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| Zum Buch |
Der Bestatter, ein Fluch und der Tod…
In Leipzig hütet ein Bestatter ein grausames Geheimnis, in
Minsk führt eine skrupellose Wissenschaftlerin tödliche Experimente durch, in
Paris rast ein Airbus ungebremst in ein Flughafenterminal … Die Ermittlungen zu
dem Unglück beginnen sofort – aber die Ergebnisse sind rätselhaft: Sämtliche
Insassen waren schon tot, bevor das Flugzeug auf das Gebäude traf. Was die
Polizei jedoch nicht herausfindet, ist, dass es einen Überlebenden gibt.
Konstantin Korff, der Bestatter aus Leipzig, kommt diesem Überlebenden hingegen
schnell auf die Spur, ebenso wie die Wissenschaftlerin – denn diese drei
Menschen tragen denselben tödlichen Fluch in sich. Einen Fluch, der sie zu
einer Gefahr für jeden in ihrer Umgebung macht …
(Quelle: Klappentext)
Die Hauptfigur Konstantin Korff ist mir bereits in der
Exkarnation-Reihe begegnet, auch wurde er kurz im ersten Band der aktuellen
„Meisterin“ – Reihe erwähnt. Da es sich hier um einen sehr interessanten
Charakter handelt, war ich dementsprechend neugierig auf „Oneiros“ - denn in diesem Mystery-/ Fantasy-Thriller
wird seine Geschichte erzählt. Das Buch erschien erstmals im Jahr 2012.
Schon der Prolog deutet darauf hin, dass uns LeserInnen
einiges an Action, Mysteriösem und Spannung erwartet. Es beginnt mit einem
Flugzeugunglück, dessen Passagiere allerdings nicht durch den Unfall, sondern
schon vorher gestorben sind. Jedoch gibt es einen Überlebenden, der ein
gefährliches Geheimnis trägt und nun auf der Flucht ist…
Danach lernen wir die Hauptfigur kennen, den Bestatter
Konstantin Korff, der in Leipzig das Bestattungsunternehmen „Ars Moriendi“
führt – und das sehr erfolgreich. Gerade am Anfang erfahren wir neben seinem aktuellen Leben auch einiges
über die Tätigkeiten eines Bestatters, was sehr informativ ist.
„Bestatter und Thanatologe.“Iva runzelte die Stirn. „Was ist denn…“„Einbalsamierung. Ich mache Leichen haltbar, wenn sie aufgebahrt oder über lange Strecken ohne durchgehende Kühlung transportiert werden sollen.“ Er beobachtete ihre Reaktion genau. Eine erste Hürde – dabei wartete eine noch viel größere. Eine tödliche. – Seite 110
Dazu hat Konstantin noch ein gefährliches Geheimnis, dass
mit dem Tod persönlich zusammenhängt. Nach und nach erfahren wir, was es mit
diesem Fluch auf sich hat und wie gefährlich er für die Menschheit werden kann.
Worum es genau geht? Das wird im Laufe des Romans gelüftet.
Neben seinem Beruf
sucht Konstantin auch nach einer Lösung, den ungewollten Fluch loszuwerden und
stößt auf entscheidende Hinweise. Im Zuge seiner Nachforschungen spielt der Tod
an sich eine zentrale Rolle – Sagen, Märchen und Mythen um den Gevatter werden
durchleuchtet.
Spannend ist auch seine Suche nach dem Überlebenden des
Flugzeugabsturzes - dabei begegnet er
u.a. auch einer Frau, die einen erschreckenden Plan verfolgt. Dieser Auftrag
wird gefährlicher für alle, als er zunächst ahnt…
„Seine Vergangenheit schien ihn gerade einzuholen, und wie es aussah, hatte er sich das selbst eingebrockt, ohne es zu wollen, Ohne es herauszufordern. Indem er schlicht einen Auftrag angenommen hatte.“ – Seite 113
Zusammen mit vielen Rätseln und Mysterien, sehr gut positionierten
Fantasy- und Thriller-Elementen hat Markus Heitz hier einen spannenden und
düsteren Roman erschaffen. Auch die verschiedenen Charaktere sind interessant
und gut ausgearbeitet. Nach und nach fügen sich die Einzelteile zusammen und
ergeben ein Gesamtbild mit Überraschungen und rasanten Entwicklungen.
Mein Fazit: Ein gelungener Mix aus Mystery, Fantasy und
Thriller – zudem noch spannend und düster mit einer sehr interessanten
Hauptfigur. Die Handlung baut sich langsam auf und wird immer packender mit
düsteren Entwicklungen - und der Tod ist mittendrin. Wieder ein sehr guter
Roman aus der Feder von Markus Heitz. Eine Leseempfehlung von mir!
Meine Bewertung:

Titel: Oneiros - Tödlicher Fluch
Autor: Markus Heitz
Genre: Mystery / Fantasy / Thriller
Seitenanzahl: 624
Verlag: Droemer-Knaur
Erstveröffentlichung: Mai 2012

Liebe Nicole,
AntwortenLöschendas klingt nach einem Lese-Highlight!!
Liebe Grüße
Heike