Dienstag, 31. März 2020

Rezension zu "Merle. Das Steinerne Licht" von Kai Meyer

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Der Merle-Zyklus - Band 2

Merles Venedig ist voller Magie. Doch die Fließende Königin, die mächtige Beschützerin der Stadt, wurde vertrieben. Venedig ist in großer Gefahr und alle magischen Wesen ahnen, dass nur Merle die Stadt vor dem Untergang bewahren kann. Während ihr Freund, der Meisterdieb Serafin, an Land und auf dem Wasser für die Freiheit kämpft, fliegt Merle auf dem Rücken des Obsidianlöwen Vermithrax in das Reich des Steinernen Lichts – geradewegs in die Unterwelt. 
(Quelle: Klappentext)





„Aber nein, nicht sie hatte diesen Krieg begonnen. Und auch nicht die Milliarden anderer Menschen. In diesem Augenblick wurde ihr erstmals in aller Tragweite bewusste, welche Verantwortung sie übernommen hatte: Sie suchte nach Hilfe im Kampf gegen die Ägypter, nach Hilfe für eine ganze Welt.“ – Seite 53


Nach der beeindruckenden Flucht auf dem Rücken des geflügelten Obsidianlöwen Vermithrax ist Merle nun zusammen mit der Fließenden Königin auf dem Weg zu einem Ort, von dessen Herrscher sie sich Hilfe für Venedig gegen den ägyptischen Pharao erhoffen. Und dieser ist kein geringerer als Lord Licht, der Fürst der Hölle. Schon allein der Weg zu ihm ist spannend und abenteuerlich:


„Merle lehnte sich ein wenig vor. Nicht zu weit, weil sie schon ahnte, was sie sehen würde – einen Abgrund, einen bodenlosen Abgrund -, aber die Wirklichkeit übertraf ihre Befürchtung bei weitem.

Wenn ein Begriff wie Tiefe jemals auf irgendetwas zugetroffen hatte – pure, beängstigende, jegliche Vernunft übersteigende Tiefe -, so war es dieser Schacht in die Eingeweide der Erde.“ – Seite 65


Und auch was Merle, die Fließende Königin und Vermithrax an ihrem Ziel erwartet, ist wahrlich nicht von dieser Welt – gerade an diesem Schauplatz wird es düster mit einigen unerwarteten Überraschungen, die nicht immer angenehm sind.

Aber auch in Venedig geht es spannend weiter: Denn nachdem das Ägyptische Imperium es geschafft hat, die Fließende Königin aus den Wassern der Lagune zu vertreiben, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Heer die Stadt einnimmt. Merles Freund Serafin nimmt unterdessen mit einigen Verbündeten den Kampf gegen das Imperium auf – hier trifft er auch erstmals auf die Anführerin der Rebellengruppe. Und diese ist so ganz anders als erwartet…

Die Handlung ist in zwei Blickwinkel aufgeteilt: Einmal verfolgen wir Merles Reise zum Höllenfürst. Zum anderen erfahren wir, wie es in Venedig mit Serafin und den Rebellen weitergeht. Auch Junipa und Unke spielen eine wichtige Rolle, einige Geheimnisse werden gelüftet.  Zudem erfahren wir auch mehr über das Ägyptische Imperium, dessen Macht und wie sie fast die ganze Welt eroberten –unheimlich, aber auch sehr interessant.
Besonders packend fand ich das erste und das letzte Drittel – im Mittelteil kam die Story eine Weile nicht richtig vorwärts und drehte sich im Kreis. Doch lange dauert es nicht und es geht mit einigen Überraschungen weiter.

Mein Fazit: Auch im zweiten Band bleibt es spannend und magisch. Hier wird es etwas düsterer als noch im ersten Teil, phantastische Elemente und beeindruckende Figuren sind auch hier zahlreich vorhanden und toll eingefügt. Die Schauplätze sind detailliert beschrieben und die Handlung entwickelt sich spannend weiter – diese nimmt gerade zum Ende hin an Fahrt auf. Bis auf Kleinigkeiten wieder ein tolles Leseabenteuer!

Meine Bewertung: 




Titel: Merle-Zyklus 2 - Das Steinerne Licht
Autor: Kai Meyer
Genre: Fantasy / Phantastik
Seitenanzahl: 368
Verlag: FISCHER Sauerländer (Neuveröffentlichung) / Carlsen / Loewe
Erstveröffentlichung: 2002
Neuveröffentlichung: 26. Februar 2020


Die Bücher des Merle-Zyklus:
Band 2 - Merle. Das Steinerne Licht

Freitag, 27. März 2020

Rezension zu "Merle. Die Fließende Königin" von Kai Meyer

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Der Merle-Zyklus - Band 1

Merles Venedig ist voller Magie. Zauberspiegelmacher und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Meerjungfrauen bevölkern die Gassen und Kanäle. Über sie alle wacht die Fließende Königin, ein geisterhaftes Wesen der Lagune, unsichtbar und unnahbar – einzig Merle gewinnt ihre Freundschaft.
Als übermächtige Feinde die Stadt belagern und die Fließende Königin in ihre Gewalt bringen wollen, beginnt für Merle ein atemberaubendes Abenteuer, das sie bis zum Rand ihrer Welt führen wird...  
(Quelle: Klappentext)
  




Die Fließende Königin ist der Auftakt des spannenden Merle-Zyklus, dessen erste drei Bände erstmals in den Jahren 2001/2002 veröffentlicht wurden. Nun erschien im Februar 2020 die lang ersehnte Fortsetzung  Serafin. Das kalte Feuer. Im Zuge dessen wurde die damalige Trilogie nun als wunderschöne Hardcoverausgaben mit Schutzumschlag neu veröffentlicht. 



Ich habe die Merle-Bücher erstmals vor mehreren Jahren gelesen – nun war also der perfekte Zeitpunkt für einen re-read. Ich war sofort wieder gefesselt von dieser wundervoll-magischen Geschichte.

Die Hauptfigur hier ist das vierzehnjährige Waisenmädchen Merle, das mitten im magischen Venedig aufwächst. Zusammen mit dem blinden Mädchen Junipa, ebenfalls eine Waise, beginnt sie eine Lehre in Arcimboldos Zauberspiegelwerkstatt. Ihr Meister Arcimboldo scheint sein Handwerk zu verstehen und verändert schon bald darauf Junipas Leben auf eine Weise, die Merle zunächst unheimlich ist…
Auch das Leben in Venedig ist aktuell nicht einfach: Überall herrschen strenge Rationierungen, da die Lagunenstadt seit über dreißig Jahren von der Armee der Ägypter belagert wird. Einzig der geheimnisvollen Fließenden Königin ist es zu verdanken, dass es dem Heer bisher unmöglich war, die Stadt einzunehmen. Dafür wird sie von vielen Menschen verehrt.


„Die Fließende Königin. Jeder hatte von ihr gehört. Und doch wusste niemand, was sie wirklich war. (…) Fest stand, sie war kein Wesen aus Fleisch und Blut. Sie erfüllte und durchdrang das Wasser der Lagune, die engen Kanäle der Stadt genauso wie die weiten Wasserfelder zwischen den Inseln.“ – Seite 33


Eines Abends ändert sich Merles Leben schließlich schlagartig: Durch Zufall wird sie zusammen mit dem Weberlehrling und ehemaligem Meisterdieb Serafin Zeuge einer unglaublichen Verschwörung. Plötzlich ist sie mittendrin in einem gefährlichen Abenteuer, um die Lagunenstadt zu retten und dieses führt sie weit über Venedig hinaus…

Der Schreibstil ist klar, die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Gerade hier im ersten Band bekommt man einen guten und detailreichen Einblick in das magische Venedig mit seinen besonderen Bewohnern. Geheimnisvolles geschieht in der Nacht und auch bei Tag ist die Magie nicht zu übersehen, so auch in Arcimboldos Spiegelwerkstatt.


„Eines ließ sich auf den ersten Blick erkennen: Die Spiegelwelt war ein Reich der Täuschungen. Es war der Ort unter dem doppelten Boden des Zauberzylinders, die Räuberhöhle aus Tausendundeiner Nacht, der Palast der Götter auf dem Olymp. Sie war künstlich, ein Trugbild, ein Traum, den nur jene träumten, die daran glaubten. Und doch erschien sie Merle in diesem Augenblick so greifbar wie sie selbst.“ – Seite 97


Es wird spannend, magisch, gefährlich und sehr abenteuerlich. Merle und ihre Begleiter wachsen dem Leser schnell ans Herz – hier begegnen wir auch zum ersten Mal dem Obsidianlöwen Vermithrax und erfahren einiges über seine Vergangenheit. Viele phantastische Elemente spielen eine zentrale Rolle, gerade die Schauplätze sind bildgewaltig beschrieben. Nach und nach wird klar, welche Pläne Merle und die Fließende Königin zur Rettung Venedigs verfolgen…

Mein Fazit: Ein sehr gelungener Auftakt des Merle-Zyklus, das noch viele Abenteuer verspricht. Den Leser erwarten tolle Schauplätze, phantastische Elemente, magische Figuren und gefährliche Abenteuer. Der Handlungsverlauf ist spannend, oft geheimnisvoll und macht neugierig auf die Folgebände - sehr lesenswert!

Meine Bewertung: 




Titel: Merle-Zyklus 1 - Die Fließende Königin
Autor: Kai Meyer
Genre: Fantasy / Phantastik
Seitenanzahl: 288
Verlag: FISCHER Sauerländer (Neuveröffentlichung) / Carlsen / Loewe
Erstveröffentlichung: 2001
Neuveröffentlichung: 26. Februar 2020


Die Bücher des Merle-Zyklus:
Band 1 - Merle. Die Fließende Königin

Mittwoch, 25. März 2020

Rezension zu "Herzland" von Téa Obreht

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Im Herzland…

Arizona, um 1890. Ein neuer Morgen eines zu heißen Sommers bricht an für Nora Lark. Ihre Farm ist bedroht von Dürre und mächtigen Viehzüchtern, neuerdings auch, so glaubt ihr kleiner Sohn Toby, von einem monströsen Tier, das draußen umherstreift. Seit Tagen ist Noras Mann verschwunden, nachts sind die beiden älteren Söhne im Streit davongeritten, und irgendwer ist ins Brunnenhaus eingebrochen. Doch Nora stehen noch ganz andere Prüfungen bevor – die über das Schicksal ihrer Familie entscheiden werden.
Das liegt auch an Lurie, Waise eines Einwanderers aus dem Osmanischen Reich, der vom kleinen Ganoven zum verfolgten Outlaw wurde, schließlich einen unerwarteten Gefährten findet und in einem Trupp der U.S. Army untertaucht. In Luries abenteuerlichem Leben verdichten sich das Heldentum und die Niedertracht der Epoche zu einem schrecklichen, prächtigen, epischen Bogen – mit immer überraschenden Wendungen. (Quelle: Klappentext)


„Dieser Tage war der Hang nur noch eine Brandfläche verdorrter Gräser, nichts als Distelspelz und abgestreifte Schlangenhaut; eine Spitzkehre nach der anderen zickzackte hinauf zur roten Kuppe des Felsvorsprungs. Wenn in dieser Gegend ein lebendiges Herz schlug, gehörte es sicher einem vom Schatten zu Schatten huschenden Rennkuckuck.“ – Seite 35


Es ist der klare und eindringliche Schreibstil, der das Buch Herzland von Téa Obreht so besonders macht. Die Autorin schafft es, die besondere Atmosphäre, die die gesamte Geschichte umgibt, sehr gut zu schildern. Die Handlung wechselt regelmäßig zwischen der Vergangenheit und den aktuellen Geschehnissen, die im Jahr 1893 passieren.  Die Kapitel, in denen Nora Lark die Hauptfigur ist, sind in Tageszeiten unterteilt und schildert den Verlauf eines sehr heißen Tag, der schon beunruhigend beginnt: Das Wasser ist knapp, ins Brunnenhaus wurde eingebrochen, ihre beiden älteren Söhne sind unauffindbar und auch von ihrem Mann Emmett, der längst mit neuen Wasservorräten zurück sein wollte, fehlt jede Spur. An diesem Tag kehren Noras Gedanken oft in die Vergangenheit zurück und so erfahren wir, wie ihr bisheriger Lebensweg verlaufen ist und wie Nora und ihr Mann eines Tages  schließlich im County Amargo angekommen sind.


„Schafe, Feuer und Sandy Frerds Silberzunge. Das waren die miteinander verflochtenen Stränge, die dafür sorgten, dass ihr Wagen 1876 ins Arizona Territorium rumpelte.“ – Seite 104


Neben diesem Erzählstrang gibt es noch einen weiteren, der in der Ich-Perspektive aus Luries Sicht geschrieben ist. Er schildert hier sein ganzes Leben, das ihn an viele Orte gebracht hat. Man erfährt, wie er vom Ganoven zu einem Trupp der U.S. Army kommt, die ganz besondere Begleiter haben – einer davon wird sein Gefährte…
Beide Blickwinkel sind interessant und auf gewisse Weise spannend zu verfolgen – die Entwicklungen sind abenteuerlich, mal dramatisch und dann wieder etwas ruhiger und nachdenklich - aber immer intensiv erzählt. Ab und an gab es auch mal Abschnitte, die sich ein wenig schleppend dahinzogen, aber dieses hält sich in Grenzen. Gerade die Atmosphäre des Wilden Westens und die Entwicklung in dieser Epoche bringt die Autorin sehr gut rüber.

Wie die zwei so unterschiedlichen Geschichten von Nora und Lurie letztendlich zusammenkommen ist sehr interessant. Alle Rätselhafte, das im Laufe des Romans aufkommt, werden gelöst und bieten ein überraschendes Bild.

Mein Fazit: Ein besonderes Buch, das vor allem durch die klare und intensive Erzählweise überzeugt. Die Autorin nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit – es wird abenteuerlich und dramatisch, aber es gibt auch häufig ruhigere und nachdenkliche Abschnitte.  Die Handlung besteht aus zwei verschiedenen Fäden mit einer Mischung aus Vergangenem und Gegenwart, die am Ende aufeinandertreffen – dieses ist gut gelungen. Bis auf Kleinigkeiten ein sehr lesenswerter Roman!


Meine Bewertung: 







Titel: Herzland
Autorin: Téa Obreht
Genre: Roman
Seitenanzahl: 512
Verlag: Rowohlt Berlin
Erstveröffentlichung: 10.03.2020






Vielen Dank an den Rowohlt-Verlag für das Rezensionsexemplar! 

Freitag, 20. März 2020

Rezension zu "Marianengraben" von Jasmin Schreiber

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Eine Geschichte voll Trauer und Hoffnung

Paula braucht nicht viel zum Leben: ihre Wohnung, ein bisschen Geld für Essen und ihren kleinen Bruder Tim, den sie mehr liebt als alles auf der Welt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der sie in eine tiefe Depression stürzt. Erst die Begegnung mit Helmut, einem schrulligen alten Herrn, erweckt wieder Lebenswillen in ihr. Und schließlich begibt Paula sich zusammen mit Helmut auf eine abenteuerliche Reise, die sie beide zu sich selbst zurückbringt - auf die eine oder andere Weise. (Quelle: Inhaltsangabe - Eichborn Verlag)





Marianengraben gehört zu den Büchern, die wahre Buchschätze sind. Die Geschichte über Paula und Helmut hat mich von Anfang an mitgerissen und sehr berührt. Hauptfigur hier ist die Studentin Paula, deren Leben vor zwei Jahren aus den Fugen gerät, als ihr kleiner Bruder Tim während eines Urlaubs ertrank. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive aus Sicht von Paula geschrieben und so aufgebaut, als würde sie ihrem geliebten Bruder all das erzählen, was gerade geschieht. Neben den aktuellen Geschehnissen bekommen wir LeserInnen auch zwischendurch immer mal wieder kleine Einblicke in die Vergangenheit  – kleine Ausschnitte von  gemeinsamen Momenten zeigen, wie eng das Geschwisterband zwischen Paula und Tim wirklich war:


„Du warst Zauberer und Abenteurer, Tierdompteur und Taucher, du warst ein Seeadler, wolltest fliegen und schwimmen und rennen und tauchen und das alles, bis es eben vorbei war. Tim, der Fisch. Tim, der das Meer so liebte und dann vor zwei Jahren in ihm ertrank.“ – Seite 14, eBook

„Manchmal liege ich da und überlege, was ich an dir am liebsten mochte. Also, dass du existiert hast, das war auf jeden Fall schon einmal ziemlich fantastisch. Eine Welt mit dir als meinem zehnjährigen Bruder darin ist auf jeden Fall die beste aller Welten, die ist außer Konkurrenz.“ – Seite 66, eBook


Paula stürzt nach Tims Tod in eine tiefe Depression und wagt nun nach langer Zeit einen für sie großen Schritt – und dabei trifft sie auf den dreiundachtzigjährigen Helmut, der seiner verstorbenen Ex-Frau einen großen Wunsch erfüllen möchte.
Und ab hier wird es besonders interessant: Die beiden Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, begeben sich auf eine Reise in die Berge, die sich zu einem kleinen Road-Trip entwickelt. Nach und nach erfahren wird nicht nur mehr über Paula, sondern auch über Helmut, der eine bewegte Vergangenheit hat und zudem noch ein trauriges Geheimnis hütet.
Es wird sehr berührend, emotional, traurig und auch hoffnungsvoll – die Geschichte ist großartig und nah geschrieben, mit vielen bedeutungsvollen Sätzen:


„Wäre Sehnsucht eine olympische Disziplin, ich hätte uns längst Gold geholt.“ – Seite 116, eBook


Und nicht nur die Geschichte, sondern auch das Cover ist unheimlich toll gelungen – der Titel Marianengraben ist ebenfalls perfekt gewählt und spielt im Roman eine Rolle.
Anfangs habe ich über die Kapitelüberschriften gerätselt – diese bestehen aus Zahlen, die -beginnend mit der Zahl 11.000- immer kleiner werden. Doch etwas später wurde mir dann klar, was diese bedeuten. Alles ist sehr gut aufeinander abgestimmt.

Mein Fazit: Marianengraben ist ein Buch, das jetzt schon zu meinen Jahreshighlights gehört. Die Geschichte ist sehr berührend, emotional, traurig und auch hoffnungsvoll – sie hat mich von Anfang an mitgerissen und gefesselt. Die Charaktere, der nahe,  klare Schreibstil und die vielen bedeutungsvollen Aussagen sind der Autorin sehr gelungen. Ein Buch, das überrascht und ich jedem ans Herz legen möchte. Großartig!


Meine Bewertung: 




Titel: Marianengraben
Autorin: Jasmin Schreiber
Genre: Roman / Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 254
Verlag: Eichborn / Bastei Lübbe
Erstveröffentlichung: 28. Februar 2020



Vielen Dank an den Eichborn-Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!