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Flavia de Luce - Band 10
Nach den letzten Ereignissen hat die leidenschaftliche
Chemikerin und erfolgreiche Hobbydetektivin Flavia de Luce zusammen mit Dogger,
dem langjährigen Diener im Hause de Luce ein Detektivbüro gegründet. Schon bald
wartet der erste Fall auf Arthur W. Dogger & Partner und dieser passiert
ausgerechnet auf der Hochzeit von Flavias Schwester Ophelia: Nach einer etwas
turbulenten Zeremonie will das Brautpaar die Hochzeitstorte anschneiden – ein
großer Moment für alle Anwesenden. Doch alles kommt anders: Kaum setzt Ophelia das
Messer an, zerreißt der markerschütternde Schrei der Braut die erwartungsvolle
Stille – denn aus dem Tortenstück ragt ein Finger. Natürlich ist Flavia sofort
zur Stelle und hat schon bald darauf eine Spur. Und diese ist weitreichender als zunächst
geahnt…
Ich bin seit langem schon begeisterte Flavia-Leserin, daher
habe ich mich umso mehr gefreut, dass nun der 10. Band um die charmante
Hobbydetektivin erschienen ist. Neben einem spannenden Fall kommt natürlich
auch Flavias spezielle schwarzhumorige Art nicht zu kurz:
„Zum Heiraten sind Kirchen wunderbar geeignet. Man ist von Heerscharen von Toten umgeben, deren lauschende Gebeine stumme Zeugen jeglichen Versprechens sind, das vor dem Altar gegeben (und gebrochen) wird.“ – Seite 18, eBook
Ihr nächster Fall wartet ausgerechnet auf der Hochzeit ihrer
älteren Schwester Ophelia – ein abgetrennter Finger steckt in der
Hochzeitstorte! Flavia beginnt sofort mit ihren Ermittlungen und sichert zuerst
mal das Beweisstück, das schon nach kurzer Zeit so einiges verrät…
Was mir bereits beim letzten Band schon sehr gut gefallen
hat, ist, dass Flavia nun gemeinsam mit Dogger ermittelt. Die Nebenfigur, die
schon seit dem ersten Band mit dabei ist und sich um das de Luce-Anwesen namens
Buckshaw kümmert, rückt nun mehr in den Mittelpunkt. Neu ist auch, dass die
beiden nun ein Detektivbüro gegründet haben. Wie gewohnt ist die Zwölfjährige
der örtlichen Polizei immer eine Spur voraus…
Während im letzten Band die Handlung überwiegend in einer
anderen Ortschaft spielte, geht es in Todeskuss mit Zuckerguss wieder „back
to the roots“ – also zurück zum interessanten Anwesen Buckshaw, sowie in
Flavias hauseigenes Chemielabor.
„Ich erkannte auf Anhieb, dass keine dieser Fragen leicht zu beantworten war. Jede einzelne war so verzwickt wie der ganze Fall, der zu den skurrilsten gehörte, mit denen ich je zu tun gehabt hatte.“ – Seite 190, eBook
Der Schreibstil ist wie gewohnt in typischem „Flavia-Stil“ –
das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Sicht von Flavia geschrieben. So kann
man alle Überlegungen und die Ermittlungsvorgänge hautnah mit verfolgen. Der
Fall an sich gibt anfangs einige Rätsel auf und ist weitreichender, als
zunächst gedacht. Es bleibt spannend mit einem überraschenden Verlauf.
Mein Fazit: Auch der 10. Band um die besondere Hobbydetektivin
Flavia de Luce ist sehr gelungen. Es gibt einen neuen, spannenden Fall, dessen
Ermittlungen sich sehr interessant entwickeln. Auch der spezielle Flavia-Charme
kommt nicht zu kurz – mir hat Todeskuss mit Zuckerguss sehr gut gefallen - ein gelungener Band der außergewöhnlichen
Krimireihe!
Meine Bewertung:
Titel: Flavia de Luce 10 - Todeskuss mit Zuckerguss
Autor: Alan Bradley
Übersetzt von: Katharina Orgaß, Gerald Jung
Genre: Krimi
Seitenanzahl: 320
Verlag: Penhaligon
Erstveröffentlichung: 24. Juni 2019
Die Bücher der Reihe um Flavia de Luce:
Band 1 - Mord im Gurkenbeet
Band 2 - Mord ist kein Kinderspiel
Band 3 - Halunken, Tod und Teufel
Band 4 -Vorhang auf für eine Leiche
Band 5 - Schlussakkord für einen Mord
Band 6 - Tote Vögel singen nicht
Band 7 - Eine Leiche wirbelt Staub auf
Band 8 - Mord ist nicht das letzte Wort
Band 9 - Der Tod sitzt mit im Boot
Band 10 - Todeskuss mit Zuckerguss
Band 11 - Des Henkers letzte Mahlzeit
Band 10 - Todeskuss mit Zuckerguss
Band 11 - Des Henkers letzte Mahlzeit
eBook-Short Story - Das Geheimnis des kupferroten Toten
Vielen Dank an das Bloggerportal
und Penhaligon
für das Rezensionsexemplar!

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