Dienstag, 30. Januar 2018

Rezension zu "Ulldart - Die Dunkle Zeit 6: Die Quellen des Bösen" von Markus Heitz

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Band 6 der Ulldart-Reihe Die Dunkle Zeit

Nach den dramatischen Geschehnissen im Steinbruch ist auf dem Kontinent Ulldart nichts mehr so, wie es mal war. Alle Pläne von einem geeinten und friedlichen Reich die der Kapcar von Tarpol, Lodrik Badric, ausgearbeitet hatte, scheinen nun hinfällig geworden zu sein.
Stattdessen planen seine Kinder, allem voran Govan, der Erstgeborene seiner Drillinge, eine Herrschaft, die unaufhaltsam die seit langem gefürchtete „Dunkle Zeit“ zurückbringen könnte. Das Böse hält immer mehr Einzug – auch Mortva Nesreca verfolgt weiter seine eigenen Pläne.
Auf der Insel Kalisstron macht sich Lorin derweil einen Namen – der inzwischen junge Mann hat ein gutes Gemüt  und ist bei vielen beliebt. Wird er vielleicht derjenige sein, der Ulldart vor der Dunklen Zeit bewahren kann? Dramatische Zeiten brechen an, die alles verändern…


„Die Ulsarer wurden mutiger, sie drängten sich heran, jeder schien Nesreca nun seine eigene Erklärungsvariante für die merkwürdige Begebenheit anbieten zu wollen. Der aber ahnte die unwahrscheinliche, ungeheuerliche Wahrheit.“ – Seite 104, eBook


Nachdem der 5. Band ein sehr überraschendes Ende hatte, musste ich unbedingt erfahren, wie es in der Fortsetzung weitergeht. Die Quellen des Bösen ist der sechste und finale Band der ersten Ulldart-Reihe Die Dunkle Zeit und schließt nahtlos an seinen Vorgänger an. Mit 832 Seiten ist der Roman etwas umfangreicher als die ersten fünf Bände und hält zudem ein großes Finale bereit. Auch bleibt es durchgehend spannend – besonders packend wird es im letzten Drittel. Ohne zuviel verraten zu wollen: Es wird noch einmal spektakulär.
Alle bekannten Charaktere sind wieder mit dabei – die Guten, sowie die Bösen. Insbesondere Govans Aktivitäten kann man hier verfolgen und diese sind mehr als erschreckend. Doch es gibt auch eine große Überraschung…
Sehr gut gelungen ist Markus Heitz auch die Zusammenführung der vielen einzelnen Fäden der Geschichte, die zwar umfangreich, aber immer sehr gut verständlich ist. Die einzelen Charaktere sind gut ausgearbeitet, die phantastischen Elemente perfekt eingebracht und die vielen Schauplätze werden detailreich beschrieben.


„Er betrachtete die düsteren Fassaden der Gebäude und blickte verliebt zur Kathedrale, das abgründig böse Herz der Dunkelheit, die sich über Ulsar ausgebreitet hatte.“ – Seite 457, eBook


Mein Fazit: Ein gelungener Abschluss der Ulldart-Reihe Die Dunkle Zeit. Im finalen Band wird es nochmal packend, sehr düster und spektakulär. Viele einzelne Fäden laufen hier zusammen – Gut trifft auf Böse – die Entwicklung der Handlung hält auch hier einige Überraschungen bereit.  Und gerade dieser Abschluss macht sehr neugierig auf die zweite Reihe Zeit des Neuen, die ich demnächst lesen werde.
Meiner Meinung nach kann es die Ulldart-Saga locker mit George R.R. Martins Das Lied von Eis und Feuer aufnehmen. Ich kann sie allen Fans der High-Fantasy wärmstens empfehlen!


Meine Bewertung: 



Titel: Ulldart - Die Dunkle Zeit 6: Die Quellen des Bösen
Autor: Markus Heitz
Genre: High Fantasy
Seitenanzahl: 832
Verlag: Piper



Die Sammelbände der Ulldart-Saga
Ulldart - Die komplette Saga 2
Ulldart - Die komplette Saga 3

Die Einzelbände der Ulldart-Saga
Reihe 1
Die Dunkle Zeit 1 - Schatten über Ulldart
Die Dunkle Zeit 2 - Der Orden der Schwerter             
Die Dunkle Zeit 3 - Das Zeichen des dunklen Gottes
(Rezension zu Band 1-3: siehe Sammelband) 

Die Dunkle Zeit 6 - Die Quellen des Bösen

Reihe 2
Zeit des Neuen 1 - Trügerischer Friede
Zeit des Neuen 2 - Brennende Kontinente
Zeit des Neuen 3 - Fatales Vermächtnis

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