Mittwoch, 12. Juni 2019

Rezension zu "Menschenjagd" von Stephen King

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Auf der Flucht vor den Jägern

Die USA im Jahr 2025: In der Zukunft spielen fragwürdige Reality-TV-Shows spielen zentrale Rolle.  Der 28-jährige Ben Richards lebt zusammen mit seiner Frau Sheila und seiner kleinen Tochter Cathy in Co-Op-City, einer ärmlichen und gefährlichen Wohnsiedlung. Seit er arbeitslos ist, kämpft die kleine Familie täglich ums überleben. Nun ist ihre kleine Tochter schwerkrank und Ben sieht nur einen Ausweg, um sie zu retten: Er bewirbt sich für eine der vielen Gameshows – und wird ausgewählt für Running Man. Von nun an ist er Freiwild und wird von einem Killerkommando und dazu noch von der ganzen Nation gejagt. Für jede Stunde, die er durchhält, gibt es Geld, zusätzlich Bonuszahlungen, wenn er selbst zum Mörder wird.  Wenn er dreißig Tage überlebt, gewinnt er eine Milliarde Dollar.
Für Ben beginnt die wohl schlimmste Zeit  seines Lebens, denn er weiß, dass in den sechs Jahren, seitdem die Show läuft, noch nie einen Überlebenden gab…


„Auf einmal wurde er von Verzweiflung überwältigt, dunkel und furchtbar. Ich habe Heimweh, dachte er erstaunt, aber es war mehr, es war schlimmer. Alles schien aus den Fugen geraten, unwirklich. Der Stoff aus dem die Realität ist, schien an den Nähten zu reißen.“ – Seite 94, eBook


Menschenjagd gehört zu den sieben Romanen, die Stephen King unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlichte. Das Buch ist erstmals im Jahr 1982 veröffentlicht worden und spielt -vom damaligen Zeitpunkt aus gesehen- in ferner Zukunft: Im Jahr 2025.
Die aktuellste und vollständig überarbeitete Neuausgabe ist 2011 im Heyne-Verlag erschienen.

Vieles hat sich verändert, in den USA spielen fragwürdige Spielshows eine zentrale Rolle. Hauptfigur ist der junge Familienvater Ben Richards, der schnellstmöglich Geld braucht – für die teurenMedikamente, die seine kranke Tochter dringend benötigt. Dafür nimmt er an der makaberen Show Menschenjagd - Running Man teil, in der er ab sofort von der ganzen Nation gejagt wird. Wenn er überlebt, gewinnt er eine Milliarde Dollar.
Die Handlung ist packend geschrieben und wird sehr beängstigend – Bens Flucht wird immer spektakulärer. Die Atmosphäre ist von Anfang an sehr beklemmend – sowohl in Bezug auf die erschreckende Zukunft, die King hier beschreibt, als auch die Hetzjagd auf Ben Richards. Die Frage ist: Wird er seinen Jägern entkommen und überleben?

Das Buch hat einhundert kurze Kapitel, die wie ein Countdown runtergezählt werden. Besonders der Mittelteil ist spannend, man kann Bens Weg und Gedanken sehr genau verfolgen. Im letzten Drittel gibt es leider einige Längen - das Ende wiederrum ist mehr als überraschend.


Mein Fazit: Ein sehr packender Roman mit einem erschreckenden Szenario - das Buch kann man nur schwer aus der Hand legen. Die Atmosphäre ist beklemmend, die Flucht der Hauptfigur spektakulär. Stephen King hat die Horror-Elemente gekonnt eingesetzt  und der Verlauf ist unvorhersehbar und überrascht. Lesenswert!


Meine Bewertung: 




Titel: Menschenjagd - Running Man
Autor: Stephen King
Genre: Horror
Seitenanzahl: 384
Verlag: Heyne
Erstveröffentlichung: 1982
Neuveröffentlichung: 08. Februar 2011

Folgende Romane hat Stephen King unter seinem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht:
  • Amok (1977)
  • Todesmarsch (1979)
  • Sprengstoff (1981)
  • Menschenjagd (1982)
  • Der Fluch (1984)
  • Regulator (1996)
  • Qual (2007)

Montag, 10. Juni 2019

Rezension zu "Hex" von Kai Meyer

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Unheimliche Entdeckungen

Nürnberg 1561: Lichterscheinungen über der Stadt versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. Ist es Gott, der vom Himmel herabsteigt und Tod und Verderben bringt?

Berlin 1926: Als über den Gletschern Grönlands ein Luftschiff explodiert, sollen zwei deutsche Agenten das Rätsel lösen. Für Sina Zweisam und Max von Poser  beginnt eine heikle Mission. Norweger und Dänen führen einen geheimen Krieg; ein Killer, der sich 'Magier' nennt, sucht Vergeltung - und eine finstere Macht plant die Apokalypse.




„Je schneller er lief, desto größer wurde seine Angst, desto eindringlicher wurde das furchtbare Gefühl, dass ihm etwas folgte: Atem, der in seinen Nacken blies. Schritte, gleich hinter seinem Rücken. Doch als er die Tür erreichte und zurückschaute, war da nichts. Nur das unsichtbare Gespenst seiner Furcht“ – Seite 29


HEX gehört zu den älteren Roman von Kai Meyer und ist erstmals im Jahre 1997 erschienen. 2018 wurde das Buch vom BLITZ-Verlag als signierte und auf 333 Stück limitierte Sammlerausgabe neu veröffentlicht. Neben einem neuen Vorwort des Autors hat der Roman auch ein neues Cover erhalten, das wie schon bei den anderen limitierten Ausgaben von Mark Freier stammt - sehr gelungen.















Dieses Buch beginnt mit einem rasanten Prolog aus dem Jahr 1561, wo seltsames passiert. Doch daneben schildert er auch mysteriöse Geschehnisse, die 1920 in einem abgelegenen Anwesen passiert sind. Die eigentliche Geschichte beginnt aber sechs Jahre später, wo man die beiden Hauptfiguren Sina Zweisam und Max von Poser kennenlernt, die beide für das HEX arbeiten – eine Abteilung für ungeklärte Kriminalfälle und unerklärliche Phänomene. Ein mysteriöser Fall führt sie ins tiefste Eis von Grönland, wo sie einige überraschende Entdeckungen machen.

Die Handlung ist sehr gut verständlich und lässt dich flüssig lesen. Zugegeben, den Prolog fand ich zunächst etwas wirr, doch später kommt Licht ins Dunkel. Anfangs tauchen viele Rätsel und Fragen auf, die sich aber nach und nach klären und zum Ende hin ein vollständiges und zum größten Teil überraschendes Bild ergeben.

Die Schauplätze sind detailreich beschrieben. Besonders die Beschreibung des Luftschiffes, mit dem Sina und Max nach Grönland fahren, ist beeindruckend - ebenso wie ein späterer Schauplatz in Nürnberg konnte ich das Buch nur nach schwer aus der Hand legen.
Die Geschichte entwickelt sich interessant und hat viele Elemente vereint: Historisches und Abenteuerliches, ein wenig Fantasy und ein Hauch von Akte X , aber vor allem jede Menge Mystery – das hat mir sehr gut gefallen.


„Karel riss die Lampe hoch und leuchtete zu den Regalen. Schwarze Schattenstränge schoben sich wie Schlangennester über- und untereinander, zuckten und bebten bei jeder Bewegung, die seine Lampe vollführte. Sein Atem stockte. War da eine Gestalt in den vorderen Reihen? Vielleicht täuschte er sich.“ – Seite 179


Mein Fazit: HEX hat mich positiv überrascht – ein packender Roman voller Überraschungen. Die Handlung entwickelt sich spannend, an besonderen Schauplätzen wird abenteuerlich und sehr mysteriös. Die Rätsel vom Anfang werden nach und nach gelöst und geben zum Ende hin ein überraschendes Bild. Sehr gelungen.



Meine Bewertung:

Titel: HEX
Autor: Kai Meyer
Genre:Mystery / Thriller
Seitenanzahl: 424
Verlag: BLITZ
Erstveröffentlichung: 1997
Neuveröffentlichung: 2018

Zu den limitierten und signierten Sammlerausgaben von Kai Meyer kommt ihr hier:


Dort sind bereits folgende Sammlerausgaben erschienen:


Band 4 - Loreley
Band 5 - HEX
Band 7 - Klammroth
Band 8 - Phantasmen
Band 9 - Asche und Phönix
Band 10 - Der Rattenzauber

Donnerstag, 6. Juni 2019

Rezension zu "Der Fall Collini" von Ferdinand von Schirach

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Die Suche nach Motiv und Wahrheit

Vierunddreißig Jahre hat Fabrizio Collini als Werkzeugmacher bei Mercedes gearbeitet. Unauffällig und unbescholten. Und dann tötet er in einem Berliner Luxushotel einen alten Mann. Grundlos, wie es aussieht. Ein Albtraum für den jungen Anwalt Caspar Leinen, der die Pflichtverteidigung übernimmt: Das Opfer, ein hoch angesehener deutscher Industrieller, ist der Großvater seines besten Freundes. Schlimmer noch, Fabrizio Collini schweigt beharrlich zu seinem Motiv. Leinen beginnt zu recherchieren und stößt auf eine Spur, die ihn mitten hineinführt in ein erschreckendes Kapitel deutscher Justizgeschichte. (Quelle: Klappentext)




„Er starrte auf den Boden. Seine Schuhabdrücke konnten auf dem Marmor im Erdgeschoss, im Lift und bis in die Suite zurückverfolgt werden. Collini wartete auf seine Festnahme. Er hatte sein ganzes Leben gewartet, er war immer stumm geblieben.“ – Seite 5, eBook


Schon das erste Kapitel dieses Buches beginnt spannend: Es schildert kurz und knapp den Mord, den Fabrizio Collini im Berliner Hotel Adlon begeht. Hauptfigur hier ist der junge Anwalt Caspar Leinen, der sich dazu entschließt, die Pflichtverteidigung für Collini zu übernehmen. Zunächst erfährt man einiges über Leinens Kindheit und seinen weiteren Lebensverlauf, was für die Handlung eine bestimmt Rolle spielt. Lange bleibt es geheimnisvoll, was Fabrizio Collini und seine Tat angeht, doch dann findet Caspar Leinen eine Spur, die er nachgeht und damit in die Dunkelste aller Zeiten eintaucht…
Auf knapp 210 Seiten schildert der Autor eine spannende und zugleich sehr bewegende Geschichte. Der Schreibstil von Ferdinand von Schirach ist wie gewohnt schnörkellos und direkt, aber auf eine gewisse Weise auch ausführlich. Dieses ist ihm sehr gut gelungen. Ob es die verschiedenen Schauplätze sind (wie etwa das Kriminalgericht Moabit in Berlin), oder kleine Beobachtungen, die um die Hauptfigur herum geschehen  – alles ist präzise geschildert und jeder einzelne Satz wohlüberlegt.
Da der Autor selbst zwanzig Jahre lang als Strafverteidiger tätig war, erfährt man viel Interessantes über den Ablauf und die Vorgänge bei einem Verfahren sowie natürlich über den Prozess selbst.
Es ist eine eher ruhig erzählte Geschichte, die aber besonders zum Ende hin intensiv und erschütternd wird  – es gibt einige Überraschungen.


„Sie sprachen leise, weil das Laute im Dunkeln falsch klang.“ – Seite 53, eBook


Mein Fazit: Ein sehr bewegender und zugleich spannender Roman - beeindruckend geschrieben. Der unverkennbare Schreibstil von Ferdinand von Schirach kommt auch hier wieder zur Geltung: Kurz und direkt, aber dennoch detailreich beschreibt er die Situationen und Vorgänge – jeder Satz ist wohl überlegt und gerade das ist das Besondere. Wieder ein beeindruckendes Werk des Autors.

Meine Bewertung: 





Titel: Der Fall Collini
Autor: Ferdinand von Schirach
Genre: Roman / Drama
Seitenanzahl: 208
Verlag: btb
Erstveröffentlichung: 2011





Mittwoch, 5. Juni 2019

Rezension zu "Frühling, Sommer, Herbst und Tod" von Stephen King

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Viermal typischer King-Horror

Frühling, Sommer, Herbst und Tod enthält vier längere Kurzromane, die inhaltlich zwar völlig unterschiedlich sind, aber doch eines gemeinsam haben: Den typischen King-Horror, der sich langsam in die Geschichten schleicht. Das Grauen breitet sich sehr unterschiedlich aus – mal sind es die Charaktere selbst, die erschreckend sind, mal die jeweilige Situation, die die Figuren an den Rand des Erträglichen bringt.
Nun ein kleiner Einblick in die vier Geschichten, die ich aufgrund der großen Unterschiede einzeln bewertet habe:






1. DIE VERURTEILTEN – Pin-up
Als Andy Dufresne wegen angeblichen Mordes zu lebenslänglicher Haft verurteilt wird und in das Shawshank-Gefängnis eingeliefert wird, ahnt noch niemand, dass viele Jahre später einer der spektakulärsten Gefängnisausbrüche stattfinden wird…

„Nun, wenn ich ihnen eine klare Antwort auf die Frage geben müsste, ob ich versuche, über einen Mann zu berichten oder über die Legende, die sich um ihn gewoben hat, wie um ein Sandkorn herum eine Perle entsteht, müsste ich sagen: Die Antwort liegt irgendwo in der Mitte. Das Einzige, was ich sicher weiß, ist, dass Andy Dufresne ganz anders war als ich oder jeder andere, den ich während meiner Zeit hier gekannt habe.“ – Seite 55

Die Geschichte wird über Jahrzehnte und  aus der Sicht des Mitinsassen Red erzählt, der seine Erinnerungen über Andy Dufresne aufgeschrieben hat. Gerade dieser Stil und die ausführlichen Beschreibungen über sich selbst, über Dufresne und auch andere Insassen und Wärter machen die Geschichte so packend. Und auch wie und warum es zum Ausbruch kam, ist spannend zu verfolgen!
(5/5 Sterne)



2. SOMMERGEWITTER – Der Musterschüler
Todd Bowden ist dreizehn Jahre alt und ein typischer amerikanischer Junge. Er ist ein guter Schüler, hilfsbereit und wissbegierig. Doch in den letzten Monaten hat seine Wissbegierde eine Faszination zum Bösen entwickelt, dem er nun nachgeht. Er ahnt nicht, welche Reihe von Folgen es nach sich zieht, als er den älteren Mann Kurt Dussander aufsucht. Ein Albtraum für beide beginnt…

„Ein dünnes Lächeln, dem Lächeln Dussanders sehr ähnlich, huschte über sein Gesicht. Es war nicht mehr das breite Grinsen von früher. Es lag keine Fröhlichkeit darin und kein Selbstvertrauen. Es war ein düsteres Lächeln.“ – Seite 240

In dieser knapp 260 Seiten langen Geschichte beschwört King das Grauen hinauf. Der Horror schleicht sich ganz langsam ein. Hier wird es vor allem auf psychologischer Ebene spannend – die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere ist mehr als beängstigend und nimmt ungeahnte Züge an. Ab und an zieht sich die Geschichte etwas, daher ziehe ich einen Stern ab. (4/5 Sterne)



3. HERBSTSONATE – Die Leiche (Stand by me)
Sommer im Jahr 1960: Als die Jungs Gordie, Chris, Teddy und Vern zufällig erfahren, dass an den Gleisen einer Güterstrecke der seit Tagen vermisste Junge Ray Browers  zu finden sei, machen sich die vier Freunde auf eine verhängnisvolle  Entdeckungsreise. Niemand ahnt, dass danach nichts wieder so ist wie zuvor…

„Das Wissen, dass noch viele Meilen vor uns lagen, erhöhte nicht gerade unser Wohlbefinden. Aber die Faszination trieb uns vorwärts und ließ uns schneller laufen, als es bei der Hitze für uns gut war.“ – Seite 543

In dieser Geschichte ist Stephen King vor allem die unheimliche Atmosphäre sehr gelungen, die von Anfang bis Ende bestehen bleibt. Dazu kommt noch einiges Geheimnisvolles – den Bahndamm, den die vier Freude entlanglaufen; niemand weiß genau, wann der nächste Güterzug kommt. Und natürlich, was sie am Ende ihrer Reise wirklich erwartet. Es bleibt auf gweisse Weise spannend und sehr unheimlich. Die Charaktere sind sehr stark dargestellt, was alles nochmal intensiver macht. Gut gelungen! (5/5 Sterne)



4. Ein Wintermärchen – Atemtechnik
Diese Story erzählt von einem geheimnisvollen Herrenklub und den Geschichten, die sich in dem mysteriösen Haus erzählt werden. Eine davon handelt von dem Schicksal einer jungen Frau, die ihr Kind unbedingt zur Welt bringen will – egal, wie grausam die Situation ist…

„Seine Stimme war so sanft wie immer, aber es war plötzlich etwas Schreckliches in seinen Augen. Nein … wenn ich ehrlich sein soll … es war nicht nur in seinen Augen. Das Grauen, was ich fühlte, war überall.“ – Seite 68

Anders als von den anderen Storys, habe ich von dieser hier im Vorfeld noch gar nichts gehört. Atemtechnik ist zweigeteilt: Anfangs sehr geheimnisvoll, was den mysteriösen Herrenklub angeht, später dann spannend und sehr gruselig. Aus Ersterem könnte King durchaus noch einen eigenen, etwas längeren Mysteryroman machen – in der Sache bleibt es geheimnisvoll. Ich fand diese Geschichte sehr packend. (5/5 Sterne)



Die ersten drei Kurzromane wurden vor vielen Jahren erfolgreich verfilmt, Die Verurteilten und Stand by me sind sogar für bedeutende Filmpreise nominiert worden. Ersten habe ich bereits gesehen und er ist sehr gelungen.


Mein Fazit: Stephen King hat hier das alltägliche Grauen meisterhaft in vier Kurzromane verarbeitet. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, aber jede auf seine eigene Weise packend. Oft gruselig und erschreckend, mal mysteriös und dramatisch. Aber überall ist der typische King-Horror vorhanden. Daher vergebe im Gesamten fünf Sterne für dieses Buch. Lesenswert!


Meine Bewertung: 




Titel: Frühling, Sommer, Herbst und Tod
Autor: Stephen King
Genre: Horror / Mystery
Seitenanzahl: 720
Verlag: Heyne
Erstveröffentlichung: 1984
Neuveröffentlichung: 11. August 2013


Samstag, 1. Juni 2019

Monatsrückblick Mai 2019


Hallo ihr Lieben,
heute ist der 1. Juni - ein guter Zeitpunkt, um auf den letzten Lesemonat zurück zu blicken. Insgesamt habe ich elf Bücher gelesen, wovon mit einige sehr beeindruckt haben. Eines meiner Monatshighlights ist Kaffee und Zigaretten von Ferdinand von Schirach. Ich bin inzwischen begeisterter Leser des Autors, der unheimlich klar, direkt und schnörkellos schreibt. Demnächst werde ich mich seinem Buch Der Fall Collini widmen.
Dann habe ich eine Trilogie gelesen, die schon länger auf dem SuB gelegen hat: Die Dancing Jax - Trilogie von Robin Jarvis. Selten habe ich so eine schräge Geschichte gelesen - aber so verrückt sie auch war, die Idee hat der Autor sehr gut umgesetzt. Die Bücher werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben.
Zuletzt gab es auch noch eine düsterschöne Fantasygeschichte von Christian von Aster, wo allein der Titel schon großartig ist: Sieben Arten Dunkelheit.

Einen letzten Geburtstagsbuchgutschein habe ich noch eingelöst und mich für den ersten Band der Chroniken von Azuhr von Bernhard Hennen entschieden. Ich wusste gar nicht, dass das Buch einen blauen Buchschnitt hat. Sieht toll aus und ich freue mich auf den Auftakt der Reihe. 


Nun noch ein kleines Update zu  #19für2019 - ein weiteres Buch der Liste habe ich gelesen. Aktueller Stand: 9/19 Büchern. Meine Liste und die Updates findet ihr hier: #19für2019 - Meine Leseliste 


  Hier kommt nun meine Monatsstatistik für den Mai:

Mein Lesemonat in Zahlen

  
  11 gelesene Bücher
4.404 gelesene Seiten
durchschnittlich 142 gelesene Seiten pro Tag

Bewertungen
  5 x 5 Sterne
1 x 4,5 Sterne
  5 x 4 Sterne



Gelesene Bücher im Mai


J.K. Rowling - Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (re-read) 
 
Jürgen Albers - Charles Norcott 2: Erased
 
Robin Jarvis - Dancing Jax 1: Auftakt
 
Robin Jarvis - Dancing Jax 3: Finale
 
Ferdinand von Schirach - Kaffee und Zigaretten
 
Neal & Jarrod Shusterman - Dry 
 
Vincent Kliesch / Sebastian Fitzek - Auris 
 
Christian von Aster - Sieben Arten Dunkelheit



Monatshighlights


 
Kaffee und Zigaretten
Ferdinand von Schirach

Sieben Arten Dunkelheit
Christian von Aster

Grindelwalds Verbrechen
J.K. Rowling









Lesepläne und Neuerscheinungen


Folgende Bücher möchte ich gern im Juni lesen:

Stephen King - Frühling, Sommer, Herbst und Tod
Ferdinand von Schirach - Der Fall Collini
Kai Meyer - Hex
Vera Buck - Das Buch der vergessenen Artisten
Sebastian Fitzek - Fische, die auf Bäumen klettern 

Neuerscheinungen, auf die ich mich freue:

Stephen King / Bev Vincent - Flug und Angst  ~ erscheint am 10.06.2019
Fernando Aramburu - Langsame Jahre  ~ erscheint am 18.06.2019
Alan Bradley - Flavia de Luce 10: Todeskuss mit Zuckerguss  ~ erscheint am 24.06.2019



Ich wünsche euch einen schönen, neuen Lesemonat!
Liebste Grüße, eure Nicole