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Band 3 der Spiegelreisenden-Saga
Fast drei Jahre hat Ophelia Thorn nicht mehr gesehen. Auf
ihre Heimatarche Anima verbannt, fristet sie ein ereignisloses Dasein. Bis sie
auf eine Postkarte stößt, die ihr einen wertvollen Hinweis gibt. Und so reist
sie heimlich nach Babel, einer Arche mit strikten Vorschriften und
argwöhnischen Bewohnern, die Robotern mehr gleichen als Menschen. Dort
angekommen, muss sie sich als "Lehrling" beweisen und sieht sich plötzlich in
eine tödliche Geschichte verstickt.
Auf einer Arche, die aus tausend Inseln besteht, und wo
Menschen mechanisch absurden Gesetzen folgen, muss sich Ophelia allein durch
ein immer bedrohlicheres Geflecht an Lügen kämpfen – und kommt auf ihrer Suche
nach Thorn der "letzten Wahrheit" riskant nah.
(Quelle: Klappentext)
„Ophelia blinzelte geblendet: Sie musste den Kopf in den Nacken legen, um den Turm der Gedenkstätte ganz mit einem Blick zu erfassen. Seine Größe war so kolossal, seine Glaskuppel so strahlend, dass man ihn für einen Leuchtturm halten konnte, der die gesamte Welt erhellen sollte.“ – Seite 82
Mit großer Begeisterung habe ich bereits die ersten beiden
Bände der Spiegelreisenden-Saga gelesen – auch Das Gedächtnis von Babel, der
3. Band der Reihe, steht seinen Vorgängern in nichts nach. Anders als bei den nahtlos
ineinander übergehenden Vorgängern sind hier seit den letzten Ereignissen knapp
drei Jahre vergangen. Gerade am Ende des 2. Bandes ist viel Dramatisches
geschehen, einige Geheimnisse wurden
aufgedeckt und dann verschwand auch noch Thorn spurlos.
Seitdem hofft Ophelia, die vom Pol wieder auf ihrer
Heimatarche Anima zurückkehren musste, auf ein Lebenszeichen von ihm. Eine Spur
führt sie schließlich auf die Arche Babel, wo das Leben der Bewohner nochmal
komplett anders ist als das, was Ophelia bisher kennen gelernt hat. Nach
einigen Nachforschungen findet sie Erstaunliches heraus und gerät gleichzeitig
in große Gefahr…
Auch hier überzeugt Christelle Dabos wieder mit einem tollen
Schreibstil, der uns Leser von der ersten Seite an fesselt. Spannend ist nach
wie vor das einzigartige Szenario: Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht
mehr - vor langer Zeit ist diese in 21
große Teile zerbrochen, die als Archen bekannt sind. Jeder Arche ist anders und
hat ihre eigene Lebensweise und Gesetze.
Nach Ophelias Heimatarche Anima und dem eisigen Pol lernen wir nun eine
neue Arche kennen: Babel. Hier ist noch einmal alles völlig anders – die
Autorin beschreibt die Umgebung detailreich und bildgewaltig. Auch die
Geschichte entwickelt sich spannend und wir kommen einem großen Geheimnis immer
näher auf die Spur…
„Bisher war Ophelia überzeugt gewesen, dass sie hier nichts erleben könnte, was auch nur entfernt an den Pol erinnerte. Doch in diesem Moment wurde ihr klar, dass sie Babel unterschätzt hatte.“ – Seite 142
Neben den schon bekannten und liebgewonnenen Figuren lernen
wir hier auch neue, interessante
Charaktere kennen. Auch die Fantasy-Elemente, wie die besonderen
Fähigkeiten und Gaben der Einzelnen kommen hier gut zur Geltung.
Mein Fazit: Auch der 3. Band der Spiegelreisenden-Saga überzeugt
auf ganzer Linie. Ein fesselnder und zugleich detailreicher Schreibstil, starke
Charaktere in einem einzigartigen Welten-Szenario und ein packender Verlauf
voller Überraschungen machen das Buch wieder zu einem wirklichen Lesehighlight!
Meine Bewertung:
Titel: Die Spiegelreisende Band 3 - Das Gedächnis von Babel
Autorin: Christelle Dabos
Genre: Fantasy
Seitenanzahl: 520
Verlag: Insel
Erstveröffentlichung: 17. November 2019
Die Bände der Spiegelreisenden-Saga
Band 1 - Die Verlobten des Winters
Band 3 - Das Gedächtnis von Babel
Band 4 - Im Sturm der Echos
Viele weitere Infos rund um die Autorin und die Spiegelreisenden-Saga und findet ihr hier: https://www.diespiegelreisende.de/


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