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Samstag, 14. Dezember 2024

Rezension zu "Brunnengeister" von Christian Handel

 

Zum Buch


Von Wunschgeistern und dunklen Geheimnissen

Der Legende nach lebten in alten Zeiten Geister in Brunnen und erfüllten die Wünsche und Verwünschungen der Menschen. Als Prinzessin Lina erfährt, dass der König eine Hochzeit für sie arrangiert hat, erinnert sie sich an die alten Sagen. In einer finsteren Nacht sucht sie einen verfallenen Brunnen im Königswald auf, opfert eine goldene Kugel aus der Burg ihres Vaters und wünscht sich, der Ehe zu entgehen. Doch Lina kennt die wahre Bedeutung der goldenen Kugel nicht, und ihr Handeln erweckt ein uraltes Grauen aus den Tiefen des Brunnens …(Quelle: Inhaltsangabe - Piper-Verlag)






Nachdem mich Christian Handels besondere Märchenadaption von Rumpelstilzchen (Schattengold – Ach wie gut, dass niemand weiß…) vor gut zwei Jahren so begeistert hatte, war ich sehr gespannt auf seinen neuen Roman: Brunnengeister – Ich verspreche dir alles, was du willst… ist eine düster-moderne Neuinterpretation vom Froschkönig und hält einige Überraschungen bereit.


Die Hauptfigur hier ist die junge und aufgeweckte Prinzessin Marlina, die meistens Lina genannt wird. Sie ist die jüngste von vier Schwestern und hat gerade erfahren, dass ihr Vater sie demnächst mit dem Prinzen aus dem Nachbarland verheiraten will. Doch Lina graut es davor – sie möchte lieber die Welt entdecken und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein freies Leben. Da erinnert sich sie an die alten Sagen von den Wunschgeistern: Diese haben Menschen Wünsche erfüllt – jedoch hatte dies immer einen sehr gefährlichen Preis.
Heute sind sie verbannt und haben keinen Zutritt mehr in diese Welt. Doch trotz der dunklen Sagen macht Lina sich schließlich auf in den tiefen Königsforst, wo hinter hohen Hecken ein verfallener Brunnen verborgen ist und opfert eine goldene Kugel. Doch schon bald darauf ist nichts mehr so, wie es mal war – sie ahnt nicht, welches Grauen sie mit ihrem Handeln heraufbeschworen hat und welches Geheimnis wirklich hinter der Kugel steckt.

„Sie fanden den Brunnen zufällig. An jenem Nachmittag hatten sie sich viel tiefer in den Wald vorgewagt als jemals zuvor.“ – Seite 9, eBook


…schon der Buchbeginn macht neugierig auf den Handlungsverlauf. Sofort wird die märchenhaft-düstere Atmosphäre deutlich, die sich durch den gesamten Roman zieht. Der Schreibstil ist klar und einfach und besonders die Schauplätze sind eindrucksvoll beschrieben. Besonders die Geschehnisse um den Brunnen sind sehr gut geschildert:

„Am beeindruckendsten war allerdings der Brunnen in der Mitte der Lichtung. (…)
Wie von einem unsichtbaren Band gezogen, bewegte Lina sich auf die Mitte der Lichtung zu. Mit jedem Schritt hatte sie das Gefühl, die Wirklichkeit weiter hinter sich zu lassen.“
– Seite 12, eBook


Nach und nach lernen wir auch Linas Familie und Freunde kennen, unter anderem auch Klaas. Er ist der Sohn des königlichen Wildhüters und ihr bester Freund aus Kindertagen. Schnell wird klar, dass Lina schon früh einen schweren Schicksalsschlag erleiden musste. Neben dem Brunnen auf der verwunschen wirkenden Lichtung, dunklen Geheimgängen im Schloss und geheimnisvollen goldenen Kugeln spielen auch alte Sagen um die Wunschgeister eine Rolle. Diese sollen den Menschen Wünsche erfüllt haben – jedoch oft zu einem schrecklichen Preis. Ist vielleicht etwas Wahres an den Geschichten dran? Lina findet es bald heraus.

Neben ruhigeren Abschnitten gibt es auch oft ziemlich düstere Momente, die hier sehr gut eingeflochten sind. Die Geschichte vom Froschkönig blitzt immer wieder auf erkennt man an einigen Stellen wieder. Jedoch hat der Autor hier sein ganz eigenes Märchen draus gemacht – auf gelungene und überraschende Weise.

'Du tust etwas Verbotenes', flüsterte das schlechte Gewissen aufgebracht.
'Ja', antwortete ihm die Abenteuerlust. 'Ist das nicht wunderbar?'
– Seite 76, eBook


Im letzten Drittel nimmt die Geschichte dann ordentlich an Fahrt auf und offenbart einiges, mit dem man so nicht gerechnet hat.
Im interessanten Nachwort gibt es noch einige Informationen zum Klassiker Der Froschkönig und wie daraus diese Adaption entstanden ist.


Mein Fazit: Eine gelungene Neuinterpretation des Märchenklassikers Der Froschkönig – märchenhaft düster, geheimnisvoll und besonders. Die Handlung hält einige Überraschungen bereit, ist spannend und mit toll beschriebenen Schauplätzen. Ebenfalls gelungen ist die unheimliche Atmosphäre, die sich durch den gesamten Roman zieht. Eine außergewöhnliche Märchenadaption, die mir mit ihrer besonderen Art sehr gut gefallen hat.


Meine Bewertung:




Titel: Brunnengeister - Ich verspreche dir alles, was du willst...
Autor: Christian Handel
Genre: Fantasy / Märchen
Seitenanzahl: 400
Verlag: Piper
Erstveröffentlichung: 28. November 2024


Vielen Dank an den Piper-Verlag  und Netgalley für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 5. November 2024

Rezension zu "Tage einer Hexe" von Genoveva Dimova

 

Zum Buch

Von Monstern, Geheimnissen und dunkler Magie


Als Hexe hat Kosara viel Übung im Kampf gegen die gefährlichen Fabelwesen, die in jeder Neujahrsnacht über ihre Stadt herfallen. Es gibt nur ein Monster, das Kosara nicht besiegen kann: den Zmey, bekannt als Zar der Monster, dem sie als einzige je entkommen ist. Sie hat ihn einmal zu oft gereizt, und nun beginnt er sie zu jagen...

Nachdem Kosara ihren Hexenschatten – die Quelle ihrer Kräfte – kurz vor Mitternacht fast beim Kartenspiel an einen Fremden verloren hat, wird ihr klar, dass der Zmey sie verfolgt. Nun besteht ihre einzige Hoffnung darin, ihren Schatten gegen eine illegale Passage über die Mauer zur Nachbarstadt zu tauschen, wohin ihr die Monster nicht folgen können. Das Leben im sicheren Belograd wäre schön, doch Kosara entwickelt schon bald eine oft tödliche Krankheit, die schattenlose Hexen heimsucht. Nur die Rückgewinnung ihrer Magie kann sie heilen. Um ihren Schatten aufzuspüren, muss sie sich mit einem verdächtig aufrechten Ermittler zusammentun. Noch schlimmer als die Zusammenarbeit mit der Polizei ist – und alle Hinweise legen das nahe – dass Kosaras rettende Magie sich nun in den Händen des Zmey selbst befindet.
(Quelle: Inhaltsangabe - Hobbitpresse / Klett Cotta)



Tage einer Hexe ist das Debüt der bulgarischen Autorin Genoveva Dimova und überzeugt mit einer besonderen Fantasy-Geschichte, angelehnt an die slawische Mythologie.

„Sie waren allein auf der verschneiten Straße. Die Nacht war gerade erst angebrochen, und die Monster schliefen noch.“ – Seite 102, eBook


Hauptfigur hier ist die Hexe Kosara, die in der Stadt Chernograd lebt, die durch eine hohe unüberwindliche Mauer von der Stadt Belograd getrennt ist. Während in Belograd die Menschen friedlich leben und einigen Luxus genießen können, sieht es in Chernograd ganz anders aus: Die Stadt wird regelmäßig ab der Neujahrsnacht von Monstern heimgesucht. Während der darauffolgenden zwölf Tage, die auch als Schmutzige Tage bekannt sind, herrscht bei Anbruch der Dunkelheit für die Bewohner Gefahr. In dieser Zeit haben Hexen wie Kosara viel zu tun, um mit Bannkreisen und Amuletten die Monster auf Abstand zu halten. Für die Magieausübung ist ihr Hexenschatten lebenswichtig.
Doch in jener Neujahrsnacht ändert sich für Kosara alles: Der Zmey – der Zar aller Monster - kommt ihr zu nah. Um nach Belograd zu fliehen, verkauft sie ihren Hexenschatten – zu einem hohen Preis.

„Sein Schatten huschte am Fenster entlang. Mit der Hand rieb er den Raureif weg und spähte herein.
Seine Augen waren von jenem leuchtenden Blau, wie man es nur im Zentrum einer Flamme fand, sein Haar war wie geschmolzenes Gold. Sein Blick fiel in den Spiegel über dem Tresen, und der Spiegel zersprang.“
– Seite 25, eBook


Denn in der friedlichen Nachbarstadt angekommen, erleidet sie die Schattenkrankheit, die schattenlose Hexen oft bekommen und tödlich enden kann.
Während Kosara nun alles daran setzt ihren Schatten aufzuspüren, kommt sie nicht umhin mit dem Polizisten Asen Barachow zusammenzuarbeiten, der einen mysteriösen Mord aufklären will. Ihre Suche führt sie an abenteuerliche Orte, bringt sie in Gefahr und schließlich kommt der gefürchtete Zmey selbst ins Spiel…

Mich hat dieser Roman sehr positiv überrascht und ich war sofort begeistert von der Atmosphäre und dem gesamten Aufbau der Geschichte. Aus Sicht von der jungen Hexe Kosara erzählt, erfahren wir schnell, mit welchen Gefahren die Chernograder zu kämpfen haben und wie Kosara ihre Magie einsetzt. Anfangs umgeben sie und auch den Polizist Asen einige Rätsel und Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden. Auch, wer von den Nebencharakteren vertrauenswürdig ist und wer nicht, wird bald sichtbar.
Die unterschiedlichen Monster werden sehr gut beschrieben – hinten im Buch gibt es einen Leitfaden über sie und wie man sich während der Schmutzigen Tage verhalten soll. Für uns LeserInnen ein sehr guter Überblick über die so unterschiedlichen Wesen.

Sehr gelungen ist das gesamte Setting – die unterschiedlichen Schauplätze sind detailreich beschrieben und gibt die dort jeweilig herrschende Atmosphäre sehr gut wieder. Es wird oft sehr düster und atmosphärisch dicht, zwischendurch blitzt aber überraschend ein ganz klein wenig trocken-schwarzer Humor auf, was perfekt eingebunden ist.

„Schwarzbart kümmert sich nicht mal um ihr Grab. Ich bin froh, dass sie nicht auferstanden ist – wahrscheinlich wäre sie sonst vor lauter Scham gleich wieder gestorben.“ – Seite 181, eBook


Insgesamt gibt es viel zu entdecken: Von großartiger Magie, entfernten Palästen, dunklen Meeren und einer Mauer, die so manche Geheimnisse birgt…

„Die Mauer wand sich um die Stadt wie eine gewaltige Schlange, ihr tintenschwarzer Leib ruhte zwischen den Häusern und schnitt die Straßen entzwei.“ – Seite 98, eBook


Auch, dass neben düsterer Fantasy auch manchmal etwas dunkel-märchenhaftes aufblitzt, hat mir sehr gefallen.

Unbedingt erwähnenswert ist noch die Buchgestaltung: ich habe zwar das eBook gelesen, aber das wunderschöne Hardcover schon in der Buchhandlung bewundert. Zum tollen Cover gibt es einen sehr schönen farbigen Buchschnitt.


Mein Fazit: Ein großartiger Fantasyroman mit gelungener düsterer Atmosphäre und märchenhaften Zügen. Von detailreich geschilderten Schauplätzen, Hexen und düsteren Tagen bis hin zu gefährlichen Monstern, großen Geheimnissen und gefährlichen Abenteuern – hier gibt es viel zu entdecken. Die Charaktere lernt man nach und nach besser kennen und mit ihnen lüftet sich auch so manchens Geheimnis. Spannend und meist ziemlich düster, doch manchmal blitzt ein klein wenig trockener Humor hervor.
Ein Lesehighlight, das ich gern weiterempfehle.



Meine Bewertung:




Titel: Tage einer Hexe - Das Hexenkompendium der Monster
Autorin: Genoveva Dimova
Übersetzt von: Andrea Wandel / Wieland Freund
Genre: Dark-Fantasy / Märchen
Seitenanzahl: 464
Verlag: Hobbitpresse / Klett Cotta
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2024


Vielen Dank an Klett-Cotta und Netgalley für das Rezensionsexemplar!


Freitag, 20. September 2024

Rezension zu "Ich fürchte, Ihr habt Drachen" von Peter S. Beagle

 

Zum Buch

Von Drachen und unvorhersehbaren Abenteuern


Im Königreich Bellemontagne stehen die Zeichen auf Hochzeit. König Antoine und Königin Helène streben eine Vermählung ihrer Tochter Cerise mit dem leichtsinnigen Kronprinzen des Nachbarreiches an. Es gibt nur ein kleines Problem: Im Schloss herrscht eine schlimme Drachenplage. Überall Drachen, von dem kleinen Ungeziefer bis hin zu schlosszerstörenden Monstern. Sie sind Schädlinge und Plagegeister. Robert, der den Beruf des Drachenfängers und -vernichters erlernt hat, fühlt eine seltsame Verbindung zu ihnen. Doch sein Traum, Diener eines Prinzen zu werden, wird auf die Probe gestellt, als der Luftikus-Prinz ihn anheuert, um auf richtig große, ehrenvolle Drachenjagd zu gehen. Aber vielleicht verspricht die Gunst einer Prinzessin ein noch schöneres Leben als alles andere ...
(Quelle: Auszug aus der Inhaltsangabe - Hobbit Presse / Klett-Cotta)



Ich fürchte, Ihr habt Drachen ist der neue Fantasy-Roman Autor Peter S. Beagle, der unter anderem natürlich für sein berühmtes Buch Das letzte Einhorn bekannt ist. Hier geht es um eine phantastische Geschichte, die im Verlauf einige Überraschungen bereithält.

Eine der Hauptfiguren hier ist der junge Robert Thrax, der nach dem Tod seines Vaters dessen Beruf als Drachenfänger – und -bekämpfer übernommen hat. Doch glücklich ist er damit nicht, wie schnell klar wird. Für die meisten Menschen sind Drachen nur Ungeziefer und Schädlinge, doch für Robert sind sie das nicht.

„Umständlich griff Robert nach dem kleinen Drachling, der auf seiner Schulter schaukelte, und streichelte die tiefgrünen Schuppen, die so weich wie Federn waren; erst mit einem Jahr würden sie hart und schließlich beinahe undurchdringlich werden.“ – Seite 15, eBook


Eines Tages führt ihn ein Auftrag in das Schloss Bellemontagne, wo das Königspaar Antoine und Helène schon bald darauf hoffen, ihre Tochter Cerise mit Kronprinz Reginald aus dem Nachbarreich zu vermählen. Zuvor muss jedoch das Schloss hergerichtet werden, denn dieses ist von einer Drachenplage befallen, die überall in den Wänden sitzen. Doch dieses bleibt nicht Roberts einzige Aufgabe – schon bald bricht er zusammen mit einem größeren Gefolge zu einem ungewissen Abenteuer auf, aus dem Kronprinz Reginald als Held hervorgehen soll. Doch alles läuft anders als geplant…

Schon bald darauf ereignen sich noch weitere Dinge, mit denen so niemand gerechnet hat.

Bei dieser Geschichte hat mich der Handlungsverlauf und dessen Entwicklung sehr überrascht. Zunächst beginnt der Roman mit einer leichten und humorvollen Note - genau wie es auch die Inhaltsangabe vermittelt. Doch nach einiger Zeit wird es spannend mit einem Abenteuer, bei dem es überraschend düster wird. Auch wird es geheimnisvoll und überraschend. Wir lernen die einzelnen Charaktere gut kennen und auch deren Probleme, Ängste und Wünsche. Hier hätte es gern noch tiefgründiger werden können. Ab und an gibt es im Verlauf auch einzelne Längen. Dennoch ist die Ausarbeitung insgesamt gelungen.

Auch die Drachen haben hier eine interessante Rolle – oft als Ungeziefer angesehen, tauchen aber auch einige Drachlinge auf, die in der Obhut von Robert einen ganz anderen Eindruck machen. Und dann gibt es auch noch ganz andere der Spezies…

Die Schauplätze sind sehr unterschiedlich und interessant – das Königreich Bellemontagne macht zunächst einen leicht märchenhaften Eindruck – aber es hat auch dunklere Orte, wie beispielsweise den Drachenmarkt:

„Sie fuhren unter den gekreuzten Rippenknochen durch, die den Eingang des Drachenmarktes markierten, hinein ins Chaos.“ – Seite 72, eBook


Mir hat die Mischung aus Drachenfantasy und einem modernen Märchen sehr gut gefallen. Besonders am Anfang etwas humorvoll und cozy, später dann zeitweise spannend, abenteuerlich mit ein paar düsteren Abschnitten. Zwischendurch ist auch der Erzählstil leicht märchenhaft.

„Mehr redeten sie nicht, sondern liefen weiter, bis sie dann – Elfrieda zuerst – des Gewispers im Schloss gewahr wurden: Wispern auf Wispern, sachte erst, dann immer stärker und vernehmlicher. Es schien von überall zu kommen, als ob die Steine der ehrwürdigen Mauern beschlossen hätten, all ihre Geschichten zugleich zu erzählen.“ – Seite 160, eBook



Mein Fazit: Eine phantastische Geschichte, die im Verlauf einige Überraschungen bereithält. Die Mischung aus Drachenfantasy und modernem Märchen ist sehr gut gelungen: Anfangs eher humorvoll, leicht und cozy, wird es später abenteuerlich, spannend und etwas düster. Die Handlung lässt sich gut lesen, ab und an wird der Erzählstil leicht märchenhaft. Bis auf einzelne Längen hat mir der Roman gut gefallen und mich mit seinem besonderen Stil überrascht. Lesenswert!


Meine Bewertung:





Titel: Ich fürchte, Ihr habt Drachen
Autor: Peter S. Beagle
Übersetzt von: Oliver Plaschka
Genre: Moderne Märchen / Fantasy
Seitenanzahl: 304
Verlag: Hobbit Presse / Klett Cotta
Erstveröffentlichung: 07. September 2024


Vielen Dank an Klett-Cotta und Netgalley für das Rezensionsexemplar!