![]() |
| Zum Buch |
Rivers of London - Band 5
Nachdem es bei Peter Grants letztem Fall in
luftige Höhen ging, geht es für den Police Constable und Zauberlehrling nun aufs
Land. Für Peter, der sich kaum mal in die Londoner Randbezirke wagt, fast schon
unvorstellbar. Doch in Herefordshire im kleinen Örtchen Rushpool sind zwei
Mädchen verschwunden. Möglicherweise erfolgte dieses unter magischen Umständen.
Um dieses zu überprüfen, reist Peter in die tiefste Provinz und macht sich mit
Flusstochter Beverly Brook auf die Suche. Schon bald erfahren sie etwas über die
berühmt-berüchtigten magischen Geschichten von Wales, das direkt an Herefordshire
grenzt. Ihre Ermittlungen führen sie schließlich in die umliegenden Wälder, wo
die beiden ungeahntes erwartet...
"Jenseits des Flüsschens Teme gab es dann nur noch verschlungene, einspurige Sträßchen, die durch ein derart fotogenes ländliches Idyll führten, dass ich nicht überrascht gewesen wäre, wenn mir hinter der nächsten Kurve Bilbo Beutlin persönlich entgegengekommen wäre, immer vorausgesetzt, der hatte sich inzwischen einen Nissan Micra angeschafft." -Seite 17
Auch im 5. Band gibt es für Peter
Grant wieder einiges zu tun - sein neuer
Fall führt den Police Constable und Zauberer in Ausbildung in die tiefste Provinz, nicht ganz einfach
für den Vollblut-Städter. Doch da an dem Verschwinden von zwei elfjährigen
Mädchen vielleicht etwas Magisches dran sein könnte, macht er sich auf den Weg
und ahnt nicht, auf WAS er während seiner Ermittlungen schließlich stoßen wird.
Dieses ist in der Tat überraschend und auch noch einige Punkte mehr.
Wie schon gewohnt ist Fingerhut-Sommer
auch wieder in der Ich-Perspektive geschrieben - Hauptfigur Peter erzählt somit
in schon gewohnt lockerem-frechen Stil seine Geschichte selbst. Neben normaler Polizeiarbeit gibt es auch
wieder allerhand magische Ermittlungen. Diese Fantasy-Elemente sind in die
scheinbar ganz normale ländliche Gegend sehr gut verwoben. Die Charaktere und
Figuren sind sehr interessant und vielfältig. Lasst euch überraschen!
Das Cover -diesmal im leuchtendem grün
gehalten- reiht sich sehr schön in die Reihe seiner bunt gestalteten Vorgänger
ein und ist in jedem Fall ein Hingucker.
"In der Nähe dieses Tors war etwas machtvoll Magisches geschehen und ließ alle anderen Spuren in dem magischen Äquivalent von weißem Rauschen verschwinden." - Seite 141
Mein Fazit: Ein lesenswerter Fantasy-Krimi
mit Überraschungen. Neben unheimlichen Elementen, gibt es auch mal Momente, die
zum schmunzeln sind, bevor es dann wieder spannend wird. Eine gelungene Kombination.
Bis auf einige kleine Schwächen im Mittelteil, wo sich die Geschichte kurz im Kreis
zu drehen scheint, (aber danach wieder an Fahrt aufnimmt) erneut eine tolle
Geschichte mit ordentlich Magie. Von mir gibt es vier Sterne und ich bin
gespannt, was mich im 6. Band erwartet, der gerade erschienen ist. Lesenswert!
Meine Bewertung:
Titel: Rivers of London 5: Fingerhut-Sommer
Autor: Ben Aaronovitch
Übersetzt von: Christine Blum
Genre: Krimi /Fantasy
Seitenanzahl: 416
Verlag: dtv
Erstveröffentlichung: 21. August 2015
Die Bücher der Rivers of London-Reihe:
Band 1 - Die Flüsse von London
Band 2 - Schwarzer Mond über Soho
Band 3 - Ein Wispern unter Baker Street
Band 4 - Der böse Ort
Band 5 - Fingerhut-Sommer
Band 6 - Der Galgen von TyburnBand 6.5 - Geister auf der Metropolitan-Line (Eine Peter Gant-Story)
Band 7 - Die Glocke von Whitechapel
Band 8 - Ein weißer Schwan in Tabernacle Street
Band 9 - Die Silberkammer in der Chancery Lane

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen