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Die magischen Abenteuer von Aya
Auf gar keinen Fall will die 10-jährige Waise Aya adoptiert werden: Nirgendwo könnte es so schön sein wie im St. Morwald-Waisenhaus, wo alle immer ganz genau das tun, was sie sich wünscht. Dummerweise taucht eines Tages ein seltsames Paar auf, das sich durch nichts davon abbringen lässt, Aya mitzunehmen. Eigentlich ist Ayas neues Zuhause gar nicht so schlecht: Es steckt voller unsichtbarer Räume und geheimnisvoller Zauberbücher, und einen sprechenden Kater gibt es auch. Kein Wunder: Aya ist im Haus der mächtigen Hexe Bella Yaga gelandet! Dass sie der Hexe als Assistentin zu Diensten sein soll, geht dann aber doch entschieden zu weit für ein Mädchen, das seinen eigenen Kopf hat …
(Quelle: Inhaltsangabe - Knaur Verlag)
Schon lange habe ich mir vorgenommen, die Fantasyromane von der leider bereits verstorbenen Autorin Diana Wynne Jones zu lesen. Das Märchen Aya und die Hexe ist für mich nun das erste Buch von ihr und konnte mich begeistern.
Im englischen Original erschien das Buch bereits im Jahr 2011 – nun wurde es im Juli 2022 als wunderschöne Schmuckausgabe im Droemer Knaur-Verlag erstmals auf Deutsch veröffentlicht.
Hauptfigur hier ist das Mädchen Aya, dass nach zehn Jahren im Waisenhaus von einem mysteriösen Paar adoptiert wird. Dieses gefällt ihr gar nicht, da sie sich im Waisenhaus St. Morwald sehr wohl fühlt – denn hier werden ihr alle Wünsche erfüllt.
Ihr neues Zuhause ist anders, als es von außen scheint – von magischen Wänden über interessante Bewohner bis hin zu geheimnisvollen Zauberbüchern gibt es einiges zu entdecken. Doch die Hexe Bella Yaga möchte sie als Hilfe für die Vorbereitung ihrer magischen Tränke und duldet keinen Widerspruch. Doch Aya wäre nicht Aya, wenn sie nicht ihren eigenen Weg geht…
„Aya erkannte, dass dies eine wirklich große Herausforderung werden würde, größer als jede in St. Morwalds. Das war schon in Ordnung. Sie mochte Herausforderungen.“ – Seite 29
Als erstes möchte ich die wunderschöne Gestaltung dieses Büchleins erwähnen: Das Cover mit den toll gewählten Farben fällt sofort ins Auge und ist ein Schmuckstück für jedes Bücherregal. Im Buch selber befinden sich viele farbige Illustrationen von der japanischen Künstlerin Miho Satake, die die Geschichte in Bildern perfekt wiedergibt.
Mit Aya hat Diana Wynne Jones eine taffe, kluge und unerschrockene Hauptfigur erschaffen, die zusammen mit dem sprechenden Kater Thomas im Haus der Hexe einiges durcheinanderwirbelt.
„Es gibt eine wichtige Regel in diesem Haus“, erklärte Bella Yaga. „Die lernst du besser gleich: Du darfst unter gar keinen Umständen den Mandrakus stören.“ – Seite 31
Der Stil ist leicht und märchenhaft und auch wenn das Buch insgesamt nur 112 Seiten umfasst, kommen viele kleine Details gut zur Geltung, wie etwa das besondere Haus, in dem Maya mit der Hexe und einer weiteren, sehr interessanten Figur wohnt.
Mein Fazit: Ein humorvolles Märchen, das mit vielen Illustrationen wunderschön in Szene gesetzt wird. Die Geschichte von Aya ist phantastisch, leicht und lässt sich sehr schön lesen. Im Haus der Hexe erlebt sie einige Abenteuer. Insgesamt eine rundum gelungene Schmuckausgabe!
Meine Bewertung:
Titel: Aya und die Hexe
Autorin: Diana Wynne Jones
Genre: Fantasy / Märchen
Seitenanzahl: 112
Verlag: Droemer Knaur
Originalveröffentlichung: 2011
Deutsche Erstveröffentlichung: 01. Juli 2022
Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar!



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