Freitag, 19. Juli 2024

Rezension zu "In den Farben des Dunkels" von Chris Whitaker

 

Zum Buch

Von Schicksal, Liebe und einer lebenslangen Suche

Es ist gleißend heller Hochsommer, als der dreizehnjährige Patch entführt wird. Für seine beste Freundin Saint bricht an diesem Tag die Welt zusammen. Sie isst, schläft und atmet nur noch, um ihn zu finden und nach Hause zu holen.
Patch verbringt unendliche Stunden allein in einem stockdunklen Raum. Bis er eine Hand in seiner fühlt. Das Mädchen sagt, es heiße Grace, und es holt Patch aus dem Dunkel, indem es die Welt mit seinen Worten malt.
Patch wird schließlich befreit, doch nicht erlöst. Denn niemand glaubt ihm, dass es Grace wirklich gab. Er will sie um jeden Preis finden und das Verbrechen sühnen, das ihn nicht loslässt. Auch Saint sucht den Täter und die Wahrheit, aber mit ganz anderen Mitteln als Patch. Selbst wenn das bedeutet, dass sie ihn für immer verlieren könnte.
(Quelle: Auszug aus der Inhaltsangabe - Piper Verlag)



In den Farben des Dunkels ist der neue Roman von Autor Chris Whitaker. Von ihm ist mir noch gut Von hier bis zum Anfang in Erinnerung geblieben. Auch hier erzählt er eine bewegende Geschichte, die tief berührt.

Alles beginnt im Sommer 1975: Die dreizehnjährige Saint und der gleichaltrige Joseph -genannt Patch- sind beste Freunde - bis zu einem Nachmittag, der alles ändert. Patch gerät in eine gefährliche Situation und ist plötzlich verschwunden. Eine nervenaufreibende Suche beginnt – gleichzeitig verschwinden mehrere junge Frauen und werden nie gefunden. Doch Saint gibt nicht auf, widmet ihre ganze Zeit der Suche nach Patch. Bis sie schließlich einer Spur folgt…

Patch ist zeitgleich in einem dunklen Raum gefangen mit Grace – er sieht sie nicht, doch sie erzählt im viel und rettet ihn mit ihren Gesprächen aus der Verzweiflung. Doch eines Tages ist sie weg…

„Er ging zu Boden und fasste sich an die Wunde. Im Wald ringsum wurde es Nacht, aber er sah weder Mond noch Sterne. (…)
Seine beste Freundin Saint lief durch die Straßen und hielt verzweifelnd Ausschau, auch als es eigentlich keine Hoffnung mehr gab.
Noch wusste niemand, welche Tragödie sich entfalten und ihrer aller Leben bestimmen sollte.“
– Seite 22, eBook


Als Patch schließlich befreit wird, will er nur eines: Grace finden und sie retten. Doch hat sie wirklich existiert? Viele zweifeln daran, doch Patch sucht nur noch verbissener. Saint, die einen völlig anderen Patch zurückbekommen hat, hilft ihm – in ihrer eigenen Verzweiflung und auf der Suche nach ihrem alten Freund. So beginnt eine lebenslange Suche, die sowohl Patch als auch Saint alles abverlangen wird…

Das Buch beginnt im Jahr 1975 und erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte – es ist sehr interessant, die Lebenswege der verschiedenen Figuren zu verfolgen. Neben Patch und Saint rücken auch einige der Nebencharaktere, die man anfangs gar nicht so im Fokus hatte, mehr in den Mittelpunkt. Von Anfang an wird der einnehmende und detaillierte Schreibstil sowie die gute Figurenzeichnung sichtbar: Der Autor hat eine ganz eigene Art, einzelne Momentaufnahmen sehr atmosphärisch zu beschreiben. Ob es Landschaftsbeschreibungen sind oder die Gefühle der Figuren – alles ist gut geschildert.
Es wird sehr berührend und oft auch traurig – man fühlt mit den Charakteren, die ihre ganz eignen Sorgen und Ängste haben, mit.

„Kennst du das, wenn plötzlich alles einen Sinn hat? Einen Sinn und einen Zweck.“
„Wie Farben im Dunkeln“, sagte Patch.
„Ja, ganz genau. Nichts ist wirklich dunkel, wenn Farben in der Welt sind.“
– Seite 603, eBook


Gleichzeitig wird es auch auf besondere Weise spannend – wer steckt hinter dem Verschwinden der Mädchen und wer hat Patch entführt? Und gibt es Grace wirklich? Daneben gibt es noch viele Nebenschauplätze, was sich alles sehr gut ergänzt.

Mittendrin war ich mir kurz unsicher, ob Patchs Verhalten und diese verbissene Suche nicht ein bisschen zu viel und alles etwas zu ausschweifend ist – doch nachdem ich den Roman zu ende gelesen und alles im Gesamten betrachten habe, finde ich, dass alles genau so passt. Gerade am Ende setzen sich viele Puzzleteile zusammen und ergeben ein sehr überraschendes Gesamtbild – zudem wird es noch einmal ziemlich spannend, interessant und auch ziemlich emotional.

„Im Licht der Sterne sah sie die Umrisse ihres alten Bienenstocks. Sie erinnerte sich an jene Zeit, als wäre jeder Moment eine Perle des Sommers, perfekt und makellos. Von früh am Morgen bis spät in die Nacht war es immer hell gewesen, als hätte es damals gar keinen Platz für Dunkelheit gegeben.“ - Seite 383, eBook


Das Buch ist umfangreich und hat stolze 261 Kapitel – diese sind aber meistens eher kurz und manche geben auch mal nur kurze Momentaufnahmen wieder. Der stetige Wechsel zwischen verschiedenen Blickwinkeln ist gut gelungen.

Mein Fazit: Eine bewegende Geschichte, die tief berührt und durch eine detailreiche und einnehmende Erzählweise überzeugt. Atmosphärisch dicht und in vielen, aber kurzen Kapitel erzählt der Autor von einer lebenslangen Suche, die allen alles abverlangt. Gleichzeitig ist auch eine spannende Kriminalgeschichte eingeflochten, die größere Ausmaße annimmt als zunächst gedacht. Dazu spielt noch die Liebe eine Rolle, es wird traurig, dramatisch und auch mal leicht poetisch.
Eine besondere Geschichte, die mich von Anfang an gepackt hat und sehr lesenswert ist.


Meine Bewertung:




Titel: In den Farben des Dunkels
Autor: Chris Whitaker
Übersetzt von: Conny Lösch
Genre: Gegenwartsliteratur / Drama
Seitenanzahl: 592 (Print), 793 (eBook)
Verlag: Piper
Erstveröffentlichung: 27. Juni 2024


Vielen Dank an den Piper-Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 10. Juli 2024

Rezension zu "The Stranger Times 4: Relight my Fire" von C.K. McDonnell

Zum Buch

The Stranger Times - Band 4

Stella genießt ihr Leben als Fast-Studentin; zumindest bis ein Mann direkt vor ihr vom Himmel fällt und ein großes Loch im Bürgersteig hinterlässt. Auf die offensichtliche Frage, wie er überhaupt in den Himmel gekommen ist, gibt es keine offensichtliche Antwort. Als der Verdacht aufkommt, Stella könnte etwas mit dem mysteriösen Ereignis zu tun haben, muss die Redaktion der Stranger Times ihre Unschuld beweisen - und herausfinden, was zum Teufel wirklich vor sich geht.

Leider werden die Ermittlungen von dem üblichen Wahnsinn in Manchester gestört: sturen Ghulen, widerspenstigen Gnomen und einer rauschenden Party voller Stars, die eine königliche Hochzeit in den Schatten stellen würde. (Quelle: Inhaltsangabe - Eichborn Verlag)



RELIGHT MY FIRE ist der vierte Band der herrlich schrägen Stanger-Times-Reihe von Autor C.K. McDonnell. Im Mittelpunkt steht die Wochenzeitung THE STRANGER TIMES, die nicht über Alltägliches berichtet, sondern den seltsamen Phänomenen, allem Übernatürlichen und mysteriösen Sichtungen auf den Grund geht – denn die gibt in Manchester häufiger als gedacht.

Der vierte Band beginnt kurz nach den letzten Ereignissen, die im Vorgängerband zu einem spannenden Finale geführt haben. In der Stanger-Times Redaktion ist wieder der Alltag eingekehrt, Mitarbeiterin Stella hat ein inoffizielles Studium begonnen und fühlt sich schon fast wie eine normale Studentin – bis ein Mann direkt vor ihre Füße vom Himmel fällt. Während noch nach Antworten gesucht wird, wie dieser überhaupt hoch oben mitten in der Luft schweben konnte, kommt schnell der Verdacht auf, dass Stella etwas mit den Geschehnissen zu tun haben könnte. Um dies zu widerlegen, nimmt die Stanger-Times sofort die Ermittlungen auf und stößt auf Spuren, die weiter reichen als gedacht.

Wie schon bei den Vorgängern ist die Handlung wieder herrlich schräg und ziemlich skurril. Und natürlich sind die bekannten Hauptfiguren wieder mit dabei – einer von ihnen ist der spezielle Chefredakteur Vincent Bancroft, der seinen ganz eigenen Stil hat:

„Die Absperrung wurde aufgeschoben, und Vincent Banecroft marschierte hindurch. Er trug einen grünen Mantel, der wahrlich schon bessere Tage gesehen hatte, und einen braunen Anzug, von dem man dies bei aller Liebe nicht behaupten konnte. Als er näher kam, wurde deutlich, dass Sakko und Hose keineswegs zum selben braunen Anzug gehörten. Die Wirkung war wenig erfreulich. Und seine blauen Turnschuhe machten es auch nicht besser.“ – Seite 46, eBook


Neben dem Rätsel um den schwebenden Mann muss sich Banecroft zudem noch mit einem unheimlichen Verfolger herumschlagen, der ihm ein höllisches Ultimatum stellt.

Während die stellvertretene Chefredakteuerin Hannah zusammen mit Stella und den anderen Mitarbeitern einigen mysteriösen Spuren folgt, wird nach und nach klar, dass etwas Großes im Gange ist – gut, dass sie weitere Unterstützung haben, auch wenn diese nicht immer ganz menschlich sind:

„Brian, der Ghul, saß am äußersten Kopfende des ungemachten Einzelbettes und hatte sich die langen, knochigen Arme um den Oberkörper geschlungen.“ – Seite 231, eBook


Die Handlung wechselt zwischen verschiedenen Perspektiven – einige davon sind anfangs sehr rätselhaft, doch nach und nach setzen sich die losen Fäden zu einem überraschenden und spannenden Gesamtbild zusammen. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, es gibt viel Skurriles, einiges an schwarzem Humor und erfrischende Dialoge. Nicht zu vergessen die besonderen Charaktere – es gibt ein Wiedersehen mit schon bekannten Figuren, aber auch neue kommen hinzu.

Von Geistern und höllischen Deadlines, einem verängstigten Ghul mit einer Vorliebe für Kekse, von seltsamen Geschehnissen auf dem Friedhof bis zu einem ehemaligen Rockmusiker, der seine ganz eigenen Pläne hat – und mittendrin die Stranger Times. Es gibt einiges zu entdecken.

Unbedingt erwähnenswert ist das sehr gelungene Cover – die ganze Reihe hat eine wunderschöne besondere Gestaltung, die ein echter Hingucker ist. Es ist durchaus möglich, das Buch ohne Vorkenntnisse zu lesen, da alles Wichtige erklärt wird.
Doch um alle Zusammenhänge genau zu verstehen, würde ich dennoch empfehlen, zunächst die Vorgänger zu lesen – auch weil einige der Charaktere eine große Entwicklung machen.



Mein Fazit:
Auch der vierte Band hält ein spannendes Abenteuer bereit – herrlich schräg, ziemlich skurril und mit viel schwarzem Humor. Das alles in Kombination mit besonderen Charakteren, die nicht immer ganz menschlich sind und einer Handlung, die sich spannend und ziemlich überraschend entwickelt. Sehr lesenswert und eine große Empfehlung an alle, die außergewöhnliche Geschichten lieben.



Meine Bewertung:




Titel: Relight my Fire
Autor: C.K. McDonnell
Übersetzt von: André Mumot
Genre: Fantasy / Mystery / Humor
Seitenanzahl: 560
Verlag: Eichborn
Erstveröffentlichung: 28. Juni 2024


Die Bücher der Reihe:
Band 1 - The Stranger Times
Band 2 - This Charming Man
Band 3 - Love Will Tear Us Apart
Band 4 - Relight My Fire



Vielen Dank an den Eichborn-Verlag für das Rezensionsexemplar!



Dienstag, 2. Juli 2024

Rezension zu "Emily Wildes Atlas der Anderswelten" von Heather Fawcett

 

Zum Buch

Emily Wilde – Band 2

Emily Wilde ist die führende Expertin in Sachen Feen in Cambridge, und ihr neues Forschungsprojekt ist revolutionär: Sie möchte eine Karte der Anderswelten zeichnen, um die verschlungenen Wege dieser zauberhaften Wesen besser zu verstehen.

Ihr Freund und akademischer Rivale Wendell Bambleby unterstützt sie, wo er nur kann, zumal er als exilierter Feenprinz darauf hofft, eines Tages in sein Reich zurückkehren zu können. Eilig hat er es eigentlich nicht damit, doch als magisch begabte Attentäter seiner Mutter in Cambridge auftauchen, die auf ihn und Emily einen Anschlag verüben, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Flucht nach vorne anzutreten: Emily und Wendell reisen nach Österreich, wo sie eine Tür zur Anderswelt vermuten, hinter der das Reich der Feenkönigin beginnt.
(Quelle: Auszug aus der Inhaltsangabe - FISCHER Tor)



Nachdem mich vor ein paar Monaten das Buch Emily Wildes Enzyklopädie der Feen so begeistert hatte, war ich dementsprechend gespannt auf die Fortsetzung. Emily Wildes Atlas der Anderswelten ist der zweite Band der Fantasy-Reihe um die Feenforscherin Emily Wilde und hält wieder ein phantastisches Abenteuer bereit.

Nach der aufregenden Reise in den hohen Norden konnte die Feenforscherin Emily Wilde ihre lang geplante „Enzyklopädie der Feen“ erfolgreich veröffentlichen. Nun arbeitet sie schon an einem neuen Projekt: Dem „Atlas der Anderswelten“:

„Nachdem meine Enzyklopädie vollendet war, habe ich meine Aufmerksamkeit, wie Wendell weiß, einem anderen großen Projekt zugewandt – einem Atlas aller bekannten Feenreiche und ihrer Türen. Eine solche Kartensammlung kann nur Stückwerk bleiben – Feenreiche sind oft an bestimmte Orte in der Welt der Sterblichen gebunden, aber nur wenige von ihnen wurden ausreichend erforscht.“ – Seite 57, eBook


Auch Wendell Bambleby – einst ihr Rivale in Cambridge – hat einen neuen Platz in Emilys Leben. Nachdem sie einiges über sein Leben erfahren und so manches Geheimnis um den Feenprinzen gelüftet hat, möchte sie ihm helfen, einen Weg zurück in sein Reich zu finden. Doch Wendell fühlt sich an Emilys Seite in der Welt der Sterblichen ganz wohl – bis sich plötzlich die Ereignisse überschlagen: Die beiden entgehen nur knapp einem Mordanschlag. Schnell wird klar, wer die nicht menschlichen Attentäter gesandt hat.
Gemeinsam mit Emilys besonderem Hund Shadow und noch zwei weiteren Personen reisen sie nach Österreich, wo sie eine versteckte Tür vermuten, die direkt in Wendells Reich führt, über das seine Stiefmutter grausam herrscht.

Doch kaum an ihrem Ziel angekommen merken sie, dass ihre Reise gefährlicher ist als geahnt – denn der kleine österreichische Ort ist auch Heimat vieler Feen, die den Menschen nicht immer wohlgesonnen sind. Die Feentüren verbergen noch so manches Geheimnis und auch der Mordanschlag hat Spuren hinterlassen…

Die Handlung beginnt einige Monate nach den letzten Geschehnissen und konnte mich mit der angenehm leichten Erzählweise erneut begeistern. Genau wie der Vorgänger ist die Geschichte in Tagebuchform geschrieben, was hier sehr gut gelungen ist. Wir können Emilys Weg genau verfolgen – ebenso wie den von Wendell Bambleby, der mit seiner besonderen und erfrischenden Art wieder alle um den Finger wickelt.

Neben dem neuen Abenteuer, das einige Überraschungen bereithält, wird es hier erneut magisch, etwas düster und leicht märchenhaft. Die verschiedensten Feenvölker und ihre Wesensarten werden hier sehr gut dargestellt - von den Tödlichsten und Gefährlichsten bis hin zu denen, die den Menschen wohlgesonnen sind.

„Ich drehte mich um. Mehrere kleine fuchsähnliche Feen standen auf einem Baumstamm am Seeufer (…) Man hätte sie fast für kleine verkleidete Kinder halten können, wären da nicht das erschreckende Glitzern ihrer winzigen, nadelspitzen Zähne und ihre feuchten, vollkommen schwarzen Augen gewesen.“ – Seite 125, eBook


Auch die unzähligen Feentüren sind ein zentrales und sehr interessantes Thema - die meist unsichtbaren Übergänge in die Feenreiche verbergen einige Gefahren, genauso wie die Grenzgebiete zwischen den Welten, in dem schon einige Menschen verschwunden sind.

„Vor mir lag eine Welt der Gefahren, der scharfen Kanten und tiefen Schatten, und ich mochte über umfangreiches Wissen verfügen, aber ich war eine Sterbliche ohne einen Hauch von Magie, die mir den Weg weisen konnte.“ – Seite 133, eBook


Perfekt eingewoben sind die vielen kleinen Fantasy-Elemente und der Wechsel zwischen den Welten – diese Mischung aus einem spannenden Abenteuer das zugleich leicht, aber auch ein paar düstere Abschnitte enthält, ist sehr gelungen.

Von einem geheimnisvollen Fremden, einer verschwundenen Wissenschaftlerin, rätselhaften Artefakten bis hin zu unheimlichen Begebenheiten – es gibt einiges zu entdecken.
Unbedingt erwähnenswert ist das wundervoll gestaltete Cover – vom Stil her ähnlich wie der Vorgänger passt es wunderbar zur Geschichte.


Mein Fazit: Eine großartige Fortsetzung der Fantasy-Reihe um die faszinierende Welt der Feen. Die Handlung entwickelt sich interessant, spannend und sehr abenteuerlich – mit viel Magie, die sehr gut eingewoben ist. Die Geschichte hat eine angenehm leichte Note, die aber auch ab und an mal düster wird, was mir sehr gut gefallen hat. Der Verlauf steckt voller Überraschungen – besonders zum Ende hin. Sehr lesenswert!


Meine Bewertung:





Titel: Emily Wildes Atlas der Anderswelten
Autorin: Heather Fawcett
Übersetzt von: Eva Kemper
Genre: Fantasy / Phantastik
Seitenanzahl: 448
Verlag: Fischer Tor
Erstveröffentlichung: 26. Juni 2024


Die Emily Wilde - Bücher:
Band 1 - Emily Wildes Enzyklopädie der Feen
Band 2 - Emily Wildes Atlas der Anderswelten 

Vielen Dank an die S. Fischer-Verlage und Netgalley für das Rezensionsexemplar!

Montag, 1. Juli 2024

Monatsrückblick Juni 2024

 



Hallo ihr Lieben,
hier kommt mein buchiger Monatsrückblick auf den Juni - mit Neuzugängen, Lieblingszitaten, Buchhighlights und einem Leseausblick auf den Sommermonat Juli. Dazu gibt es noch die bekannte Statistik und die Liste mit meinen fünf gelesenen Büchern. Viel Spaß beim stöbern!


Neuzugänge


eBooks

  • Shannon Chakraborty - Die Abenteur der Piratin Amina al-Sirafi (eBook-Deal)
  • Justin Cronin - Ferryman (bereits gelesen)
  • C.K. McDonnell - The Stranger Times 4: Relight my Fire
  • Chris Whitaker - In den Farben des Dunkels
  • Mo Enders - Liga Lexis 1: Nachtschwarze Worte ( Netgalley-Vorabexemplar, erscheint am 24. 09.2024)



 #24für2024
Von meiner Leseliste habe ich in diesem Monat ein Buch gelesen:

  • Stephen King - Ihr wollt es dunkler

Meine 24 ausgewählten Bücher findet ihr in meinem Beitrag:  #24für2024 - Meine Leseliste. Dort gibt es regelmäßig Updates zu den gelesenen Büchern.
Aktueller Stand: 11/24 Bücher

Die Monatsstatistik:


Mein Lesemonat in Zahlen

5 gelesene Bücher
2.640 gelesene Seiten
durchschnittlich 88 gelesene Seiten pro Tag


Bewertungen
2 x 5 Sterne
1 x 4,5 Sterne
2 x 4 Sterne




Lieblingszitat des Monats



"Wenn man aufs Meer hinausfährt, ändern sich die Dimensionen der Welt. Während die Dinge an Land in die Ferne rücken, vergrößert sich die Fläche des Meeres, es wird blauer und wilder und bekommt einen Hauch von Großartigkeit.“
- aus Ferryman von Justin Cronin (S. 158, eBook)



Gelesene Bücher im Juni


Karl Ove Knausgard - Die Morgenstern-Reihe 3: Das dritte Königreich
Auch der 3. Band des Morgenstern-Romanzyklus besticht mit einem detailreichen und einnehmenden Schreibstil. Außergewöhnlich und interessant! 4,5 / 5 Sterne

 
Sasa Stanisic - Möchte die Witwe angesprochen werden, plaziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit den Ausguss nach vorne
Eine besondere Sammlung von Erzählungen - sehr lesenswert! 5/5 Sterne

Monatshighlight


 
Stephen King - Ihr wollt es dunkler
Zwölf lesenswerte Erzählungen, die alle eine besondere und sehr unheimliche Note haben. Eine großartige Kurzgeschichtensammlung. 5/5 Sterne

Monatshighlight

 
Justin Cronin - Ferryman: Der Tod ist nur der Anfang
Ein spannender dystopischer Roman voller Geheimnisse und überraschenden Wendungen. Lesenswert! 4/5 Sterne

 
T.C. Boyle - I walk between the Raindrops
Eine lesenswerte Storysammlung mit verschiedensten Themen - mal skurril und interessant und auch mal ziemlich abgründig und dunkel. 4/5 Sterne




Ausblick auf den Juli

Lesepläne

Heather Fawcett - Emily Wildes Atlas der Anderswelten
C.K. McDonnell - The Stranger Times 4: Relight my Fire
Chris Whitaker - In den Farben des Dunkels
Haruki Murakami - Die Stadt und ihre ungewisse Mauer
Cornelia Funke - Tintenwelt 1: Tintenherz (re-read)


...ansonsten entscheide ich wie immer spontan.

Ich wünsche euch einen schönen Sommer-Lesemonat mit vielen tollen  Geschichten!