Mittwoch, 19. Dezember 2018

Rezension zu "Der Krieg der Zwerge" von Markus Heitz

Zum Buch

Die Zwergen-Saga - Band 2

Nachdem es dem Zwerg Tungdil zusammen mit seinen Freunden gelungen ist, den düsteren Magus Nod‘onn zu besiegen, hat er allen Grund zu feiern. Doch die Freude währt nicht lang: Ein großes Heer von Orks marschiert unaufhaltsam auf das fünfte Zwergenreich zu, um  es zu vernichten. Tungdil und die anderen Zwerge schweben in höchster Gefahr, denn das Schwarze Wasser, ein dunkles Geheimnis, hat die Kreaturen unsterblich gemacht…
Auch aus dem Jenseitigen Land droht eine große Gefahr: Mysteriöse Feinde, die Unheimliches umgibt, erheben sich: Ihr Heer nähert sich immer schneller der Westgrenze des Geborgenen Landes – was haben sie vor?
Doch nicht nur gefährliche Kreaturen bedrohen das Land – ein abtrünniger Zwergenstamm sinnt zudem noch auf Rache – Tungdil, seine Freunde und weitere Verbündete stellen sich den zahlreichen Feinden entgegen…


„Will eine finstere Macht, dass wir später als geplant bei den Ersten angelangen? Was geht im Geborgenen Land vor? Aus der Unruhe und Sorge erwuchs eine nicht erklärbare Beklemmung, auch der Sieg des Vortages über die Orks vermochte daran nichts zu ändern.“ – Seite 47


Dies ist nur ein kleiner Einblick in den zweiten Band der Zwergen-Saga, der sofort abenteuerlich beginnt. Wieder erwarten den Leser spektakuläre Schlachten, geheimnisvolle Magie und mysteriöse Gegner. Doch zwischen den rasanten Abschnitten lernt man auch die Hauptfiguren noch besser kennen, allem voran den Zwerg Tungdil, dessen zweiter Name nach einem Ereignis von „Bolofar“ in „Goldhand“ geändert wurde. Er erfährt endlich mehr über seine Herkunft und dem Schicksal, das damit verbunden ist und fasst daraufhin einen finsteren Plan. Es gibt verschiedene Blickwinkel, auch bekommen wir hier einen Einblick in das unheimliche Dson Balsur, dem dunklen Reich der Albae.
Die Schauplätze sind wieder beeindruckend und bildgewaltig beschrieben, auch ein geheimnisvolles Zwergenreich ist dabei. Aber auch weitere Orte im Geborgenen Land spielen hier eine große Rolle – nicht alle sind idyllisch und bergen finstere Geheimnisse…
Die Handlung lässt sich sehr gut verfolgen -  am Ende gibt es ein packendes Finale, dass zudem noch einige Überraschungen bereithält.


„Der Nebel hatte ihn in die Irre geführt. Er stand irgendwo, der hereingebrochenen Dunkelheit nach zu urteilen in einer Höhle, und zwar in einer gewaltigen Höhle. Seine Nerven waren gespannt wie Schleppseile, die Stille machte ihn fahrig. Die Schleier verwirbelten und narrten ihn mit Trugbilden von schemenhaften Orks und namenlosen Scheusalen.“ - Seite 150


Mein Fazit: Auch der zweite Band um die Zwerge steht seinem Vorgänger in nichts nach: Spektakuläre Schlachten, düstere Magie und unsterbliche Kreaturen – es wird spannend!  Natürlich sind auch Verschwörungen, Intrigen und Machtkämpfe nicht weit. Markus Heitz hat hier eine sehr gelungene Fortsetzung mit vielen Überraschungen geschaffen. High-Fantasy vom Feinsten – sehr lesenswert!


Meine Bewertung: 




Titel: Der Krieg der Zwerge
Autor: Markus Heitz
Genre: High-Fantasy
Seitenanzahl: 608
Verlag: Piper
Erstveröffentlichung: 2004

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