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Das geheimnisvolle Institut
In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden
zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten
den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert
keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem
Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das
Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt
sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich
im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer
Testreihe im „Hinterbau“ verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes
neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an
Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng
abgeschirmten Institut entkommen. (Quelle: Klappentext)
„Keine Antwort, nur wieder das Lächeln. Jedes Mal wenn Gladys es aufsetzte, kam es ihm ein bisschen gruseliger vor.“ – Seite 143, eBook
Als begeisterte Leserin von Stephen King war ich natürlich
sehr gespannt auf das neueste Werk vom Meister des Grauens. Wie man es von
King kennt, beginnen seine Geschichten immer in ganz normalen Gegenden, bevor
das Grauen beginnt – so auch hier. Tatsächlich ist der Anfang von „Das
Institut“ komplett anders, als man zunächst erwartet, doch im Laufe der
Handlung wird auch klar, warum – alles
setzt sich zusammen. Hauptfigur hier ist u.a. der zwölfjährige Luke Ellis, der
plötzlich aus seinem behüteten Leben herausgerissen wird. Nachdem er betäubt
und entführt wurde, wacht er im Institut auf – eine streng geheime und abgeschirmte
Einrichtung, die Schreckliches verbirgt. Auch Luke, der hochintelligent und leichte
paranormale Fähigkeiten besitzt, wird schnell klar, dass er und die anderen
Kinder in großer Gefahr schweben. Uns so wagt er etwas, was noch nie jemand
versucht hat: Die Flucht…
Was in dem Institut wirklich mit den Kindern geschieht,
bleibt anfangs natürlich noch geheim – nach und nach erfährt man aber das
Ausmaß dessen und ein Bild setzt sich zusammen…
Das Buch zieht den Leser schnell in seinen Bann – es ist
unheimlich gut und auch atmosphärisch dicht geschrieben mit starken
Charakteren. Hier erwartet einen kein brutaler Horror – dennoch ist dieser
natürlich da und eher unterschwellig vorhanden – in Kombination mit Mystery-
und Thrillerelementen ist King das sehr gut gelungen.
„Sie haben mich verändert, dachte er wieder. Ich weiß nicht, wie, und ich weiß auch nicht, wie stark, aber sie haben mich eindeutig verändert. Etwas Neues ist hinzugekommen.“ – Seite 240, eBook
Mein Fazit: Wieder ein gelungenes Werk aus der Feder von
Stephen King. Die Geschichte ist atmosphärisch dicht, voller dunkler Geheimnisse und gruseligen
Abschnitten. Hier erwartet den Leser eine Kombination aus Mystery und Thriller,
in dem natürlich auch der Horror nicht fehlt. Dieser ist hier zwar eher
unterschwellig vorhanden, aber dennoch sehr unheimlich. Alles in allem ein sehr
gutes Buch mit einem Verlauf, der oftmals überrascht. Sehr lesenswert!
Meine Bewertung:
Titel: Das Institut
Autor: Stephen King
Genre: Horror / Mystery
Seitenanzahl: 768
Verlag: Heyne
Erstveröffentlichung: 10. September 2019
Vielen Dank an das Bloggerportal und Heyne für das Rezensionsexemplar!










