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Dienstag, 24. Dezember 2024

Rezension zu "Flavia de Luce - Des Henkers letzte Mahlzeit" von Alan Bradley


Zum Buch


Flavia de Luce – Band 11


Major Greyleigh, ein ehemaliger Henker, wird tot aufgefunden. Todesursache: der Verzehr giftiger Pilze. Schnell gerät die Köchin Mrs Mullet ins Visier der Polizei. Doch ganz so einfach ist die Lösung nicht – Flavia ermittelt auf eigene Faust. Auf der Suche nach dem Mörder wird sie auf einige Familien aufmerksam, die durch den Henker Angehörige verloren und damit alle ein Motiv haben. Oder hat etwa ihre unerträgliche Cousine Undine etwas mit dem Tod des Henkers zu tun? Am Ende ihrer Nachforschungen kommt Unvorstellbares ans Licht: Flavia erfährt, was wirklich mit ihrem toten Vater geschah – das wohl größte Rätsel ihres Lebens.
(Quelle: Inhaltsangabe - Penhaligon Verlag)




Nachdem der 10. Band Todeskuss mit Zuckerguss im Juni 2019 erschienen war, habe ich mich nach der langen Zeit besonders gefreut, dass nun der 11. Band um die charmante Hobbydetektivin Flavia de Luce veröffentlicht wurde. In Des Henkers letzte Mahlzeit wartet nicht nur ein mysteriöser Mordfall auf Flavia – sie deckt auch einige lang gehütete Geheimnisse auf.

Für die inzwischen vierzehnjährige Hobbydetektivin Flavia de Luce wartet schon bald wieder ein neuer Fall: Major Greyleigh, der in der Vergangenheit als Henker tätig war, wird tot in seinem Haus aufgefunden. Die Todesursache steht schnell fest: Der Verzehr von giftigen Pilzen. Schon bald darauf gerät plötzlich Mrs Mullet in Verdacht – die Köchin, die auf Buckshaw (Flavias Zuhause) arbeitet, hat auch regelmäßig für den Major gekocht.
Während für die Polizei das Rätsel schon fast gelöst scheint, glaubt Flavia nicht an die Schuld der Köchin und ermittelt auf eigene Faust. So stößt sie schon bald auf Ungereimtheiten und auf Menschen, die sich seltsam verhalten. Auch in ihrem hauseigenen Chemielabor entdeckt sie Überraschendes.
Schon bald laufen die Ermittlungen anders als erwartet, denn Flavia kommt hinter ein Geheimnis, dass ihre Familie betrifft und alles auf den Kopf stellt…

„Weil das alles so verwirrend war, hielt ich ständig Ausschau nach Zeichen und Omen. Ich bin nicht abergläubisch, aber irgendwas Großes rollte auf mich zu – da war ich ganz sicher. Ich spürte es bis ins Mark.
Diese verkehrte Welt mit mir mittendrin musste ein für alle Mal wieder geradegerückt werden.“
(Flavia) – Seite 43, eBook


Die Handlung hat von Anfang an wieder diesen typischen, etwas speziellen „Flavia-Stil“ was sich auch im Schreibstil widerspiegelt. Die junge Hobbydetektivin mit Hang zu schwarzem Humor und einer Vorliebe für Chemie und Mordfälle ist hier wieder ganz in ihrem Element:

„Nach meiner Erfahrung ist nichts belebender, als auf einem verregneten, nebeligen Landfriedhof unter einem Schirm zu kauern. (…)
Darum hocke ich, kaum eine Viertelstunde nach einem hastigen, einsamen Frühstück auf Buckshaw, unter einem schwarzen Schirm auf dem alten Friedhof von St. Tankred – dem einzigen Ort, wo mich mit Sicherheit niemand stört.“
(Flavia) – Seite 11, eBook


In der Ich-Perspektive aus Flavias Sicht können wir alles gut verfolgen und erfahren ihre ganz eigene, interessante Sicht auf die Dinge. Es gibt ein Wiedersehen mit schon bekannten Figuren: Die Köchin Mrs Mullet und auch Dogger, der auf Buckshaw arbeitet und inzwischen zu Flavias engsten Verbündeten gehört, sowie auch ihre Cousine Undine. Diese ist etwas speziell und nicht Flavias liebste Mitbewohnerin. Doch sie rückt überraschend näher in den Fokus.

Anfangs eher ruhig, baut sich die Spannung in der Geschichte langsam auf. Nicht nur der mysteriöse Mordfall wird aufgelöst, sondern auch Geheimnisse, die die Familie de Luce und speziell Flavia betreffen. Dieses ist sehr überraschend und gut gelungen.

Zunächst hat es eine Weile gedauert, bis ich im Buch angekommen war – das erste Drittel hat ein paar Längen. Doch das alles legt sich später und somit hat dieser Band mich doch noch positiv überrascht.


Mein Fazit: Ein gelungener 11. Band um die besondere Hobbydetektivin Flavia de Luce, in dem nicht nur ein Mordfall aufgeklärt wird, sondern auch so manches Geheimnis gelüftet wird. Nach kurzer Einlesezeit entwickelt sich die Geschichte spannend, überraschend und mit einigen kleinen Abenteuern. Auch der etwas spezielle, aber besondere „Flavia-Stil“ ist hier wieder gelungen. Ein lesenswerter Band der Reihe.



Meine Bewertung:




Titel: Flavia de Luce 11 - Des Henkers letzte Mahlzeit
Autor: Alan Bradley
Übersetzt von: Katharina Orgaß, Gerald Jung
Genre: Krimi
Seitenanzahl: 288
Verlag: Penhaligon
Erstveröffentlichung: 27. November 2024


Die Bücher der Reihe um Flavia de Luce:
Band 1 - Mord im Gurkenbeet
Band 2 - Mord ist kein Kinderspiel
Band 3 - Halunken, Tod und Teufel
Band 4 -Vorhang auf für eine Leiche
Band 5 - Schlussakkord für einen Mord
Band 6 - Tote Vögel singen nicht
Band 9 - Der Tod sitzt mit im Boot
Band 10 - Todeskuss mit Zuckerguss
Band 11 - Des Henkers letzte Mahlzeit

eBook-Short Story - Das Geheimnis des kupferroten Toten 



Vielen Dank an das Bloggerportal  und Penhaligon für das Rezensionsexemplar!


Donnerstag, 23. November 2023

Rezension zu "Das strömende Grab" von Robert Galbraith

 

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Die Cormoran Strike-Reihe – Band 7

Cormoran Strike wird von einem besorgten Vater kontaktiert, dessen Sohn Will sich im ländlichen Norfolk einer undurchsichtigen Glaubensgemeinschaft angeschlossen hat.
Die Universal Humanitarian Church ist nach außen hin eine friedfertige Organisation, die sich für eine bessere Welt einsetzt. Doch Strike entdeckt bald, dass unter der harmlosen Oberfläche böse Machenschaften und unerklärte Todesfälle lauern.
Um Will zu retten, reist Strikes Geschäftspartnerin Robin Ellacott nach Norfolk, um sich der Sekte anzuschließen und inkognito unter den Mitgliedern zu leben. Doch sie ist nicht auf die Gefahren vorbereitet, die sie dort erwarten, geschweige denn auf den Preis, den sie wird zahlen müssen … (Quelle: Auszug aus der Inhaltsangabe - Blanvalet Verlag)



Das strömende Grab ist der 7. Band der packenden Krimireihe um das Ermittlerduo Cormoran Strike und Robin Ellacott. Es ist natürlich längst kein Geheimnis mehr, dass die Harry Potter-Autorin J.K. Rowling hinter dem Pseudonym Robert Galbraith steckt – wie auch bei den Vorgängern ist ihr hier wieder ein fesselnder Roman gelungen – mit stolzen 1.296 Seiten.

„Das Meer in Cromer rollte heran wie ein strömendes Grab…“ - Seite 531, eBook


Die gemeinsame Dektei von Cormoran Strike und Robin Ellacott bekommt es nun mit einem Fall zu tun, der vor allem Robin an ihre Grenzen bringen wird. Der besorgte Vater Colin Edensor versucht seit Jahren, Kontakt zu seinem Sohn Will aufzubauen. Dieser hat sich vor einigen Jahren der Universal Humanitarian Church angeschlossen – einer ziemlich undurchsichtigen Glaubensgemeinschaft. Die Mitglieder, die von einem unheimlichen Ehepaar angeführt werden, leben abgeschottet und nach strengen Regeln auf einer Farm im ländlichen Norfolk und haben ihre alten Leben komplett aufgegeben. Auch wenn immer wieder dunkle Gerüchte über die Kirche auftauchen, konnte dem Anführer Jonathan Wace nie etwas nachgewiesen werden.
Um Will zu retten, um Beweise zu sammeln und um einen Einblick hinter die Kulissen der Gemeinschaft zu bekommen, die in der Öffentlichkeit mit ihrer Wohltätigkeit prahlt, tritt Robin inkognito in die Sekte ein – nicht ahnend, in welche Gefahr sie sich begibt und was wirklich von ihr abverlangt wird…

„In dieser Nacht hatte Robin zum ersten Mal Schwierigkeiten einzuschlafen. Die jüngsten Ereignisse hatten ihr etwas ganz deutlich vor Augen geführt: Um ihr selbst gesetztes Ziel zu erreichen – (…) -, würde sie Grenzen überschreiten müssen.“ – Seite 431, eBook


Wie schon die letzten Bände ist auch „Das strömende Grab“ mit über 1.200 Seiten wieder ein sehr umfassender Roman, der aber dank des detaillierten und gleichzeitig fesselnden Schreibstils an keiner Stelle langweilig wird. Im Mittelpunkt steht ein neuer Fall, der das Ermittlerduo an seine Grenzen bringen wird – von unheimlichen Propheten und fragwürdigen Glaubensansätzen bis hin zu mysteriösen Todesfällen und Geheimnissen, die dunkler nicht sein können. Nach und nach werden die vielen einzelnen Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammengesetzt, das überraschender und schrecklicher nicht sein kann.

Neben den Ermittlungen gibt es auch ausführliche Einblicke in Robins und Cormorans Privatleben. Beiden haben mit verschiedenen Geschehnissen sowohl aus der Vergangenheit als auch der Gegenwart zu kämpfen. Dieses ist neben den Fällen der Detektei immer sehr interessant zu verfolgen.
Wie schon gewohnt sind neben den beiden Hauptfiguren auch die Nebenfiguren sehr gut gezeichnet – es gibt ein Widersehen mit schon bekannten Charakteren, aber natürlich auch vielen neuen Figuren. Einige von ihnen könnten unheimlicher nicht sein…

„Robin fühlte sich, als würde sie in einen tiefen, unfassbaren Abgrund blicken.“ – Seite 447, eBook


Die Geschichte baut sich langsam auf und bekommt immer mehr Konturen – dieses ist unheimlich spannend zu verfolgen. Überraschenderweise sind die vielen Seiten viel schneller gelesen als gedacht. Es wird oft düster und manchmal auch heftig - am Ende klären sich jedoch sämtliche Rätsel auf.

Da es sich um einen abgeschlossenen Fall handelt, kann man den Band durchaus auch ohne Vorkenntnisse lesen – man bekommt einen guten Einblick in die Arbeitsweise der beiden Ermittler. Wer aber alle Zusammenhänge rund um Robin und Strike sowie deren Vergangenheit verstehen möchte, dem würde ich empfehlen, zuerst die Vorgänger zu lesen. Es ist eine wirklich lesenswerte Reihe.


Mein Fazit: Ein gelungener 7. Band um das Ermittlerduo Strike und Ellacott. Robert Galbraith schafft es auch hier wieder, mit einem detailreichen und klaren Schreibstil, sehr gut ausgearbeiteten Charakteren und einem unheimlichen Fall die Leser*innen auf fast 1.300 Seiten zu fesseln. Es wird spannend, abgründig und überraschend – mit vielen dunklen Geheimnissen. Nach und nach verweben sich sie einzelnen Fäden zu einem unglaublichen Gesamtbild.
Ein besonderer Krimi, der fesselt und gleichzeitig auch ein Schmöker ist. Eine Leseempfehlung!


Meine Bewertung:





Titel: Das strömende Grab
Autor: Robert Galbraith
Übersetzt von: Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz
Genre: Krimi
Seitenanzahl: 1.296
Verlag: Blanvalet
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2023


Die Bücher der Cormoran Strike-Reihe:
Band 1 - Der Ruf des Kuckucks
Band 2 - Der Seidenspinner
Band 3 - Die Ernte des Bösen
Band 4 - Weißer Tod
Band 5 - Böses Blut
Band 6 - Das tiefschwarze Herz
Band 7 - Das strömende Grab

Eine weitere Rezension findet ihr bei Weltenwanderer.

Vielen Dank an das Bloggerportal und blanvalet für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 27. September 2023

Rezension zu "Holly" von Stephen King

 

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Von Verschwundenen und dunklen Abgründen


Privatermittlerin Holly Gibney steckt in einer Lebenskrise, da erhält sie einen Anruf: „Meine Tochter Bonnie ist vor drei Wochen verschwunden, und die Polizei unternimmt nichts.“ Ihre Nachforschungen führen Holly zu einer weit zurückreichenden Liste ungelöster Vermisstenfälle. Alle spielen im Umfeld eines inzwischen emeritierten Ernährungswissenschaftlers mit dem Spitznamen „Mr. Meat“. Holly hat schon gegen grausame Gegner bestanden, aber hier begegnet sie dem schlimmsten aller Ungeheuer: dem Menschen in seinem Wahn.
(Quelle: Inhaltsangabe - Heyne Verlag)





HOLLY ist der mit Spannung erwartete neue Roman von Stephen King, der am 20. September 2023 – ein Tag vor seinem 76. Geburtstag- hier in Deutschland erschienen ist.

Als Hauptfigur hat der Autor jemand ganz besonderes gewählt: Holly Gibney, die schon in der Bill Hodges-Trilogie (Mr. Mercedes / Finderlohn / Mind Control) auftauchte und zuletzt in Der Outsider und der Novelle Blutige Nachrichten eine zentrale Rolle gespielt hat. Hier steht sie nun im Mittelpunkt.
Zusammen mit ihrem Team von Finders Keepers konnte die Privatermittlerin in der Vergangenheit schon grausamen Gegnern gegenüber und konnte mysteriöse Fälle aufklären.
Doch aktuell hat Holly mit mehreren Sorgen zu kämpfen: Gerade ist ihre Mutter gestorben und muss sich um deren Nachlass kümmern, gleichzeitig ist ihr Kollege Pete Huntley an Corona erkrankt und die Pandemie noch allgegenwärtig.
Als jedoch eine verzweifelte Mutter sie bittet, ihre Tochter Bonnie zu finden, die vor drei Wochen spurlos verschwand, nimmt sie den Fall trotz eigener Probleme an – und dieser lässt sie nicht mehr los. Während ihrer Ermittlungen stößt Holly auf weitere Vermisstenfälle, die nie aufgeklärt wurden. Anfangs ahnt sie noch nicht, dass ihre Nachforschungen ihr die dunkelsten Abgründe der Menschheit aufzeigen werden…

Auch in diesem Roman siedelt Stephen King das Grauen in einem scheinbar harmlosen Viertel an – zwar nicht in Form von Übernatürlichem, aber dennoch keineswegs weniger schrecklich – es wird ziemlich heftig.

„Sobald man meint, man hätte das Schlimmste gesehen, was Menschen zu bieten haben, stellt man fest, dass man sich geirrt hat. Das Böse ist einfach grenzenlos.“ (Izzy) – Seite 473, eBook


Die Handlung ist gut und spannend aufgebaut: Neben den aktuellen Geschehnissen, die im Juli 2021 angesiedelt sind, gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, wo nach und nach erkennbar wird, wie die Täter vorgehen und was mit den Vermissten passiert ist. Neben Hollys Ermittlungen gibt es auch detaillierte Einblicke in das Leben der Opfer und Täter.
Schließlich setzten sich die einzelnen Puzzleteile aus Vergangenheit und Gegenwart zusammen und offenbaren Schreckliches…

Neben ihren Ermittlungen bekommen wir auch ein guten Einblick in Hollys Leben und ihrer Gefühlswelt. Hier lernt man die Frau, die schon gegen die schrecklichsten Gegner bestehen musste noch besser kennen. Durch den Tod ihrer Mutter kommen verdrängte Kindheitserinnerungen zurück an die Oberfläche – zudem stößt sie auf ein unglaubliches Geheimnis ihrer Mutter…

„Sie zieht die Tür zu und beobachtet durch das Fenster darin, wie Emerson zu seinem Wagen geht. Lügen, denkt sie. So viele Lügen.“ – Seite 165, eBook


Der Schreibstil ist wie gewohnt detailreich und sehr ausführlich – man kann jeden Schritt und jedes kleinste Ereignis genauestens verfolgen. Es gibt auch einige ruhige Abschnitte, dennoch bleibt diese gewisse Spannung und die unheimliche Atmosphäre die ganze Zeit über bestehen.
Überraschend fand ich zunächst, dass King hier auch die Corona-Pandemie zu einem zentralen Thema macht. Gleichzeitig verankert er dadurch aber die grausigen Geschehnisse hier in der ganz normalen Welt.

„Sie denkt daran, wie Bill Hodges mit ihr eines Tages auf der Treppe zu seinem kleinen Haus gesessen hat. Manchmal wirft uns das Universum ein Seil zu, hat er da gesagt. Wenn es das tut, musst du rauf klettern. Und nachsehen, was da oben ist.“ – Seite 194, eBook


Wer die Bill Hodges Romane und „Der Outsider“ gelesen hat wird einige weitere bekannte Figuren entdecken. Auch Barbara Robinson, mit der Holly inzwischen eine tiefe Freundschaft verbindet, taucht hier häufiger auf, was mir sehr gut gefallen hat. Zudem werden vergangene Geschehnisse immer mal wieder erwähnt. Zwar ist es natürlich von Vorteil, wenn man die Bücher kennt, jedoch kann man HOLLY auch ohne Vorkenntnisse lesen, da es eine eigene abgeschlossene Geschichte ist.


Mein Fazit:
Ein gelungener Krimi, der eine große Portion Horror enthält. Die Story ist spannend, unheimlich und lässt in die tiefsten Abgründe der Menschheit blicken. Der Erzählstil ist wie gewohnt detailreich, sehr ausführlich und die Charaktere – Gut und Böse – sind stark ausgearbeitet. Nach und nach verbinden sich die losen Fäden und ergeben schließlich ein Gesamtbild, das grausamer nicht sein kann. Sehr packend und auch mal heftig - aber sehr lesenswert.



Meine Bewertung:




Titel: Holly
Autor: Stephen King
Übersetzt von: Bernhard Kleinschmidt
Genre: Horror / Krimi
Seitenanzahl: 640
Verlag: Heyne
Erstveröffentlichung: 20. September 2023

Eine weitere Rezension findet ihr Weltenwanderer.

Vielen Dank an das Bloggerportal und Heyne für das Rezensionsexemplar!