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Ein Nachtflug mit einer tödlichen Waffe an Bord...
Nach dem Tod seiner Frau ist der Psychiater Mats Krüger Hals
über Kopf nach Argentinien ausgewandert - nun kehrt er zurück nach Berlin.
Seine Tochter Nele erwartet ein Kind und wünscht sich Unterstützung von ihm.
Mats, der unter panischer Flugangst leidet, schafft es schließlich, die Reise
anzutreten - ein Langstreckenflug von Buenos Aires nach Berlin. Doch an Bord
erwartet ihn schließlich etwas, dass viel schlimmer ist als seine Flugangst:
Von ihm wird verlangt, einen seelisch labilen Passagier dazu zu bringen, das
Flugzeug zum Absturz zu bringen - sonst stirbt seine hochschwangere Tochter.
Für Mats beginnt ein Alptraum, der alles je dagewesene in den Schatten
stellt...
"Jetzt sind wir eine von zehntausend", dachte Mats. Schweizer Wissenschaftler hatten herausgefunden, dass sich auf der Welt immer mindestens zehntausend Maschinen gleichzeitig in der Luft befanden. Mit über einer Million Passagieren an Bord. Eine Großstadt an Bodenlosen. - Seite 49
Laut dem Ergebnis eines Crashtests ist Sitz 7A der gefährlichste Platz in einem
Flugzeug - diese und noch viele weitere Fakten hat der Psychiater Mats Krüger
zusammengetragen, bevor er sich schließlich an Bord der Maschine begibt, die
ihn nonstop von Buenos Aires nach Berlin bringen soll. Seine starke Flugangst
bestimmt anfangs sein ganzen Denken ein - bis zu dem Punkt, als sich der
Erpresser meldet und von ihm Unglaubliches verlangt...
In Flugangst 7A geht es sofort spannend los -
die Handlung wechselt regelmäßig zwischen den Geschehnissen an Bord des
Airbusses und denen in Berlin, wo Mats' Tochter Nele in großer Gefahr schwebt.
Anfangs tauchen viele Fragen auf - Warum?, Wieso? und Wie? sind einige davon.
Nach und nach erfährt man schließlich, wie alles zusammenhängt, was ein
schreckliches Erlebnis in der Vergangenheit damit zu tun hat und ob überhaupt jemand
diesen Albtraum überlebt. Nur so viel: Es gibt Entwicklungen, mit denen man so
nicht gerechnet hat...
Die Handlung bleibt fast durchgehend spannend - im
Mittelteil flacht sie kurz mal etwas ab, nimmt dann aber wieder an Fahrt auf. Manche
Stellen haben es in sich.
Der Schreibstil ist flüssig, Fitzek kommt ohne viel drum herumreden
sofort zum Punkt. Die Kapitel sind übersichtlich und enden oft mit einem
kleinen Cliffhanger, die es natürlich umso spannender machen und wo einem
nichts anderes übrigbleibt, als SOFORT weiterzulesen. Neben der fiktiven
Geschichte baut der Autor aber auch aktuelle Fakten ein, auf die er in seinem
sehr informativen und wirklich lesenswerten
Nachwort u. a. noch genauer eingeht.
Das Cover ist gelungen und passend zum Thema gestaltet -
eine Flugzeugtür mit kleinen Details, die schon darauf hinweisen, dass hier
einiges passiert.
"Die Panik schnürte ihm den Atem ab und ließ den Druck in seinem Kopf steigen, als würde er wie ein Taucher immer tiefer und tiefer in den Ozean seiner Angst sinken." - Seite 302
Mein Fazit: Nichts ist, wie es scheint und es kommt anders als gedacht - ein typischer Fitzek-Pageturner! Von den ersten Seiten an packend - man kann fleißig miträtseln, wie alles zusammenhängt und sich entwickelt - dieses ist manchmal sehr düster und hält so einige Überraschungen bereit. Vielleicht nicht unbedingt eine Lektüre, die man auf einer Flugreise lesen sollte, ansonsten aber auf jeden Fall. Daher eine klare Leseempfehlung für alle Thriller-Fans!
Meine Bewertung:
Titel: Flugangst 7A
Autor: Sebastian Fitzek
Genre: Psychothriller
Seitenanzahl: 400
Verlag: Droemer Knaur
Vielen Dank an Droemer
Knaur für das Rezensionsexemplar!

Liebe Nicole, Ich fand es auch super und die Seiten sind nur so geflogen!
AntwortenLöschenViele Grüße, Heike