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Die besonderen Kinder - Band 2
Nach den dramatischen Ereignissen schaffen
es Jacob und die Kinder im letzten Augenblick, vor ihren Feinden zu fliehen -
aus der Zeitschleife und somit von der Insel Cairnholm, wo die besonderen
Kinder behütet von Miss Peregrine viele Jahre lang gelebt haben. Doch der Kampf
blieb nicht ohne Folgen: Miss Peregrine, eine der Ymbrynen, die die
Zeitschleifen bewachen, kann sich nicht mehr in ihre Menschengestalt zurück
verwandeln und benötigt dringend Hilfe. Um sie zu retten, machen sich Jacob und
die Kinder auf den Weg nach London, wo sich andere Ymbryne aufhalten soll, die
Miss Peregrine helfen kann. Es wird eine gefährliche Reise, denn sie befinden
sich im Jahr 1940 in England - mitten im 2. Weltkrieg. Zudem sind ihnen die
Feinde auf der Spur, die einen finsteren Plan verfolgen...
"Es geht nicht um Schicksal", sagte ich, "aber ich glaube, dass die Welt im Gleichgewicht sein muss, und manchmal greifen unbekannte Kräfte ein, um die Waagschalen wieder ins rechte Lot zu bringen. Miss Peregrine hat meinen Großvater gerettet - und jetzt bin ich hier, um sie zu retten." (Jacob) -Seite 72, eBook
Da mir der erste Band Die Insel der
besonderen Kinder schon gut
gefallen hatte, war ich nun umso gespannter, wie es nach der Flucht aus der Zeitschleife
mit Jacob und den Kindern weitergeht. Die Stadt der besonderen
Kinder schließt nahtlos an seinen Vorgängern an und ist meiner Meinung
nach noch etwas packender. Die Handlung entwickelt sich sehr gut, es tauchen
wieder tolle Fantasy-Elemente auf, die hier wunderbar beschrieben werden: Ob es
die besonderen Orte in den Zeitschleifen, die phantastisch-skurrilen Figuren
oder der abenteuerliche Weg der Gefährten selbst ist - alles ist spannend zu
verfolgen. Erwähnenswert sind natürlich vor allem die Hauptfiguren der
Geschichte: Jacob, der aus der Gegenwart kommt und im ersten Band das Geheimnis
seines verstorbenen Großvaters gelüftet hat und natürlich die besonderen
Kinder, von denen jeder eine einzigartige Fähigkeit hat. Im Vorgänger lernt man
die einzelnen Personen mit ihren Besonderheiten ja schon kennen, hier erfährt
man aber noch Einzelheiten über ihr früheres Leben - dieses hat mir sehr gut
gefallen. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Jacob
geschrieben, der selbst auch eine Fähigkeit hat, die für ihre gefährliche Reise
sehr nützlich ist.
"Trotz der Schwierigkeiten und Gefahren und trotz der Tatsache, dass diese seltsame Welt in dem Moment auseinanderzufallen begann, als ich sie entdeckte, war ich zutiefst froh, hier zu sein." (Jacob) - Seite 102, eBook
Unbedingt erwähnenswert sind neben der besonderen Covergestaltung auch die
vielen schwarz-weiß Fotografien im Buch, die verschiedene Situationen und
Personen zeigen und der Geschichte nochmal einen etwas nostalgischen Flair
gibt.
Mein Fazit: Eine sehr gelungene Fortsetzung
einer wirklich besonderen Trilogie. Die Stadt der besonderen Kinder hat mir
noch etwas besser gefallen als der Auftakt. Die Handlung ist spannend, es
passiert einiges - man kann das Buch nur schlecht aus der Hand legen. Es gibt
wunderbare Fantasy-Elemente, phantastische Figuren und einige Abenteuer, die
natürlich neugierig auf den letzten Band machen. Der Schreibstil ist flüssig
und die Ich-Perspektive sehr gut gewählt. Es war wirklich eine Überraschung,
dass sich die Geschichte noch so steigern konnte. Wirklich lesenswert!
Meine Bewertung:
Titel: Die Stadt der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Genre: Fantasy / Phantastik
Seitenanzahl: 480
Seitenanzahl: 480
Verlag: Knaur
Erstveröffentlichung: September 2016
Erstveröffentlichung: September 2016
Die Bücher der Reihe Die besonderen Kinder:
Band 1 - Die Insel der besonderen Kinder
Band 2 - Die Stadt der besonderen Kinder
Band 3 - Die Bibliothek der besonderen Kinder
Band 4 - Der Atlas der besonderen Kinder
Band 5 - Das Vermächtnis der besonderen Kinder
Die Legenden der besonderen Kinder - Erzählungen
Vielen Dank an Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar!

Hey =)
AntwortenLöschenMir hat das Buch damals auch sehr gut gefallen. Weiter habe ich zwar nie gelesen, aber die Verfilmung von Tim Burton fand ich auch ganz angenehm. Allerdings überhaupt nicht für Kinder geeignet. Wie die Filmindustrie immer diese niedrigen Einstufungen hinzimmert ist mir ein Rätsel.
LG
Anja
Hi Anja,
Löschenich lese den 3. Band "Die Bibliothek der besonderen Kinder" direkt hinterher und bisher ist er genau so vielversprechend wie dieser Teil. :)
Die Verfilmung von "Die Insel der besonderen Kinder" habe ich bisher noch nicht gesehen, werde ich aber noch nachholen. :)
Ok, das kann ich mir vorstellen, dass der Film vielleicht nicht unbedingt für Kinder geeignet ist.
Liebe Grüße
Nicole