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Matt Haigs Weihnachtsbücher – Band 1
Die absolut wahre Geschichte des Weihnachtsmanns
Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch.
(Quelle: Klappentext - dtv-Verlag)
„Hier vor dir hast du die ganz und gar wahre Geschichte des Weihnachtsmanns. (…)
Den Namen Santa Claus haben die Elfen erfunden, aus reinem Schabernack, um ordentlich Verwirrung zu stiften.“ (Buchbeginn) – Seite 7, eBook
Ein Junge namens Weihnacht ist das erste Weihnachtsbuch von Matt Haig, das erstmals im Jahr 2016 erschien. In diesem Jahr wurde die wundervolle Geschichte verfilmt und läuft seit November 2021 in den deutschen Kinos.
Hauptfigur hier ist der elfjährige Nikolas, der zusammen mit seinem Vater in einer kleinen Hütte am Waldrand lebt. Sie leben in ärmlichen Verhältnissen, von seiner verstorbenen Mutter ist ihm nur eine kleine Erinnerung geblieben. Doch trotzdem ist Nikolas dankbar – weil er seinen Vater hat und immer an das Gute glaubt.
Doch als sein Vater von einer Expedition in den Hohen Norden nicht zurückkehrt ist, macht sich der Junge auf den Weg zum Nordpol, um ihn zu suchen. Auf seiner Reise erlebt er einige Abenteuer, findet einen neuen Freund und hofft, dass er das sagenumwobene Wichteldorf namens „Wichtelgrund“ findet – denn er ist fest davon überzeugt, dass es Wichtel wirklich gibt.
Was ihn dann aber erwartet, ist zunächst überraschend…
Mir hat dieses Märchen sehr gut gefallen – die Geschichte ist gespickt mit vielen Details, die man auch mit dem Weihnachtsmann verbindet, z.B. die rote Mütze, fliegende Rentiere und der Weihnachtsschlitten. Und diese setzten sich dann zu einem schönen Gesamtbild zusammen. Zudem verbindet Nikolas mit Weihnachten immer etwas ganz Besonderes. Der Junge wächst uns Leser*innen sofort ans Herz, da er immer an das Gute glaubt – auch in schwierigen Zeiten, von denen er einige erlebt hat.
„In so einer Welt ist es ganz leicht, böse zu sein. Aber wenn jemand gütig ist oder freundlich, ist es ein Wunder. Güte schenkt Menschen Hoffnung. Und Hoffnung ist das größte Wunder, das es gibt.“ (Nikolas) – Seite 76, eBook
Wie Nikolas schließlich zum Weihnachtsmann wird, was die Wichtel damit zu tun haben und welche düsteren Momente er vorher durchmachen musste, lässt sich hier spannend verfolgen. Auch das Ende ist sehr gelungen.
Unbedingt erwähnenswert sind hier noch die wundervollen Illustrationen, die regelmäßig im Laufe der Geschichte auftauchen. Auch auf dem eBook-Reader werden diese toll wiedergegeben.
„Ja, er hatte ein wenig Angst, doch tief im Herzen hatte er auch Hoffnung. (…)
Das hatte Väterchen Toppo gemeint, wie er jetzt begriff. Das war es doch, was ein Wunder war. Das Unmögliche möglich machen.
Konnte er – Nikolas – ein Wunder vollbringen? – Seite 82, eBook
Mein Fazit: Ein wundervolles Weihnachtsmärchen – abenteuerlich, magisch und winterlich schön. Die Geschichte lässt sich leicht lesen, enthält schöne, weihnachtliche Details und hält einige Überraschungen bereit. Perfekt für die Vorweihnachtszeit – sehr lesenswert!
Meine Bewertung:
Titel: Ein Junge namens Weihnacht
Autor: Matt Haig
Genre: Weihnachtsmärchen / Kinder-/Jugendbuch
Seitenanzahl: 272
Verlag: dtv
Erstveröffentlichung: 16. Oktober 2016
Die Weihnachtsbücher von Matt Haig:
Band 1 - Ein Junge namens Weihnacht
Band 2 - Das Mädchen, das Weihnachten rettete
Band 3 - Ich und der Weihnachtsmann
Band 4 - Das große Herz der kleinen Elfe

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