Hallo Ihr Lieben,
wie man auch in meinen Rezensionen sieht, mag ich Buchzitate sehr. Es gibt Sätze, die mir sofort ins Augen springen - mal, weil sie einfach brillant formuliert sind und manchmal auch, weil dahinter eine schöne oder wichtige Botschaft steckt. Ob berührend oder ernst, humorvoll oder skurril oder machmal einfach nur schön düster: Ich mag sie alle und manche bleiben unvergessen.
In diesem Jahr werde ich in meinen Monatsrückblicken auch immer das Zitat des Monats auflisten.
Für diesen Beitrag habe ich auf das Jahr 2023 und die gelesenen Bücher zurückgeblickt und Zitate ausgewählt, die mir besonders gut gefallen haben. Sie haben keine besondere Sortierung oder Reihenfolge.
„Es ist nicht so, als hätte er nicht mehr alle Tassen im Schrank. Aber er hat das Geschirr neu sortiert.“- aus Drifter von Ulrike Sterblich (Seite 59, eBook)
„Die Bäume waren voll Krähen und die Wälder voller Verrückter, die Grube war voll Knochen, und in den Händen hielt sie Draht.“- aus Wie man einen Prinzen tötet von T. Kingfisher (Seite 7)
„Bleierne Stille folgt den Worten des Admirals. Die sterblichen Höflinge halten die Luft an. Die Unsterblichen haben das Atmen schon seit Langem aufgegeben.“- aus Vampyria 3: Der Hof der Stürme von Victor Dixen (Seite 15, eBook)
„So etwas wie Glück gibt es nicht.“- aus Morgen, morgen und wieder morgen von Gabrielle Zevin
„Doch. Es ist der riesige, vielflächige Würfel, den man bei Dungeons & Dragons wirft.“ – Seite 201
"Kindheitserinnerungen liegen manchmal unter den Dingen verborgen, die später passiert sind, wie Spielzeug, das vergessen auf dem Boden eines Kleiderschranks liegt, aber nie ganz verloren ist."- aus Der Ozean am Ende der Staße (illustr. Ausgabe) von Neil Gaiman (Seite 14)
„Manchmal sind es die kleinen Dinge, die alles verändern. Vor allem dann, wenn man es am wenigsten erwartet.“- aus Die unerhörte Reise der Familie Lawson von T.J. Klune (Seite 29)
„Bücher muss man fühlen, nicht katalogisieren. Dann bleiben sie ein Leben lang bei einem, selbst wenn man sie nicht mehr besitzt.“- aus Die Bibliothek im Nebel von Kai Meyer (Seite 375)
„Es ist wichtig, dass wir die Menschen wertschätzen, solange uns noch die Zeit dazu bleibt. Vertröste sie nicht auf später. Verschiebe es nicht, weil du denkst, du kannst es ja irgendwann nachholen.“- aus Leonard und Paul von Ronan Hession (Seite 119)
„Ich frage mich, wie es wohl klingt, wenn ein Herz bricht. Ich glaube, es wäre leise, kaum wahrnehmbar, und gänzlich unspektakulär – wie eine erschöpfte Schwalbe, die sanft zu Boden fällt.“- aus Lichte Tage von Sarah Winman (Seite 127, eBook)
„Die Erinnerung hat ihn gefunden und sich auf ihn gestürzt.“- aus Prophet von Sin Blaché und Helen Macdonald (Seite 176, eBook)
„Die Dunkelheit, die dort lebte, schlug die Augen auf.“- aus Der Geisterbaum von Christina Henry (Seite 125, eBook)
„Sie fährt mit dem Finger über die Bleistiftstriche und denkt über Träume nach. Solche, die durch die Gefilde des Schlafes bis ins eigene Bett reichen. Solche, die einem die Wange streicheln oder einen in die Dunkelheit hinabziehen können.“- aus Gallant - Im Garten der Schatten von V.E. Schwab (Seite 94, eBook)
„Er war so verdammt groß darin, Angst zu haben, dass er oft vergaß, sich zu fürchten.“
- aus Dreizehnfurcht von Wieland Freund (Seite 49, eBook)
„Ich verachte nicht alle“, sagt sie. „Und ich schaue nur auf die herunter, die ganz oben sind.“- aus Der Kaninchenstall von Tess Gunty (Seite 204, eBook)
„Immerhin sind wir hier, um das Unbekannte bekannt zu machen, das Andere vertraut. Wir sind hier, um mit Worten Magie zu wirken.“
- aus Babel von R.F. Kuang (Seite 122)
„Das Haus Nummer siebenundzwanzig war hell erleuchtet. (…)
Die Uhrwerkvögel im Schaufenster wirkten alle schläfrig, obwohl sie sonst als kleine silberne oder bronzene Blitze zwischen ihren Lieblingsplätzen hin und her flatterten. Stattdessen gaben sich nun die mechanischen Glühwürmchen ein Stelldichein. Sie zogen goldene Linien über die Zimmerdecke und auch zwischen den Vögeln hindurch, die sich manchmal in ihrem Licht regten.“
- aus Die verlorene Zukunkt von Pepperharrow von Natasha Pulley (Seite 50, eBook)
„Sie spricht leise, so leise, selbst die einsetzende Stille muss sich anstrengen, jedes ihrer Wörter zu verstehen.
- aus Tausend und ein Morgen von Ilija Trojanow (Seite 36, eBook)































































