Dienstag, 18. Juni 2024

Rezension zu "Ihr wollt es dunkler" von Stephen King

 

Zum Buch


Zwölf unheimliche Erzählungen


Nach einer außerweltlichen Begegnung in den Wäldern von Maine machen zwei Freunde urplötzlich große Karriere; ihr Geheimnis nehmen sie mit in den Tod. Danny träumt von einer Leiche, die er dann tatsächlich findet; in den Augen der Polizei kann nur er der Mörder sein. Vic macht Ferien in Florida, wo er eine verschrobene alte Frau kennenlernt; eine Bekanntschaft, die in einem Horrorstrudel endet.

Das sind nur drei von zwölf neuen Storys, die Stephen King in Ihr wollt es dunkler versammelt – viele Genres umspannende Geschichten über das gegenwärtige Amerika, über finstere Mächte und existenzielle Fragen. (Quelle: Inhaltsangabe - Heyne Verlag)



Ihr wollt es dunkler ist die neue Kurzgeschichtensammlung von Stephen King und enthält zwölf Geschichten – ganz im typischen King-Stil. Inhaltlich sind sie völlig unterschiedlich und doch haben sie eines gemeinsam: Sie sind immer auf eine besondere Weise unheimlich.

Von einer geheimnisvollen Begegnung im Wald, die das Leben von zwei Freunden komplett verändert (Zwei begnadete Burschen), über eine Unterhaltung im Central Park, die anders endet als gedacht (Der fünfte Schritt), bis hin zu einem Mann der einen bösen Traum hat, dieser schließlich Wirklichkeit wird und einiges nach sich zieht (Danny Coughlins böser Traum).

„Da ist nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste, denkt Danny, nichts, wovor man Angst haben sollte. Wobei er sich keine Sorgen macht, und Angst hat er auch nicht. Ihn hat das blanke Grauen gepackt.“ – aus DANNY COUGHLINS BÖSER TRAUM, Seite 126


Dazu kommt noch eine folgenschwere Begegnung mit zwei Verbrechern an einem unheimlichen Ort (Auf der Slide Inn Road), einem besonderen Hund, der nicht von der Seite seines Herrchens weicht (Laurie) und einem Wiedersehen mit einer Figur aus dem Roman Cujo, die viele Jahre später unheimliches erlebt (Klapperschlangen).

„Die Welt ist voller Klapperschlangen. Manchmal tritt man auf sie, und doch beißen sie nicht zu. Und manchmal steigt man über sie hinweg, und sie beißen trotzdem zu.“ - aus KLAPPERSCHLANGEN, Seite 512


Dieses ist nur ein kleiner Einblick in die Hälfte der Geschichten, die alle auf besondere Weise fesselnd sind. Wie schon bekannt, siedelt Stephen King auch hier öfter mal das Grauen in einer normalen Gegend an. Mal einfach nur unheimlich, dann wieder gruselig mit einer kleinen Portion Horror und manchmal taucht das Übernatürliche in einer ziemlich düsteren Version auf. Auch die verschiedensten Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet – manche haben ziemlich unangenehme Wesenszüge, andere wiederum sind sehr sympathisch.






So unterschiedlich wie die einzelnen Themen, sind auch die Längen der Geschichten. Einige sind nur wenige Seiten lang, andere gehen weit über einhundert Seiten – die längste Erzählung ist Danny Coughlins böser Traum mit knapp 225 Seiten. Diese Mischung von kurzen Erzählungen und etwas ausführlicheren Storys ist sehr gut gelungen. Auch wenn einzelne Geschichten nur unterhaltsam für zwischendurch waren, haben andere mich wiederum sehr gefesselt.

„Ich weiß nicht, was das Universum zu bedeuten hat, aber ich habe so eine ungefähre Ahnung. (…) Aber so viel kann ich verraten: Hüten Sie sich vor Träumen. Träume sind gefährlich. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.“ - aus DIE TRÄUMENDEN, Seite 609


Mein Fazit: Zwölf lesenswerte Erzählungen, die alle eine besondere und sehr unheimliche Note haben. Mal spannend mit etwas Übernatürlichen, dann ziemlich gruselig mit einer Portion Horror und manchmal einfach nur ziemlich düster und fesselnd – Stephen King hat ein besonderes Talent dafür, auf wenigen Seiten eine Story zu erschaffen, die sehr gut ausgearbeitet ist, alles Wichtige enthält und die man so schnell nicht vergessen wird. Wieder eine gelungene Kurzgeschichtensammlung vom Meister des Grauens.



Meine Bewertung:



Titel: Ihr wollt es dunkler
Autor: Stephen King

Übersetzt von: Wulf Bergner, Jürgen Bürger, Karl-Heinz Ebnet, Gisbert Haefs, Marcus Ingendaay, Bernhard Kleinschmidt, Kristof Kurz, Gunnar Kwisinski, Friedrich Sommersberg, Sven-Eric Wehmeyer

Genre: Horror / Unheimliches / Kurzgeschichten
Seitenanzahl: 736
Verlag: Heyne
Erstveröffentlichung: 30. Mai 2024


Eine weitere Rezension findet ihr bei Weltenwanderer.


Montag, 10. Juni 2024

Rezension zu "Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne" von Sasa Stanisic

 

Zum Buch

Zwölf besondere Erzählungen

Was wäre, wenn man nicht diese eine Entscheidung getroffen hätte, sondern jene andere? Was wäre, hätte man der Erwartung getrotzt?
Und dann ist da trotzdem die Furcht, feige gewesen zu sein, zu lange gezögert und etwas verpasst zu haben, ein besseres Ich, ein größeres Glück, die lustigeren Haustiere und Partner.
Saša Stanišić führt uns an Orte, an denen das auf einmal möglich ist: den schwierigeren Weg zu gehen, eine unübliche Wahl zu treffen oder die eine gute Lüge auszusprechen.
So wie die Reinigungskraft, die beschließt, mit einer Bürste aus Ziegenhaar in der Hand, endlich auch das Leben in die eigenen Hände zu nehmen. So wie der Justiziar, der bereit ist zu betrügen, um endlich gegen seinen achtjährigen Sohn im Memory zu gewinnen. Und so wie der deutsch-bosnische Schriftsteller, der zum ersten Mal nach Helgoland reist, nur um dort festzustellen, dass er schon einmal auf Helgoland gewesen ist.
Am besten wäre ja, man könnte ein Leben probeweise erfahren, bevor man es wirklich lebt.
(Quelle: Inhaltsangabe - Luchterhand Verlag)


Von Saša Stanišić habe ich bereits seinen großartigen Roman Herkunft gelesen, der im Jahr 2019 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne ist sein neuestes Buch, das eine Sammlung von Erzählungen enthält. Der Buchtitel fällt sofort ins Auge und ist gleichzeitig auch der Titel einer der Geschichten.

Insgesamt enthält das Buch 12 Erzählungen, von denen einige miteinander verbunden sind – manche fein über einzelne Fäden, andere durch verschiedene Personen. Einige der Kurzgeschichten sind eng miteinander verknüpft und setzen die vorherige fort.
Von Freunden die überlegen, wie es wäre, wenn man verschiedene Lebenswege auf Probe ausprobieren könnte, über eine Reinigungskraft, die beschließt, ihr Leben endlich nach ihren Vorstellungen zu leben, von skurrilen Gründen für das Zuspätkommen bis hin zu einem Schriftsteller und einem Hochsitz, Heinrich Heine und Helgoland – es gibt einiges zu entdecken.

„Wie super wäre es“, fuhr er fort, „wenn es einen Proberaum für das Leben gäbe? Du gehst zehn Minuten rein und probierst zehn Minuten aus der Zukunft? Wie bei Deichmann, nur nicht mit Schuhen, sondern mit dem Schicksal. Kostenpunkt: hundertdreißig Mark. (Fatih) – Seite 11, eBook


Die Geschichten sind alle interessant, einnehmend und auf besondere Weise erzählt. Der Autor hat seinen eigenen Erzählstil, der gleichzeitig locker und auch detailreich ist. Die Charaktere sind stark gezeichnet und haben ihre ganz eigenen Geschichten – von Träumen und Ängsten, von Unsicherheit und Stärke, bis hin zu Glück, Hoffnung und auch Traurigkeit – alles wird in der jeweils passenden Atmosphäre eingefangen und mit feinem Gespür erzählt. Auch Fatihs Anproberaum wird später noch zu einem zentralen Thema.

Mal berührend und nachdenklich, dann auch etwas humorvoll und etwas schräg – es gibt eine bunte Mischung und jede einzelne Geschichte hat eine ganz eigene besondere Note, ab und an auch mal mit autobiografischen Zügen.

„Mit der Heine-Lektüre begann ich an einem milden Nachmittag im Mai, 1994. Der Wald surrte und sang, ich las und las. (…)
Bei mir herrschte ringsum das sachte Rauschen der Blätter, was wie Stille anmutete. Wald im Wind, Fenster im Regen, Gluckern eines Gewässers, Kuhschellen auf der Alm – das sind Geräusche mit Nebenwirkung von Stille.“
(Sasa) – Seite 131, eBook


Mein Fazit:
Eine Sammlung von lesenswerten Erzählungen, die auf besondere Weise miteinander verwoben sind. Mit einem einnehmenden und gleichzeitig lockeren Schreibstil erzählt der Autor von verschiedensten Begebenheiten – einige der Geschichten sind eng miteinander verbunden, einige nur locker. Gut ausgearbeitete Charaktere und unterschiedlichste Lebenssituationen, die immer in der jeweils passenden Atmosphäre erzählt werden, machen dieses Buch zu einem Lesehighlight. Sehr empfehlenswert.


Meine Bewertung:




Titel: Möchte die Witwe angesprochen werden, plaziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne
Autor: Saša Stanišić
Genre: Gegenwartsliteratur / Erzählungen
Seitenanzahl: 256
Verlag: Luchterhand
Erstveröffentlichung: 30. Mai 2024



 Vielen Dank an das Bloggerportal und Luchterhand für das Rezensionsexemplar!


Donnerstag, 6. Juni 2024

Rezension zu "Das dritte Königreich" von Karl Ove Knausgard

 

Zum Buch

Die Morgenstern-Reihe – Band 3

Etwas ist in Bewegung in der Welt, es ist, als würde sie heimgesucht – aber von was? Und warum?

Die Tage sind endlos lang in diesem Sommer in Norwegen, und die Hitze ist schier unerträglich. Die Welt scheint irgendwie still zu stehen, und als Erstem fällt dies Syvert, dem Bestatter, auf. Immer mehr Tage vergehen, ohne dass Todesfälle gemeldet werden. Wie kann das sein? Viele Fragen hat auch die neunzehnjährige Line, die sich in Valdemar, den Frontmann einer sagenumwobenen Band, verliebt. Sie wird in eine geheime, faszinierende Welt hineingezogen, die sie aber auch ängstigt und an die Grenzen des Verstehbaren bringt. Dies wiederum hat sie mit dem Polizisten Geir gemeinsam, der in einem makabren Dreifachmord ermittelt und über die vermeintlich abwegige Theorie, die er am Ende aufstellt, mit niemandem sprechen kann. Ist es letztlich die fragile Künstlerin Tove, die mehr versteht als die anderen? Sie erschafft Bilder, die von den untergründigen Strömungen aus Sexualität und Tod in den Volksmärchen inspiriert sind. Eines Tages hört sie eine Stimme, die zu ihr spricht – und ihr etwas abverlangt.
(Quelle: Auszug aus der Inhaltsangabe - Luchterhand Verlag)




Nach Der Morgenstern und Die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit ist Das dritte Königreich der dritte Roman aus dem aktuellen Romanzyklus von Karl Ove Knausgård, der auf fünf Bände angelegt ist.
Der zentrale Punkt der Reihe ist das plötzliche Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel und die damit einhergehenden Veränderungen – sowohl in der Welt als auch in den alltäglichen Leben der Figuren. Niemand kann erklären, was der Stern zu bedeuten hat und welche Folgen dessen Auftauchen noch nach sich ziehen könnte.
Wie schon bei den Vorgängern erfahren wird hier, wie die Menschen in Norwegen ihren Alltag trotz des neuen Phänomens weiterleben. Und auch, welche Veränderungen stattfinden.

„Der neue Stern stand in einsamer Majestät am Himmel. Sein Licht war so kräftig, dass die Sterne um ihn herum verschwanden. Das Schimmern auf dem schwarzen Wasser und in den Baumwipfeln der Felseninsel.“ – Seite 301, eBook


Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von mehreren Personen geschrieben. Einige Figuren tauchen wiederholt auf, bei anderen gibt es nur eine kurze Momentaufnahme aus dem Leben. Es gibt ein Wiedersehen mit schon bekannten Charakteren aus den ersten beiden Teilen, aber auch neue Figuren tauchen auf. Angesiedelt sind die einzelnen Abschnitte rund um den Tag, als der Stern plötzlich am Himmel auftauchte. Über allem schwebt eine etwas unheimliche Atmosphäre – mal wird es klar und verständlich, dann wieder etwas verschwommen und mysteriös. Gerade dieses Unerklärbare ist interessant zu verfolgen und man fragt sich, was noch alles kommt.

Der Schreibstil ist wie gewohnt detailreich und einnehmend, gleichzeitig aber auch mit einer ruhigen Note – von alltäglichen Geschehnissen bis hin zu höchst seltsamen Begebenheiten – Karl Ove Knausgard schafft es, alles atmosphärisch dicht zu beschreiben.

„Während wir aßen, verschwand die Sonne hinter dem Dachgiebel. Sie musste dennoch in der Nähe geblieben sein, denn dunkel wurde es nicht. Selbst als die letzten Strahlen hinter den Feldern verschwunden waren nicht. Der Himmel blieb aufgespannt von Licht. Nur unten auf der Erde fand die Dunkelheit Halt.“ – Seite 40, eBook


Jede Person hat mit eigenen Sorgen, Ängsten und auch alltäglichen Problemen zu kämpfen – die Figurenzeichnung ist weiterhin sehr stark und gut gelungen. Dazwischen wird immer wieder seltsames und auch mal bizarres sichtbar. Es gibt philosophische und auch wissenschaftliche Einschnitte, die interessantes offenbaren.
Sehr gut gelungen ist, wie nach und nach viele Verbindungen sichtbar werden – sowohl zwischen den Vorgängerromanen, als auch bei einzelnen Figuren. Manche Wege sind spannend zu verfolgen, andere haben sich manchmal etwas gezogen und blieben mit einigen Fragen zurück.
Doch am Ende tritt wiederum etwas ein, was sehr neugierig auf den vierten Band macht.


Mein Fazit: Auch der dritte Roman aus dem Morgenstern-Romanzyklus besticht mit einem detailreichen und einnehmenden Schreibstil. Gekonnt verwebt der Autor hier einzelne Geschichten und Charaktere miteinander – auf manchmal ganz besondere Art. Von alltäglichen Dingen bis hin zu mysteriösen Geschehnissen und bizarren Momenten – und im Zentrum von allem steht der rätselhafte neue Stern am Himmel. Auch wenn es zwischendurch kleinere Längen gab und ich mir mehr Antworten auf offene Fragen gewünscht hätte, ist dieser Band spannend und sehr lesenswert. Ich bin gespannt auf den Folgeband!

Meine Bewertung:



Titel: Das dritte Königreich
Autor: Karl Ove Knausgård
Übersetzt von: Paul Berf
Genre: Roman / Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 656
Verlag: Luchterhand
Erstveröffentlichung: 15. Mai 2024

Die Morgenstern-Serie:
Band 1 - Der Morgenstern
Band 2 - Die Wölfe aus dem Wald der Ewigkeit
Band 3 - Das dritte Königreich


Vielen Dank an das Bloggerportal und Luchterhand für das Rezensionsexemplar!

Samstag, 1. Juni 2024

Monatsrückblick Mai 2024

 



Hallo ihr Lieben,
hier kommt mein buchiger Monatsrückblick auf den Mai - mit Neuzugängen, Lieblingszitaten, Buchhighlights und einem Leseausblick auf den Juni. Dazu natürlich noch die Statistik und die Liste mit meinen fünf gelesenen Büchern. Viel Spaß beim stöbern!


Neuzugänge

Aus der Buchhandlung:

  • Stephen King - Ihr wollt es dunkler





eBook-Neuzugänge:

  • Anne Freytag - Lügen, die wir uns erzählen (bereits gelesen)
  • Karl Ove Knausgard - Die Morgenstern-Reihe 3: Das dritte Königreich
  • Sasa Stanisic - Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne
  • Heather Fawcett - Emily Wilde 2: Emily Wildes Atlas der Anderswelten (erscheint am 26.06.2024)




#24für2024:
Von meiner Leseliste habe ich in diesem Monat zwei Bücher gelesen:

  • Hafsah Faizal - A Tempest of Tea 1: Ein Hauch von tee und Blut
  • Jay Kristoff - Das Reich der Verdammten 2: A Tale of Pain and Hope

Meine 24 ausgewählten Bücher findet ihr in meinem Beitrag:  #24für2024 - Meine Leseliste. Dort gibt es regelmäßig Updates zu den gelesenen Büchern.
Aktueller Stand: 10/24 Bücher

Die Monatsstatistik:


Mein Lesemonat in Zahlen

5 gelesene Bücher
2.480 gelesene Seiten
durchschnittlich 80 gelesene Seiten pro Tag


Bewertungen
2 x 5 Sterne
1 x 4,5 Sterne
2 x 4 Sterne




Lieblingszitate des Monats

„Des Nachts wuchsen den Straßen von White Roaring Reißzähne.“
- aus A Tempest of Tea - Ein Hauch von Tee und Blut von Hafsah Faizal (S.11)



„Ein Leben ohne Bücher ist ein nicht gelebtes Leben. Es liegt eine Magie ohnegleichen in ihnen. Ein Buch aufzuschlagen, das ist, als würde man eine Tür öffnen – zu einem anderen Ort, einer anderen Zeit, einem anderen Verstand.“
- aus Das Reich der Verdammten - A Tale of Pain and Hope von Jay Kristoff (S. 80, eBook)


„Sprache erschafft Möglichkeiten. Manchmal, indem sie verwendet wird. Und manchmal, indem man sie geheim hält.“

„Die Buchstaben zitterten in der Dunkelheit.“
- aus Der Vertraute von Leigh Bardugo (S. 98/130)




Gelesene Bücher im Mai

Hafsah Faizal - A Tempest of Tea 1: Ein Hauch von Tee und Blut

Ein gelungener Auftakt der düsteren Fantasy-Dilogie, die besonders am Ende noch einige Überraschungen bereithält. Ein Lesehighlight! 5/5 Sterne


Monatshighlight

 
Leigh Bardugo - Der Vertraute
Spannende historische Fantasy mit düsterer Atmosphäre und besonderer Magie. Lesenswert! 4/5 Sterne


Caroline Wahl - Windstärke 17
Ein bewegender Roman, der durch einen einnehmenden Schreibstil und starker Figurenzeichnung überzeugt. Genauso lesenswert wie "22 Bahnen"! 5/5 Sterne
Monatshighlight

Ein bewegendes Buch, das mit einer intensiven Erzählweise und stark gezeichneten Charakteren besticht. Emotional und lesenswert. 4/5 Sterne

 
Jay Kristoff - Das Reich der Verdammten 2: A Tale of Pain and Hope
Fesselnde Dark-Fantasy auf über 1.000 Seiten. Spannend, überraschend und noch um einiges dunkler als der Vorgänger. 4,5 / 5 Sterne


Ausblick auf den Juni

Lesepläne

Karl Ove Knausgard - Die Morgenstern-Reihe 3: Das dritte Königreich
Stephen King - Ihr wollt es dunkler
Sasa Stanisic - Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne
Haruki Murakami - Die Stadt und ihre ungewisse Mauer


Von den Neuerscheinungen

Heather Fawcett - Emily Wildes Atlas der Anderswelten ~ erscheint am 25. 06.2021

...ansonsten entscheide ich wie immer spontan.

Ich wünsche euch einen schönen neuen Lesemonat mit vielen wundervollen Büchern!