanter und unterhaltsamer Roman, der zugleich spannende als auch
traurige Momente hat. Die Geschichte, die meist sehr abenteuerlich ist, lässt
sich flüssig lesen und überrascht mit einem packenden und sehr ungewöhnlichen Ende.
Einzig im Mittelteil der Handlung gab es kleine Schwächen, einige Szenen
wirkten etwas verloren und fehl am Platz. Alles in allem ist es aber ein gutes
und lesenswertes Buch.
Meine Bewertung:
Titel: Fast genial
Autor: Benedict Wells
Genre: Romane, Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 336
Verlag: Diogenes




