Samstag, 28. April 2018

Rezension zu "Die Tyrannei des Schmetterlings" von Frank Schätzing

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Geheime Forschungen und künstliche Intelligenz…

Sierra Nevada, Kalifornien: Eigentlich hat Provinzsheriff Luther Opoku es meist mit Kleindelikten, entlaufenen Haustieren  und illegalem Drogenanbau zu tun. Noch ahnt er nicht, dass der aktuelle Einsatz alles verändern wird: Eine Frau ist unter rätselhaften Umständen in eine Schlucht gestürzt. War es ein Unfall oder doch Mord? Die Ermittlungen führen Luther und seine Kollegin Ruth Underwood schon bald zu einer geheimen Forschungsanlage, die in den tiefen Wäldern Sierras verborgen liegt. Betrieben wir diese von Nordvisk Inc., einem Hightech-Konzern, der im zweihundert Meilen entfernten Silicon Valley ansässig ist. Schnell erfährt Luther, dass der Konzern an einer maschinellen Superintelligenz arbeitet. Doch was geht in seinem ansonsten beschaulichen Naturidyll wirklich vor? Luther forscht nach und gerät bald schon in einen gefährlichen Sog von Ereignissen, die für ihn unvorstellbar werden – und die nicht nur ihn in höchste Gefahr bringen. Schon bald gerät Raum und Zeit aus den Fugen…


„Was ist da unten? Etwas Verlockendes. Abstoßendes. Angst und Einsamkeit, aber auch machtvolles Wissen, als sich in der Flüchtigkeit des Lichts erlangen lässt. Wer einmal die Bekanntschaft der Tiefe gemacht hat, hineingeworfen in ihre wispernde Leere und Konturlosigkeit, wo alles Mögliche und Unmögliche Gestalt annehmen kann, bleibt ihr verfallen.“ – Seite 159


Von Frank Schätzing sind mir vor allem die Bücher Der Schwarm, Limit und Breaking News im Gedächtnis geblieben – umso gespannter war ich nun auf seinen neuen Thriller, der ein hochaktuelles Thema beinhaltet: Künstliche Intelligenz. Angesiedelt ist die Geschichte im beschaulichen Sierra County in Kalifornien – ein dünn besiedeltes Gebiet, das in früheren Zeiten vor allem als Goldgräberregion bekannt geworden ist. Die beindruckende Naturidylle und die einzelnen Orte sind bildgewaltig und detailreich beschrieben – man bekommt einen unheimlich guten Eindruck von den Schauplätzen. Die Handlung an sich ist schon von Anfang an spannend zu verfolgen: Wie oben beschrieben führen Mordermittlungen den Undersheriff Luther Opoku zu einer geheimen Forschungsanlage. Von da an ändert sich alles - denn die Geschehnisse in Sierra Valley sind nur der Anfang von einer Geschichte, die Ausmaße annimmt, wie sie anfangs noch nicht zu erahnen ist.

Mit seinen 736 Seiten ist der Roman nichts für zwischendurch – man sollte sich Zeit nehmen und sich auf die ausführliche und mit vielen Details gespickte Geschichte einlassen. Es lohnt sich in jedem Fall. Die Story entwickelt sich sehr überraschend und völlig unvorhersehbar – sie enthält viele Geheimnisse, die nach und nach gelöst werden, auch Fantasy- und Science-Fiction-Elemente kommen nicht zu kurz.
Alles in allem ist dieser Roman meisterhaft recherchiert – sowohl die Schauplätze, als auch das immer voranschreitende digitale Zeitalter und das Thema künstliche Intelligenz an sich – man bekommt einen sehr guten Einblick. Aus allem hat Frank Schätzing seine ganz eigene Geschichte geschrieben, die den Leser einmal mehr staunen lässt.
Das Cover und auch der Titel sind außergewöhnlich – und gleichzeitig perfekt passend zu diesem besonderen Buch, in dem sich Zeit und Raum verliert.


„Luther fühlt ein vages Grauen. Er ist es gewohnt, dass die Dinge nicht sind, wie sie scheinen. Eine ganz andere Sache ist es, wenn sie nicht sind, wie sie unter allen Umständen sein müssten“ – Seite 168


Mein Fazit: Mit Die Tyrannei des Schmetterlings ist Frank Schätzing ein packender Thriller gelungen - gespickt mit besonderen Fantasy- und Science-Fiction-Elementen, die den Leser staunen lassen. Meisterhaft recherchiert und mit einem hochaktuellem Thema hat der Autor seine ganz eigene Geschichte geschaffen, die in ihrem Verlauf mehr als überrascht. Der Schreibstil ist detailreich und besonders, an einigen Stellen vielleicht auch manchmal etwas wirr – jedoch bleibt es immer gut verständlich.
Kurz gesagt: Ein Buch, das voller Geheimnisse steckt, die nach und nach gelüftet werden – packend, überraschend und völlig unvorhersehbar. Auch wenn man ein klein wenig Geduld beim Lesen benötigt - mir hat es sehr gut gefallen und vergebe 4,5 Sterne hierfür.


Meine Bewertung: 







Titel: Die Tyrannei des Schmetterlings
Autor: Frank Schätzing
Genre: Thriller
Seitenanzahl: 736
Verlag: Kiepenheuer & Witsch



 


Vielen Dank an Kiepenheuer & Witsch für das Rezensionsexemplar! :)



Samstag, 21. April 2018

Rezension zu "Ulldart - Zeit des Neuen 1: Trügerischer Friede" von Markus Heitz

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Band 1 der Ulldart-Reihe Zeit des Neuen

Nach der verheerenden Schlacht ist auf dem Kontinent Ulldart wieder Frieden eingekehrt – überall beseitigt man die Schäden und baut Neues auf. Doch der neue Frieden trügt: Während Lodrik, der sich aufgrund seines veränderten Wesens immer weiter zurückzieht und Norina die Entscheidungen überlässt, plant seine erste Frau Aljascha, die Herrschaft über Tarpol zu übernehmen – hierfür benötigt sie eine der mächtigen aldoreelischen Klingen. Sie weiß auch schon, wo sich eine befindet…
Unterdessen bahnt sich in anderen Reichen Dunkles an – sowohl auf dem Festland als auch auf den Inseln… Um den Frieden zu wahren, müssen sich die alten Freunde erneut zusammentun…



„Sie ging zu ihm, setze sich ihm gegenüber. Dabei blieb sie im satten Schein der Sonne, freute sich über die Wärme auf ihrer Haut und das Licht, während der Schatten um ihn herum an Tiefe und Schwärze zu gewinnen schien, als wollte er Lodrik in sich einschließen und vor den Gestirnen bewahren. Es war der Augenblick, in dem ihr in aller Deutlichkeit auffiel, wie sehr sich Lodrik verändert hatte.“ – Seite 28, eBook


Mit der zweiten Reihe Zeit des Neuen kehrt Markus Heitz wieder auf den Kontinent Ulldart zurück, wo es noch einiges zu erzählen gibt. Trügerischer Friede ist der Auftakt der neuen Reihe und gleichzeitig der siebte Band der Ulldart-Saga. Dieser knüpft an den vergangenen Geschehnissen an und beginnt mit der Zeit nach der großen Schlacht. Doch die anfängliche friedliche Idylle trügt. An verschiedenen Ecken des Kontinents und auf den umliegenden Inseln bahnt sich Unruhe an und auch neue, gefährliche Gegner tauchen auf. Es bleibt also spannend!
Neben neuen Figuren gibt es auch ein Wiedersehen mit den schon bekannten Charakteren, die sich neuen Herausforderungen stellen müssen – denn die Feinde, egal ob bekannt oder noch unbekannt, sind nicht weit. Besonders die Entwicklung von Lodrik ist interessant und unheimlich zu verfolgen.
Der Schreibstil ist wie schon gewohnt flüssig – am Anfang gibt es einen Rückblick, der die Geschehnisse der ersten Reihe Die Dunkle Zeit nochmal kurz und bündig zusammenfasst  – das fand ich sehr hilfreich, denn damit  ist man sofort wieder mitten im Geschehen. Es warten überaschende Entwicklungen – denn nicht nur manche Charaktere, sondern auch der Kontinent selbst birgt gefährliche Geheimnisse…


„Sie fand es äußerst bedenklich, dass er sich mit solch immenser magischer Kraft ausgerechnet an einem Ort aufhielt, an dem das Böse seine Klauen tief in die Erde geschlagen hat.“ – Seite 179, eBook


Mein Fazit: Ein gelungener Auftakt der zweiten Reihe „Die dunkle Zeit“. Der inzwischen siebte Band der Ulldart-Saga hat einiges zu bieten:  Es gibt ein Wiedersehen mit altbekannten Charakteren und neuen Figuren, die so manches dunkle Geheimnis haben. Es wird spannend und dramatisch mit neuen Abenteuern, denn die anfängliche friedliche Idylle trügt…
Von mir gibt es 4,5 Sterne für diesen Band. Sehr lesenswert!

Meine Bewertung: 





Titel: Ulldart - Zeit des Neuen 1: Trügerischer Friede
Autor: Markus Heitz
Genre: High Fantasy
Seitenanzahl: 448
Verlag: Piper



Die Sammelbände der Ulldart-Saga
Ulldart - Die komplette Saga 2
Ulldart - Die komplette Saga 3

Die Einzelbände der Ulldart-Saga
Reihe 1
Die Dunkle Zeit 1 - Schatten über Ulldart
Die Dunkle Zeit 2 - Der Orden der Schwerter             
Die Dunkle Zeit 3 - Das Zeichen des dunklen Gottes
(Rezension zu Band 1-3: siehe Sammelband) 


Reihe 2
Zeit des Neuen 1 - Trügerischer Friede
Zeit des Neuen 2 - Brennende Kontinente
Zeit des Neuen 3 - Fatales Vermächtnis

Mittwoch, 18. April 2018

Rezension zu "Raum" von Emma Donoghue

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Zwei Leben in einem Raum

Der fünfjährige Jack lebt zusammen mit seiner Mutter in einem Raum – für ihn ist dieser Raum die ganze Welt, etwas anderes hat er noch nie gesehen. Auf wenigen Quadratmetern essen schlafen und spielen sie. Jack liebt es fernzusehen, besonders Cartoonserien. Die Figuren zählt er zwar zu seinen Freunden, doch ihm ist bewusst, dass sie nicht wirklich existieren.
Doch dann kommt der Tag, an dem seine Mutter ihm von der Welt da draußen erzählt und sie einen Plan schmieden müssen, um zu fliehen…

Dieses Buch stand schon lange auf meiner Leseliste. Nun habe ich mich an diese außergewöhnliche Geschichte heran gewagt. Dass das Buch außergewöhnlich ist, merkt man schon auf den ersten Seiten: Denn die Geschichte wird aus der Perspektive des fünfjährigen Jungen Jack erzählt – zuerst gewöhnungsbedürftig, weil die Sätze und Aussprache eben die eines kleinen Kindes sind. Doch nach einer Weile gewöhnt man sich daran. Man lernt das Leben von Jack und seiner Mutter kennen, die seit Jahren in nur einem Raum leben, der nur wenige Quadratmeter groß ist. Der einzige Blick nach draußen bietet ein kleines Oberlicht, wo sie zwar einen Ausschnitt vom Himmel sehen können, mehr aber nicht. Zu Anfang gibt es einen sehr detaillierten Einblick in den Tagesablauf der Beiden. Man fragt sich natürlich sofort, warum sie dort leben, wie es dazu gekommen ist und wo sich dieser Raum befindet – die Antworten darauf kommen nach und nach – es ist sehr erschütternd.


„Das Meer ist ja in echt, fällt mir dabei wieder ein. Im Draußen ist alles in echt, alles, was es gibt, weil ich in dem Blauem zwischen den Wolken ein Flugzeug gesehen habe. Ma und ich können da nicht hin, weil wir den geheimen Code nicht kennen, aber trotzdem ist es in echt.“ (Jack) – Seite 77, eBook


Ich habe anfangs nur schwer in die Geschichte rein gefunden – es wirkt zunächst ein wenig langatmig und gleichzeitig beklemmend. Doch das ändert sich komplett, als Jacks Mutter beschließt, zu fliehen. Von da an wird die Story anders – weiterhin sehr berührend, intensiv und packend. Der Verlauf ist überraschend.


„Das sind neun Sachen, ich glaube nicht, dass ich die alle gleichzeitig im Kopf behalten kann. Ma sagt, natürlich kann ich, ich bin doch ihr Superheld. Freund fünf. Ich wünschte, ich wäre noch vier.“ (Jack) – Seite 99, eBook


Mein Fazit: Raum gehört zu den wenigen Büchern, bei dem sich meine Meinung während des Lesens nochmal  komplett geändert hat: Anfangs fand ich es durch den Schreibstil schwierig zu lesen und etwas langatmig – doch ab einer gewissen Stelle nimmt die Geschichte an Fahrt auf: Es wird packend, oft traurig und berührend.
Kurz gesagt: Es ist ein spezieller Roman – sehr ergreifend und besonders erzählt. Lesenswert!


Meine Bewertung:



Titel: Raum
Autorin: Emma Donoghue
Genre: Gegenwartsliteratur / Drama
Seitenanzahl: 416
Verlag: Piper
Erstveröffentlichung: 29. August 2011

Sonntag, 15. April 2018

Rezension zu "Die Königschroniken 2: Ein Reif von Bronze" von Stephan M. Rother

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Die Königschroniken - Band 2

Nach einer langen Zeit ist es dem Stammesfürst Morwa endlich gelungen, die Völker des Nordens zu vereinen. Hierfür wurde er mit dem Reif aus Bronze gekrönt. Jedoch droht neue Gefahr, die alles infrage stellen könnte, denn ein uralter Fluch wurde heraufbeschworen. Nun greifen seine Söhne zu den Waffen…
Morwas Tochter Sölva kümmert sich indes um die verletzte Ildris und muss sich gleichzeitig einer rätselhaften Magie stellen – diese kann die endgültige Vernichtung bringen oder aber auch die einzige Hoffnung auf Rettung sein…
Auch die junge Frau Leyken steht vor einer schweren Entscheidung: Auf der Suche nach ihrer entführten Schwester Ildris wurde sie gefangen genommen und sitzt seitdem in einem goldenen Käfig. Doch dann bietet sich ihr unerwartet ein Weg zur Flucht. Ist es wirklich der Weg in die Freiheit oder eine gefährliche Falle? Schließlich kommt sie einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur…

Aktuell  bricht die gefürchtete Raunacht an – die längste, dunkelste und kälteste Nacht des Jahres. Sie nimmt ihren Lauf und vielen Menschen stehen einschneidende Veränderungen bevor…


„Seine Hand streckte sich aus, ohne dass er sich bewusst dazu entschlossen hatte, und dann lag das Silberstück in ins einen Fingern. Es zeigte einen Baum, die Äste ineinander verschlungen, auf eine Weise, dass er das Bild auf der Stelle erkannte. Das Bild, das Zeichen, das auf den Bannern ihrer Gegner wehte, Seite an Seite mit den kaiserlichen Raben. Die heilige Esche des Kaiserreichs, in deren Ästen die Rabenstadt thronte.“ – Seite 26


Da mir der der erste Band der Königschroniken schon gut gefallen hatte, war ich dementsprechend neugierig, wie die Geschichte rund um die heilige Esche weitergeht. Schon der Prolog, der kurz in die Vergangenheit zurückblickt, lässt Spannendes erahnen. Im Vorfeld hatte ich etwas Bedenken, ob ich nach einigen Monaten sofort wieder in die komplexe Geschichte reinfinden würde – doch meine Sorge war unbegründet: Die Geschichte wird, wie schon bekannt, aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt und der Autor hat in den ersten Kapiteln geschickt einen guten Rückblick mit eingewoben. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Hauptcharaktere sind in der ganzen Welt verteilt, sodass man einen guten Überblick behält, was an den verschiedenen Orten passiert  – und diese Entwicklungen sind oft überraschend. Es gibt ein Wiedersehen mit Pol, Leyken und Sölva, deren Geschichten sich unheimlich interessant entwickeln. Lasst euch überraschen.
Wie auch schon in „Ein Reif von Eisen“ sticht hier der spezielle Schreibstil wieder hervor. Er ist ausführlich und in einem besonderen Stil, daher sollte man sich für das Buch etwas Zeit nehmen. Dieser passt aber hervorragend zur Geschichte und hat mir jetzt im zweiten Band noch etwas besser gefallen.
Auch die Buchgestaltung ist sehr gelungen – ein tolles, auffallendes Cover, das dem bekannten Stil treu geblieben ist. Dazu gibt es vorne und hinten im Buch zwei tolle Karten zum Aufklappen. Zusammen mit einem kleinen Personenregister, das sich hinten im Buch befindet, behält man immer  den Überblick und kann den Weg der Charaktere genauestens verfolgen.


"Es war ein Eindruck kurz wie ein Lidschlag. Wie ein Nachtvogel, der durch das Dämmerlicht huschte, zu rasch, als dass der Blick der Richtung seines Fluges zu folgen vermochte. Kürzer als ein Atemzug – und doch eine ganze Welt, die vor Leykens Augen aufblitzte.“ – Seite 46/47



Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung der Königschroniken!  Ein Reif von Bronze schließt nahtlos an den Vorgänger an und hat mir sogar noch ein wenig besser gefallen als der erste Band. Die Geschichte geht spannend weiter mit starken Charakteren, die so manches Abenteuer erleben. Die Fantasy-Welt ist sehr gut konstruiert und birgt so manche Überraschung. Der schon bekannte, besondere Schreibstil passt sehr gut und hebt die Hauptfiguren noch mehr hervor. Wem der erste Teil schon gefallen hat, wird auch vom zweiten begeistert sein – sehr lesenswerte High-Fantasy, die neugierig auf den nächsten Band macht!

Meine Bewertung: 




Titel: Die Königschroniken 2: Ein Reif von Bronze
Autor: Stephan M. Rother
Genre: High-Fantasy
Seitenanzahl: 352
Verlag: Rowohlt 
Erstveröffentlichung: 27. März 2018

Die Königschroniken - die Bücher:
Band 1 - Ein Reif von Eisen
Band 2 - Ein Reif von Bronze
Band 3 - Ein Reif von Silber und Gold




Weitere Infos rund um die Saga findet ihr ihr:




Vielen Dank an den Rowohlt-Verlagfür das Rezensionsexemplar!