Samstag, 30. März 2024

Rezension zu "Wir werden jung sein" von Maxim Leo


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Die Möglichkeit des ewigen Lebens – plötzlich in greifbarer Nähe


Sie sind Probanden einer medizinischen Studie der Berliner Charité, deren „Nebenwirkungen“ ungeahnte Folgen hat: eine biologische Verjüngung um gleich mehrere Jahre. Jakob ist gerade seiner ersten Liebe begegnet und verliert auf einmal jegliche Lust. Jenny wünscht sich seit vielen Jahren vergeblich ein Kind und wird plötzlich schwanger. Wenger, ein schwerkranker Immobilienpatriarch, verabschiedet sich mit einem rauschenden Fest von der Welt, um kurz darauf – zur Verzweiflung seiner Erben – wieder aufzublühen. Und Verena, die zweifache Olympiasiegerin über 100 Meter Freistil, hat ihre Profizeit längst hinter sich, als sie bei einem Schaukampf der Ex-Stars überraschend neue Rekorde aufstellt. Als die Öffentlichkeit von ihrer Verjüngung erfährt, überschlagen sich die Ereignisse.

Ein ungeheuer hellsichtiger Roman, der seinen Protagonisten voller Witz und Wärme durch das verrückteste Jahr ihres Lebens folgt. Und der wie nebenbei die großen ethischen und gesellschaftlichen Fragen stellt, die sich ergeben, wenn die Menschheit das Altern besiegt.
(Quelle: Auszug aus der Inhaltsangabe - KiWi-Verlag)



Wir werden jung sein ist der neue Roman von Maxim Leo und erzählt, wie es wäre, wenn der Mensch plötzlich die Chance auf ewiges Leben erhält. Ein interessantes und auch beängstigendes Szenario.

Die Hauptfiguren hier sind mehrere Personen - darunter vier Menschen im Alter zwischen 16 und 80 Jahren, die aufgrund von verschiedenen Herzerkrankungen als Probanden an einer klinischen Studie teilnehmen. Sie testen das neu entwickelte Medikament von Professor Mosländer, mit dem Ziel der vollständigen Heilung des Herzmuskels. Während hier positive Ergebnisse erzielt werden, treten jedoch bei allen Patienten überraschende Nebenwirkungen auf: Eine biologische Verjüngung um mehrere Jahre.

„Das Schicksal war gnädig und erbarmungslos mit ihm gewesen, es hatte ihn reich beschenkt und zugleich auf das Seltsamste bestraft, als es ihm plötzlich diese Extrarunde offerierte, dieses Bonusleben, diese Zeit, die nach seiner Zeit gekommen war.“ – Seite 99, eBook


Während das bei dem 80-jährigen Immobilienunternehmer Karl Wenger, der schon mit seinem baldigen Tod gerechnet hat, zunächst für positive Überraschung sorgt, ist der 16-jährige Jakob hingegen verzweifelt, da er gerade seiner ersten großen Liebe begegnet ist. Jenny und Verena sind in den Dreißigern – während Jenny nach vielen erfolglosen Versuchen plötzlich schwanger wird, stellt Verena, die wegen einer Herzerkrankung ihre Schwimmkarriere aufgeben musste, plötzlich eine neue Rekordzeit im Freistilschwimmen auf.

Doch die Zeit vergeht und die Verjüngung schreitet voran, wovon auch bald die Öffentlichkeit erfährt. Die Forschung wird ausgebaut, Fragen nach dem Medikament werden laut, die Meinungen zum ewigen Leben gehen weit auseinander. Bald überschlagen sich die Ereignisse…

Der Roman ist abwechselnd aus den Perspektiven der einzelnen Hauptfiguren geschrieben. Neben den vier Probanden erfahren wir noch einiges über Professor Martin Mosländer, der die klinische Studie leitet. Auch Prof. Miriam Holstein, die als wissenschaftliche Beraterin der Bundesregierung tätig ist und als Vorsitzende des Deutschen Ethikrats die moralische und ethische Seite beleuchtet, spielt eine zentrale Rolle.

„Im Grunde, dachte Miriam, war der schlimmste anzunehmende Fall eingetreten, weil ohne ausreichende gesellschaftliche Reflexion und wissenschaftliche Reife ein Prozess losgetreten worden war, der die Welt für immer verändern würde.“ – Seite 149, eBook


Die Handlung hat einen angenehmen Schreibstil und gerade im ersten Abschnitt lernt man die einzelnen Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können, sehr gut kennen. Während die Lebenswege der Patienten sich komplett verändern, tauchen noch weitere Probleme auf.
Was passiert, wenn plötzlich die Möglichkeit des ewigen Lebens im Raum steht, ist interessant, überraschend und zugleich auch ziemlich beängstigend zu verfolgen. Denn hier kommen Fragen auf, an die man zunächst gar nicht gedacht hat…

„Hatten sie vor ein paar Wochen noch gedacht, sie könnten vorgeben, in welche Richtung sich die Dinge entwickelten, so rannten sie jetzt nur noch den Ereignissen hinterher.“ – Seite 148, eBook


Während der Roman sich in der ersten Hälfte noch ziemlich spannend entwickelt, nimmt diese leider in der zweiten Hälfte etwas ab. Auch wenn alles gut verständlich und ausführlich beschrieben wird, war das Ende ein klein wenig blass.


Mein Fazit:
Ein lesenswerter Roman mit einem interessanten und gleichzeitig beängstigenden Szenario: Was wäre, wenn ewiges Leben möglich wäre? Von der als Nebenwirkung aufgetretene biologische Verjüngung von vier Patienten bis hin zu dessen Folgen – für sie persönlich und auch für die Zukunft. Dieses wird gut beschrieben – trotz des angenehm zu lesenden Schreibstils ein unheimliches Szenario, das nachdenklich stimmt. Besonders in der ersten Hälfte spannend mit gut gezeichneten Charakteren, nur zum Ende hin verliert die Story ein wenig an Stärke. Dennoch ein lesenswertes Buch.


Meine Bewertung:



Titel: Wir werden jung sein
Autor: Maxim Leo
Genre: Roman / Gegenwartsliteratur mit Science-Fiction Elementen
Seitenanzahl: 304
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erstveröffentlichung: 07. März 2024


Vielen Dank an den KiWi-Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!


Mittwoch, 27. März 2024

Rezension zu "Emily Wildes Enzyklopädie der Feen" von Heather Fawcett

 

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Emily Wilde - Band 1

Die Cambridge-Professorin Emily Wilde ist in vielem gut: Sie ist die führende Expertin für Feen, eine geniale Gelehrte und akribische Forscherin, die die erste Enzyklopädie über Feenkunde verfasst. Allein mit Menschen kommt sie nicht zurecht und zieht die Gesellschaft ihrer Bücher, ihres Hundes Shadow und des Feenvolkes vor.
Als sie für ihre Forschung in das verschneite Dorf Hrafnsvik reist, hat Emily nicht vor, sich mit den ruppigen Einwohnern anzufreunden. Ebenso wenig möchte sie Zeit mit ihrem akademischen Rivalen Wendell Bambleby verbringen, der mit seinem unerträglichen Charme die Dorfbewohner um den Finger wickelt, sich in Emilys Arbeit einmischt und sie völlig verwirrt. Doch während Emily den Geheimnissen des verborgenen Feenvolkes auf den Grund geht, kommt sie auch einem anderen Rätsel auf die Spur: Wer ist ihr Kollege Wendell Bambleby, und was will er wirklich? Um die Antwort zu ergründen, muss sie erst das größte Geheimnis von allen lüften - ihr eigenes Herz. (Quelle: Inhaltsangabe - Fischer TOR)



Mit Emily Wildes Enzyklopädie der Feen hat die Kinder- und Jungendbuchautorin Heather Fawcett im Mai 2023 ihren ersten Fantasyroman für Erwachsene veröffentlicht. Im Juni 2024 erscheint mit „Emily Wildes Atlas der Anderswelten der zweite Band dieser tollen Reihe.

Im Mittelpunkt steht die junge Professorin Emily Wilde, die in Cambridge arbeitet und Expertin für Feenkunde ist. Auf vielen Forschungsreisen hat sie umfassende Erkenntnisse über das Volk der Feen zusammengetragen und arbeitet schon lange an einer umfangreichen Enzyklopädie über die Feen. Eine weitere Forschungsreise führt sie in den hohen Norden, in das verschneite Dorf Hrafnsvik. Sie hofft dort, ein verborgen lebendes Feenvolk zu entdecken und weitere unbekannte Fakten für ihre Enzyklopädie zusammenzutragen.

„Manche Menschen glauben, das Kleine Volk würde sich mit Glöckchen und Gesang ankündigen, in Wirklichkeit jedoch wird man Feen nur hören, wenn sie es wollen.“
– Seite 38


Emily ist ganz auf ihre Arbeit konzentriert und hat nicht viele Freunde - nur Shadow, der irische Wolfshund ist ihr treuer Begleiter. Auch hat sie nicht vor, sich mit den Bewohnern des Dorfes anzufreunden. Eigentlich. Doch dann taucht dort plötzlich ihr Kollege und Rivale Wendell Bambleby auf, wickelt mit seiner einnehmenden Art alle um den Finger und bringt einiges durcheinander.
Während Emily sich auf die Spuren „der Verborgenen“ macht, um deren Geheimnisse zu ergründen, umgeben auch Bambleby einige Rätsel. Nach und nach kommt Emily dem und auch anderem auf die Spur und ihre Forschung nimmt einen anderen Weg als erwartet…

„Wenn man seine ganze Karriere lang auf ein Ziel hinarbeitet, wenn man ein Phantasiegebäude darum errichtet, wie dieses Ziel aussehen und sich anfühlen wird, kann es einem schon leicht die Sinne rauben, wenn das Gerüst um einen herum zu Boden kracht.“ – Seite 225


Dieses Buch hat mich von Anfang an begeistert – zunächst ist da der tolle Titel, der sehr neugierig macht und natürlich das wunderschön gestaltete Cover, das einfach perfekt zur Geschichte passt. Der Fantasyroman ist angenehm leicht und schön geschrieben, er beginnt eher ruhig und wird dann aber durch überraschende Entwicklungen auch spannend. Es ist unheimlich interessant Emily bei ihren Forschungen und Entdeckungen zu begleiten. Das Buch ist wie eine Art Tagebuch geschrieben, in dem Emily die Ereignisse auf ihrer Reise in den hohen Norden festhält – passend dazu gibt es auch immer wieder Fußnoten.





So erfahren wir einiges über das Feenvolk: Von gemeinen und höfischen Feen und ihren Merkmalen, von trügerischem Handel und finsterer Magie bis hin zu vergessenen Wegen, Zauberbäumen und Türen zu Feenwelten.
Dieses ist faszinierend geschildert mit viel Magie – die auch ab und an mal düster wird. Natürlich lernen wir auch Feen kennen – ob sie immer nett sind, zeigt sich nach und nach…

„Die Fee war so hauchzart wie Spinnweben und schien gleichzeitig da und nicht da zu sein; aus manchen Winkeln betrachtet wirkte sie wie der Schatten eines Steins und aus anderen wie ein lebender Rabe.“ – Seite 58


Auch sind hier Erzählungen eingeflochten, die Emily bei ihren Forschungen zusammengetragen hat – ob an den beschriebenen Knochen- und Elfenbeinbäumen etwas Wahres dran ist? Zum Ende hin wird es nochmal spannend und auch Wendell Bambleby ist eine zentrale Figur, die sich anders entwickelt als zunächst gedacht.

„Über uns blutete das Polarlicht.“ – Seite 221


Mein Fazit: Ein wunderbarer Fantasyroman mit viel Magie und der Faszination von Feen. Angenehm leicht und schön geschrieben erfahren wir einiges über das Feenvolk – es wird sehr interessant und mal etwas märchenhaft, dann auch mal ein klein wenig düster – dazu gibt es gut gezeichnete Charaktere, die im Verlaufe der Handlung noch überraschen. Eine schöne Geschichte – magisch und mit spannenden Entwicklungen. Sehr lesenswert!



Meine Bewertung:




Titel: Emily Wildes Enzyklopädie der Feen
Autorin: Heather Fawcett
Übersetzt von: Eva Kemper
Genre: Fantasy / Phantastik
Seitenanzahl: 416
Verlag: Fischer Tor
Erstveröffentlichung: 24. Mai 2023


Die Emily Wilde - Bücher:
Band 1 - Emily Wildes Enzyklopädie der Feen
Band 2 - Emily Wildes Atlas der Anderswelten

Samstag, 23. März 2024

Rezension zu "Kleine Probleme" von Nele Pollatschek

 

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Von kleinen Problemen und großen Hürden

Nele Pollatschek erzählt eine alltägliche Geschichte, die mitten ins Herz unserer Existenz trifft. Aus einer To-do-Liste entsteht ein schillernder Roman darüber, wie schwer es ist, einfach nur zu leben.

31. Dezember. Steuererklärung, Wohnung putzen, Bett für die Tochter zusammenschrauben, Lebenswerk schreiben, mit dem Rauchen aufhören – eigentlich wollte Lars, neunundvierzigjähriger Vieldenker und angehender Schriftsteller, die Lücke zwischen den Jahren dafür nutzen, endlich alles zu erledigen, was in den letzten Dekaden so auf der Strecke geblieben ist. Das neue Jahr, so sein Plan, sollte in einem aufgeräumten Leben beginnen. Der Zeitpunkt dafür schien perfekt: Die Kinder waren im Auslandsjahr, die Frau unterwegs. Keiner da, der stören könnte.

Doch die Woche, in der noch alles zu schaffen gewesen wäre – plötzlich ist sie aufgebraucht. Der letzte Tag des Jahres hat begonnen – mit Nieselregen, wie sonst? Das Haus ist immer noch chaotisch. Das Leben sowieso. Und als Lars den ersten Punkt seiner To-do-Liste ansteuert, fühlt es sich an, als müsse er nicht nur sich selbst, sondern eine ganze Welt neu erfinden.
(Quelle: Auzug aus der Inhaltsangabe - Galiani Verlag)


Kleine Probleme
ist der aktuelle Roman von Nele Pollatschek und erzählt die Geschichte eines Mannes, der am letzten Tag des Jahres noch eine lange To-do-Liste abarbeiten will. Hier ist der Autorin ein sehr lesenswerter Roman gelungen.

Hauptfigur ist der neunundvierzigjährige Lars Messerschmitt, dessen Leben nicht ganz so verlaufen ist, wie er es geplant hatte. Als angehender Schriftsteller wollte er schon vor Jahren das beste Buch der Welt geschrieben haben, doch dieses lässt auf sich warten. Zudem ist vieles liegen geblieben, was er schon längst erledigen wollte – insgesamt stehen dreizehn Punkte auf seiner Liste, die er zwischen den Jahren erledigen wollte. Der Zeitpunkt ist perfekt, da seine Frau und seine Kinder unterwegs sind. Doch plötzlich ist der 31. Dezember angebrochen und die To-do-Liste noch unberührt. Mit einiger Verzögerung beginnt Lars am letzten Tag des Jahres mit dem ersten Punkt und beginnt seinen ganz eigenen Wettlauf gegen die Zeit…

„Es war Freitag, der 31. Dezember, und ich musste noch was erledigen. Also eigentlich alles.“ – Seite 13, eBook


Die Handlung ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Lars erzählt, der mit einigen Problemen zu kämpfen hat, vieles fällt ihm manchmal schwer. Gerade dieses wird feinfühlig beschrieben und zeigt, dass einiges nicht so einfach ist:

„Wie beschissen ist es bitte, wenn einem alle Türen offenstehen und man trotzdem stehen bleibt. Wenn man keinen Grund hat, so zu sein, aber man ist halt trotzdem so. Wenn alles einfach ist und einfach ist viel zu schwer.“ – Seite 16, eBook


Doch dann beginnt er mit dem Abarbeiten der To-do-Liste, was hier ganz detailliert beschrieben wird. Das Buch ist neben einem kurzen Einführungskapitel in dreizehn weitere Kapitel unterteilt, die sich den einzelnen Punkten auf der Liste widmen. Vom Antworten auf eine Nachricht und den Aufbau des Bettes für seine Tochter über die Steuererklärung und dem Regenrinnenreinigen bis zum Geschenke einpacken, putzen und das Lebenswerk schreiben - jedes der Kapitel widmet sich ausführlich der jeweiligen Aufgabe. Oft finden sich hier lange verschachtelte Sätze. Dieses passt hier aber ganz gut, da in diesem Stil oft die weit- und abschweifenden Gedanken von Lars zu den unterschiedlichsten Themen beschrieben werden. Auch wird es facettenreich: Manches stimmt nachdenklich und ist tragisch, dann wird es aber auch mal schräg und ziemlich komisch mit etwas Humor.

„Da wartet man acht Jahre lang auf Schnee und ausgerechnet an dem einen Tag, an dem man die Regenrinne reinigen will, fängt es an zu schneien, dachte ich. Und die Regenrinne dachte, da wartet man acht Jahre lang auf Reinigung und ausgerechnet an dem einen Tag, an dem es schneit, bequemt sich der Herr. Zumindest glaube ich, dass sie das dachte, das würde nämlich so zu ihr passen.“ – Seite 125, eBook


Einige Abschnitte sind sehr unterhaltsam und überraschend mit ihren Schilderungen – da Lars immer wieder mit seinen Gedanken vom aktuellen Tun abschweift, erfahren wir nach und nach einiges über sein bisheriges Leben sowie über seine Frau Johanna und den gemeinsamen Kindern Yannis und Lina.
Dieses ist ganz gut gelungen, nur ab und an driftet er mit verschiedensten Theorien doch etwas zu weit ab.
Das Buch ist schon außergewöhnlich und man muss sich auf den Schreibstil und die Geschichte einlassen. Mich hat überrascht, wie beeindruckend die Autorin das Abarbeiten einer To-do-Liste so unterhaltsam geschildert hat. Der Roman hat eine starke zweite Hälfte.

„Wenn man das Meer aufschreiben kann, ist es das beste Buch der Welt.“ – Seite 77, eBook


Mein Fazit:
Ein besonderer Roman, der mich positiv überrascht hat. An einigen Stellen nachdenklich stimmend, etwas ernst und tragisch, an anderen Stellen sehr unterhaltsam, etwas schräg und humorvoll. Diese Mischung zusammen mit dem detailreichen Erzählstil ist gut gelungen. Die oft langen und verschachtelten Sätze sind natürlich etwas speziell, geben aber gleichzeitig die vielen, manchmal ziemlich labyrinthischen Gedankengänge der Hauptfigur sehr gut wieder. Interessant und gelungen. Ich vergebe 4,5 Sterne.


Meine Bewertung:



Titel: Kleine Probleme
Autorin: Nele Pollatschek
Genre: Roman / Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 208
Verlag: Galiani- Berlin / Kiepenheuer & Witsch
Erstveröffentlichung: 07. September 2023

Eine weitere begeisterte Rezension findet ihr bei Weltenwanderer.


Vielen Dank an den KiWi-Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!