Montag, 14. Januar 2019

Rezension zu "Der Triumph der Zwerge" von Markus Heitz

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Die Zwergen-Saga - Band 5

Nach der großen Schlacht an der Schwarzen Schlucht in Jenseitigen Land ist nun Frieden im Geborgenen Land eingekehrt. Menschen, Zwerge und Elben, die nun wieder zahlreich ins Reich strömen, leben friedlich miteinander – zumindest auf den ersten Blick. Denn schon nach einiger Zeit kündigen sich neue Verschwörungen an, die Elben haben geheime Pläne. Zudem sorgt ein Mädchen für großes Aufsehen im Land: Sie wurde im nördlichen Gebirge in einer vergessenen Siedlung entdeckt – das Kind kommt aus dem Jenseitigen Land und spricht die Sprache der Albae. Während der Zwerg Boindil und die Zwergenstämme dem Mädchen kritisch gegenüberstehen, gewinnt sie auf wundersame Weise die Gunst von vielen Bewohnern des Landes.
Doch schon bald wird ein übermächtiger Feind im Gebirge gesichtet – alles deutet darauf hin, dass das Mädchen ein großes Geheimnis hütet, dass auch für die Zwerge alles verändern wird…
Währenddessen  gibt es für Boindil ein Wiedersehen mit einem lang vermissten Freund und Weggefährte – doch ist es wirklich er, der aus dem Reich des Bösen zurückgekehrt ist?


Zwei Schritte von ihnen entfernt schob sich ein unbekannter Zwerg in ramponierter Tioniumrüstung vor den Alb, die Hände zu Fäusten geschlossen.

„So vielen deiner Sorte begegnete ich“, sagte er ruhig, als würden sie plaudern, „und die wenigsten sah ich lebendig wieder.“ Der Gegner schlug zu. – Seite 160


Nachdem die ersten vier Bände der Zwergen-Saga in den Jahren 2003-2008 erschienen sind, gab es zur Freude Vieler im Jahr 2015 einen fünften Band. Der Triumph der Zwerge hält ein weiteres großes  Abenteuer bereit und knüpft kurz nach den letzten Geschehnissen des vierten Bandes an. Schnell merkt man, dass der neu entstandene Frieden im Geborgenen Land trügt – Intrigen werden sichtbar, die Elben schmieden im Verborgenen Pläne und geraten selbst in Gefahr. Boindil „Ingrimmsch“ Zweiklinge, inzwischen Großkönig aller Zwerge, traute dem trügerischen Frieden von Anfang an nicht – Zurecht…
Auch wenn es anfangs schon packende Szenen gibt, entwickelt sich die Geschichte hier nach und nach – Verschwörungen werden sichtbar, eine Prophezeiung gibt Rätsel auf, und neue gefährliche Gegner tauchen auf. Auch gibt es ein Wiedersehen mit schon bekannten Gegnern, denn die Albae sind, anders als angenommen, noch lange nicht vernichtet…


„Es interessierte den Alb wenig, ob dieses Reich unterging. Sein Volk herrschte nicht mehr.“ – Seite 370


Auch taucht ein lang vermisster Held auf – alle, besonders Boindil, hofft, dass es sich tatsächlich um seinen alten Zwergenfreund handelt. Auf die Zwerge wartet wieder ein großes Abenteuer, dass diesmal ganz anders wird als alles bisher da gewesene…
Der Verlauf ist spannend – durch die regelmäßig wechselnden Blickwinkel erfährt man immer, was gerade an verschiedenen Stellen im Geborgenen Land los ist – und auch über die Grenzen hinaus…
Zudem werden hier noch Geheimnisse gelüftet um ganz bestimmte Wesen, von denen besonders einer in den ersten Bänden präsent war. Der letzte Band hält einige Überraschungen bereit – auch ein großes Finale wartet auf den Leser.

Mein Fazit: Nach fünf packenden Bänden und ca. 3.168 Seiten bin ich nun am Ende der Zwergen-Saga angekommen – Leider! Diese fünfteilige High-Fantasy-Reihe hat mir unheimlich gut gefallen und Band 5 ist ein sehr gelungener Abschluss. Hier wird es nochmal spannend mit Verschwörungen, Intrigen und einer neuen, großen Gefahr aus dem Jenseitigen Land – alles flüssig geschrieben mit interessanten Schauplätzen. Alle, die besondere High-Fantasy mögen, kann ich diese Reihe nur empfehlen – ein wirkliches Lesehighlight!
Meine Neugier ist nun auf die Reihe um Die Legenden der Albae geweckt – die eigene Geschichte der Bösewichte aus dem Geborgenen Land. 


Meine Bewertung: 



Titel: Der Triumph der Zwerge
Autor: Markus Heitz
Genre: High-Fantasy
Seitenanzahl: 656
Verlag: Piper
Erstveröffentlichung: Februar 2015




 

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