Freitag, 10. Mai 2024

Rezension zu "Der Vertraute" von Leigh Bardugo

 

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Von einem geheimnisvollen Vertrauen und besonderer Magie

Spanien zu Beginn des Goldenen Zeitalters: In einem heruntergekommenen Haus in Madrid nutzt die junge Luzia Cotado einen Hauch von Magie, um die endlose Schufterei als Küchenmädchen zu überstehen. Doch als ihre intrigante Herrin entdeckt, dass ihre Dienerin ein Talent für kleine Wunder besitzt, verlangt sie, dass Luzia diese Gabe einsetzt, um die gesellschaftliche Stellung der Familie zu verbessern. Dieses Unterfangen nimmt eine gefährliche Wendung, als Antonio Pérez, der in Ungnade gefallene Sekretär des Königs, auf Luzia aufmerksam wird. Pérez schreckt vor nichts zurück, um die Gunst des Hofes zurückzuerlangen. Und der spanische Herrscher ist noch immer von der Niederlage seiner Armada erschüttert und sucht verzweifelt nach einem Vorteil im Krieg gegen Englands ketzerische Königin.

Luzia ist fest entschlossen, diese eine Chance auf ein besseres Leben zu ergreifen, und taucht ein in die Welt von Sehern, Alchemisten, Heiligen und Gaunern, in der die Grenzen zwischen Magie, Wissenschaft und Betrug schon bald verschwimmen. Um zu überleben, muss sie alles wagen – auch wenn das bedeutet, dass sie die Hilfe von Guillén Santangel in Anspruch nehmen muss, ihrem unsterblichen Vertrauten, dessen eigene Geheimnisse sich für beide als tödlich erweisen könnten. (Quelle: Auszug aus der Inhaltsangabe - Knaur Verlag)


Der Vertraute ist der neue Roman von Leigh Bardugo und hält eine ganz besondere Geschichte bereit: Historische Fantasy mit interessanten Charakteren und besonderer Magie in gefährlichen Zeiten.

Hauptfigur hier ist die junge Frau Luzia Cotado, die als Küchenmädchen arbeitet und davon träumt, irgendwann ein besseres Leben zu führen. Denn sie besitzt eine besondere Gabe: Sie kann leichte Magie wirken, womit sie sich die harte Arbeit in dem heruntergekommenen Herrenhaus etwas erleichtert. Doch eines Tages wird ihre Herrin Valentina darauf aufmerksam und besteht darauf, die kleinen Wunder ihren Gästen vorzuführen:

„Sie breitete die Hände über dem zersprungenen Kelch aus, und die Bruchstücke schwebten aufeinander zu wie Blütenblätter in einer unsichtbaren Brise, eine zitternde Rose aus Splittern, die sich kaum einen Atemzug später wieder zu einem Trinkglas zusammenfügten.“ – Seite 31


Nach und nach verbreitet sich die Kunde über Luzias Talent, was nicht ungefährlich ist: Denn zwischen Wunder wirken und Hexerei ist es im damaligen Spanien, wo es von Inquisitoren nur so wimmelt, nur ein schmaler Grat. Doch dann wird über verschiedene Wege auch Antonio Perez auf Luzia aufmerksam. Der in Ungnade gefallene Sekretär des Königs ist auf der Suche nach besonderen Talenten, mit denen er die Gunst des Königs zurückgewinnen möchte. Dafür veranstaltet er einen Wettbewerb, wo auch Luzia antreten soll.

Um sich darauf vorzubereiten und ihre Magie weiter auszubauen wird ihr der geheimnisvolle Guillén Santangel an die Seite gestellt. Der Vertraute, dem immer etwas düsteres anhaftet und von vielen gefürchtet wird, wird schon bald eine wichtige Person für Luzia – auch wenn dessen Geheimnisse für sie beide lebensgefährlich sein können.

„Sprache erschafft Möglichkeiten. Manchmal, indem sie verwendet wird. Und manchmal, indem man sie geheim hält.“ – Seite 98






Doch Luzia möchte alles für ein besseres Leben tun und nimmt sämtliche Risiken und Gefahren in Kauf und beschreitet einen neuen und gefährlichen Weg…

Leigh Bardugos neuer Roman überrascht mit einem historischen Setting, das im goldenen Zeitalter Spaniens angesiedelt ist – ungefähr im 16. Jahrhundert. Die Handlung beginnt zunächst ruhig und man lernt Luzia und ihre Magie besser kennen, was interessant zu verfolgen ist. Auch die Gefahr, dass ihre Gabe nicht als göttlich angesehen wird, sondern als Hexerei verurteilt werden könnte ist groß und schwebt immer über der Geschichte. Eine weitere und düstere Figur ist Guillén Santangel, der ein dunkles Geheimnis hütet und als „der Vertraute“ bekannt ist. Was genau dahinter steckt, wird nach und nach enthüllt. Dieser Charakter bringt neben der manchmal unberechenbaren Magie eine etwas düstere Atmosphäre mit in die Handlung, was mir sehr gut gefallen hat.

Anfangs konnte ich nicht einschätzen wohin die Geschichte führt und war mir unsicher, ob sie mich richtig packen wird. Doch nach und nach nimmt die Geschichte an Fahrt auf und der Weg von Luzia und Santangel ist überraschend. Nur ab und an tauchen Längen im Buch auf, die sich aber schnell wieder auflösen.
Besonders interessant ist auch die Art der Magie, die ungeahnte Folgen haben kann…

„Die Buchstaben zitterten in der Dunkelheit.“ – Seite 130


Sehr gelungen ist auch die Gestaltung des Hardcovers, das in limitierter Auflage einen wunderschönen schwarzen Buchschnitt hat.






Mein Fazit:
Spannende historische Fantasy mit düsterer Atmosphäre und besonderer Magie. Die Geschichte beginnt ruhig und nimmt dann nach und nach an Fahrt auf – mit interessanten Charakteren, großen Geheimnissen, gefährlicher Magie und uralten Flüchen – alles angesiedelt im Goldenen Zeitalter Spaniens. Bis auf kleine Längen im Mittelteil eine außergewöhnliche Geschichte mit überraschendem Verlauf und interessanten Entwicklungen. Lesenswert!



Meine Bewertung:





Titel: Der Vertraute
Autorin: Leigh Bardugo
Übersetzt von: Alexandra Jordan, Sara Riffel
Genre: Fantasy / Historische Fantasy
Seitenanzahl: 448
Verlag: Droemer-Knaur
Erstveröffentlichung: 02. Mai 2024



Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar!



Sonntag, 5. Mai 2024

Rezension zu "A Tempest of Tea - Ein Hauch von Tee und Blut" von Hafsah Faizal

 

Zum Buch
A Tempest of Tea – Band 1

Die Straßen von White Roaring gehören Arthie Casimir, kriminelles Superhirn, Waise und Sammlerin von Geheimnissen. In ihrem luxuriösen Teehaus empfängt die Waise Arthie Casimir tagsüber die Reichen der Stadt – und gelangt dabei an so manches brisante Geheimnis. Nachts jedoch verwandelt sich die Teestube in ein illegales Bluthaus für Vampire, die von den Einwohnern des Landes Ettenia ebenso gefürchtet wie verachtet werden.
Doch als ihr Teehaus bedroht wird, bietet ein geheimnisvoller Fremder Arthie einen Deal an, dem sie nicht widerstehen kann: Sie soll ein Buch stehlen, das sich in der verführerischen Unterwelt Ettenias befindet, die von mächtigen Vampiren beherrscht wird und zu der Außenstehende keinen Zutritt haben.
Zusammen mit ihrem engsten Vertrauten Jin stellt Arthie eine Crew für diese unmögliche Mission zusammen. Doch nicht alle sind wirklich auf ihrer Seite, und plötzlich findet Arthie sich inmitten einer Verschwörung mächtiger Vampire wieder, die die Welt in ihren Grundfesten erschüttert. (Quelle: Auszug aus der Inhaltsangabe - Knaur Verlag)


A Tempest of Tea – Ein Hauch von Tee und Blut ist der Auftakt der neuen vielversprechenden Fantasy-Dilogie von Autorin Hafsah Faizal. Auf diese Neuerscheinung habe ich mich schon im Vorfeld besonders gefreut.

Im Land Ettenia in der Hauptstadt White Roaring führt die neuzehnjährige Waise Arthie Casimir gemeinsam mit ihrem besten Freund Jin das luxuriöse Teehaus Spindrift. Dieses hat eine düstere Besonderheit: Tagsüber wird den verschiedensten Gästen der beste Tee der Stadt serviert – und dabei von Arthie und ihren Mitarbeitern so manches brisante Geheimnis aufgeschnappt. Nachts verwandelt sich die Teestube in ein Bluthaus – mit Vampiren als Gästen, die etwas anderes als Tee trinken. Dieses ist illegal, doch Arthie und Jin haben jede Menge Tricks auf Lager, um die Kontrollen der Gehörnten Garde zu überstehen.
Doch eines Tages steht die Existenz des Teehauses auf dem Spiel. Um es zu retten, lässt sich Arthie auf einen waghalsigen Plan ein, der ihr ein mysteriöser Fremder unterbreitet: Sie soll einen Gegenstand stehlen der sich an einem der bestgesichertsten Orte der Stadt befindet: Im Athereum, das auch als die Unterwelt der Vampire bekannt ist.

„Daneben stand das Athereum. Seine vielen Fenster waren dunkel, Schatten flossen zwischen den fünf geriffelten Säulen zusammen, die auf gemeißelten Sockeln saßen. Flick erschauderte, als sie die Worte las, die in den Architrav graviert worden waren: mortui vivos docent. Die Toten lehren die Lebenden.“ – Seite 84


Arthie stellt eine Crew aus besonderen Personen zusammen und hat gleichzeitig auch ganz eigene Pläne – denn ihre Rache auf Vergangenes ist längst noch nicht vergessen…

„Des Nachts wuchsen den Straßen von White Roaring Reißzähne.“ (Buchbeginn) - Seite 11

Mir hat hier von Anfang an das gesamte Setting begeistert – die Stadt White Roaring, deren Flair an eine Mischung aus einem düsteren viktorianischen London und der Stadt Ketterdam aus Leigh Bardugos großartiger Krähen-Dilogie, wird gut beschrieben. Auch wenn die Atmosphäre etwas an Das Lied der Krähen erinnert, ist die Geschichte an sich aber eine völlig andere.

Anfangs musste ich mich zunächst etwas zurechtfinden, da man mitten in die Geschichte geworfen wird. Erst in den folgenden Kapiteln erfahren wir mehr über die Hauptfiguren – die neunzehnjährige Arthie Casimir und den einundzwanzigjährigen Jin, die zwar unterschiedlich aufgewachsen sind, aber ein enges Schicksal verbindet, was sie zu engen Freunden gemacht hat. Ihre Lebenswege sind spannend zu verfolgen – mit so manchem dunklen Geheimnis.





Dazu erfahren wir einiges über die Welt, in der Vampire unter den Menschen leben – dieses ist sehr gut ausgearbeitet und hält spannende und düstere Momente bereit. Besonders faszinierend ist auch das Teehaus Spindrift, das hier mit einer besonderen Atmosphäre beschrieben wird. Gerade das hat mir besonders gefallen.

„Willkommen im Spindrift. (…) Teestube bei Tag, Bluthaus bei Nacht.“ – Seite 21/22


„Arthie wandte den Blick vom geschäftigen Treiben unter ihnen, dem Kaleidoskop aus Farben und Aromen, aus handelnden Händen und Geheimnissen, die wie Regen aus aufgebrochenen Himmeln stürzten.“ – Seite 99


Dann ist da noch der waghalsige Auftrag, den Arthie und ihre Crew erhalten – unmöglich, ihn auszuführen und gleichzeitig die einzige Möglichkeit, das Spindrift zu retten. Doch hier wird schnell klar, dass jeder Einzelne noch eigene Ziele verfolgt und das Vertrauen bei manchen brüchig ist.

Die Geschichte ist aus drei verschiedenen Blickwinkeln geschrieben, die regelmäßig wechseln. Dieses passt sehr gut, da man so die einzelnen Personen besser kennen lernt und einen guten Überblick über das Geschehen behält. Immer wieder gibt es kurze Rückblicke in die Vergangenheit, wodurch sich nach und nach einige Rätsel vom Anfang lösen und zusammen mit den aktuellen Geschehnissen ein vollständiges Bild ergeben. Spannende Moment wechseln sich mit interessanten und auch manchmal schlagfertigen Dialogen ab – das düstere Setting mit den verschiedenen Fantasyelementen hat mir sehr gut gefallen.

Die Sekretärin suchte fahrig nach einer Erklärung, gab dann aber schließlich zu: „Er will Sie nicht sehen.“
„Oh, aber wenn er mit dem Sehen nicht für immer aufhören will, dann wird er das.“
– Seite 159


Sehr überraschend wird es im letzten Drittel: Hier nimmt die Geschichte ordentlich an Fahrt auf mit Wendungen, die völlig unvorhersehbar sind und einige Überraschungen bereithalten. Dazu wird noch so manches Geheimnis sichtbar.





Unbedingt erwähnenswert ist noch die wunderschöne Buchgestaltung: Neben dem gelungenen Buchumschlag ist auch der Buchdeckel sehr schön verziert. Dazu gibt es noch eine Karte der Stadt White Roaring und weitere schöne Elemente.



Mein Fazit:
Ein gelungener Auftakt der düsteren Fantasy-Dilogie, die besonders zum Ende hin noch einige Überraschungen bereithält. Von tollen Schauplätzen über interessante Charaktere bis hin zu dunklen Geheimnissen, waghalsigen Plänen und besonderer Magie – die Handlung entwickelt sich interessant und hält einige Überraschungen bereit, mit denen man so nicht gerechnet hat. Auch, dass hier Vampire eine zentrale Rolle spielen, hat mir sehr gefallen. Das Ende macht sehr neugierig auf die Fortsetzung, die im Frühjahr 2025 erscheint. Für mich ein Lesehighlight!


Meine Bewertung:




Titel: A Tempest of Tea - Ein Hauch von Tee und Blut
Autorin: Hafsah Faizal
Übersetzt von: Constanze Wehnes
Genre: Fantasy /Dark Fantasy
Seitenanzahl: 384
Verlag: Droemer-Knaur
Erstveröffentlichung: 02. Mai 2024

A Tempest of Tea - die Bücher:
Band 1 - Ein Hauch von Tee und Blut
Band 2 - Ein Hauch von Blut und Rache ~ erscheint im Februar 2025


Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar!


Mittwoch, 1. Mai 2024

Monatsrückblick April 2024

 



Hallo ihr Lieben,
hier kommt mein buchiger Monatsrückblick auf den April - mit Neuzugängen, Lieblingszitaten, Buchhighlights, einen Leseausblick auf den Mai und natürlich die Statistik und die Liste mit meinen acht gelesenen Büchern. Viel Spaß beim stöbern!


Neuzugänge

Am 23. April war Welttag des Buches und passenderweise auch mein Geburtstag. Ich habe wieder ein paar Thalia-Buchgutscheine bekommen und konnte mir damit habe einen großen Wunsch erfüllen: Der wunderschöne Harry Potter-Schuber. <3 Ein re-read ist für den kommenden Winter geplant.







Sehr gefreut habe ich mich über zwei wunderschöne Hardcover aus dem Knaur-Verlag, auf die ich schon sehr gespannt bin. Beide Bücher erscheinen am 02. Mai.
  • Hafsah Faizal - A Tempest of Tea 1: Ein Hauch von Tee und Blut
  • Leigh Bardugo - Der Vertraute


 

eBook-Neuzugänge
  • Lee Young-do - Die Legende vom Tränenvogel 1: Das Blut der Herzlosen (eBook-Deal)
  • Simone Keil - Das Mädchen mit dem Porzellangesicht (schon gelesen)
  • Markus Heitz - Schnitzel Surprise (schon gelesen)
  • Kim Ho-yeon - Fraum Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen ( schon gelesen)
  • Jay Kristoff - Das Reich der Vampire 2: Das Reich der Verdammten - A Tale of Pain and Hope
  • Caroline Wahl - Windstärke 17 (erscheint am 15.05.2024)

Secondhand-Schätze

Schon lange wollte ich die ersten drei Bände der Tintenwelt-Reihe von Cornelia Funke als HC-Ausgaben haben - passend zum neu gekauften vierten Band. Nun sind die Bücher ziemlich günstig und in einem sehr guten Zustand bei mir eingezogen. Der re-read (in Vorbereitung auf den vierten Band) kann also bald starten.





#24für2024:

Von meiner Leseliste habe ich in diesem Monat leider kein Buch gelesen.

Meine 24 ausgewählten Bücher findet ihr in meinem Beitrag:  #24für2024 - Meine Leseliste. Dort gibt es regelmäßig Updates zu den gelesenen Büchern.
Aktueller Stand: 08/24 Bücher

Die Monatsstatistik:


Mein Lesemonat in Zahlen

8 gelesene Bücher
2.905 gelesene Seiten
durchschnittlich 96 gelesene Seiten pro Tag


Bewertungen
1 x 5 Sterne
2 x 4,5 Sterne
5 x 4 Sterne




Lieblingszitate des Monats

„Elin ist wach, ausgeruht und bereit, gleichzeitig müde. Es ist eine enge, alte Müdigkeit aus tausend Splittern.“ 
- aus Und alle so still von Mareike Fallwickl (Seite 20, eBook)


„Ich bin da, wo ich hingehöre“, sagt er. „Aber auf dich wartet die große weite Welt. Nun lauf los und finde deinen Platz in ihr.“
- aus Das Mädchen mit dem Porzellangesicht von Simone Keil (Seite 95, eBook)



Gelesene Bücher im April

Eleanor Catton - Der Wald
Ein außergewöhnlicher Roman, der in der zweiten Hälfte überraschend an Fahrt aufnimmt. Detailreich und atmosphärisch dicht geschrieben. 4/5 Sterne

Nisha J. Tuli - Die Artefakte von Ouranos 1: Trial of the Sun Queen
Ein vielversprechender Auftakt einer neuen Romance-Fantasy-reihe. Geheimnisvoll, interessant und auch mal spannend-düster. 4/5 Sterne

Gordon Korman - The Fort: Das Geheimnis eines Sommers
Ein berührendes Buch, das mich mit der besonderen Atmosphäre und den so gut gezeichneten Charateren positiv überrascht hat. Lesehighlight! 5/5 Sterne

Monatshighlight

 
Markus Heitz - Schnitzel Surprise
Eine herrlich schräge Parodie auf TV-Kochshows - mit verrückten Ideen, besonderem Humor und ganz viel Wortwitz. Sehr unterhaltsam! 4,5 / 5 Sterne

Scott Alexander Howard - Das andere Tal
Ein bemerkenswertes Debüt mit einer außergewöhnlichen Geschichte und schöner Schreibweise. Lesenswert! 4/5 Sterne

Mareike Fallwickl - Und alle so still

Ein bewegender Roman mit aktuellen Themen, starken Hauptfiguren und einem einnehmenden Schreistil. Schonungslos und direkt - lesenswert. 4/5 Sterne

Kim Ho-yeon - Frau Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen
Ein schöner Roman, der mit einem angenehmen Erzählstil und einer besonderen Atmosphäre überzeugt. Sehr lesenswert. 4.5 / 5 Sterne

 
Simone Keil - Das Mädchen mit dem Porzellangesicht
Ein besonderer Roman mit einer wunderbaren düsteren Atmosphäre und einem gelungenen viktorianischen Setting. Lesenswert. 4/5 Sterne


Ausblick auf den Mai

Lesepläne

Hafsah Faizal - A Tempest of Tea 1: Ein Hauch von Tee und Blut
Leigh Bardugo - Der Vertraute
Jay Kristoff - Das Reich der Vampire 2: Das Reich der Verdammten - A Tale of Pain and Hope
Haruki Murakami - Die Stadt und ihre ungewisse Mauer
Caroline Wahl - Windstärke 17


...ansonsten entscheide ich wie immer spontan.

Ich wünsche euch noch einen schönen Feiertag und einen spannenden neuen Lesemonat!