Mittwoch, 12. Januar 2022

Rezension zu "Das Geheimnis von Windsor Castle" von Oscar de Muriel

 

Zum Buch

Ein Fall für Frey & McGray - Band 6

Edinburgh 1889. Frey und McGray haben schon einige ausweglose Situationen erlebt. Doch als sie mitten in der Nacht von Premierminister Salisbury zu einem Treffen geladen werden, stehen der feine Engländer und sein schottischer Vorgesetzter vor dem Ende. Denn niemand anders als Ihre Majestät Queen Victoria trachtet den Inspectors nach dem Leben. Die einzige Hoffnung auf Begnadigung: die Erfüllung einer Mission, die einem Todesurteil gleichkommt. Denn sie führt zurück zu den Hexen von Pendle Hill, zum tragischen Fall von McGrays wahnsinniger Schwester und zu einem Geheimnis, das das englische Königshaus in seinen Grundfesten erschüttert ...
(Quelle: Klappentext - Goldmann - Verlag)




Schon seit dem ersten Band bin ich begeisterte Leserin dieser spannenden, historischen Krimi-Reihe, die Ende der 1880er Jahre angesiedelt ist. Auch im inzwischen sechsten Band stehen natürlich wieder Ian Frey und Adolphus „Nine-Nails“ McGray im Mittelpunkt – die beiden Inspectors, die von ihrer Art her unterschiedlicher nicht sein könnten, haben inzwischen schon einige mysteriöse Fälle lösen können – oft gerieten sie dabei selbst in Gefahr. Bei ihrem neuen Fall geht es um nichts weniger als um ihr eigenes Leben: Queen Victoria hat den Tod der beiden angeordnet – es sei denn, sie können eine ganz bestimmte Mission erfüllen. Der Premierminister unterrichtet Frey & McGray über einen Auftrag, der sie zu einem alten Fall zurückführt – zu den Hexen von Pendle Hill. Auch die untergetauchte Caroline Ardglass sowie McGrays Schwester spielen hier eine zentrale Rolle. Schon bald beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit und mit dem Tod…

„Während ich schweigend wartete, rieb ich mir die behandschuhten Hände, um sie zu wärmen. Diese kalten Räume waren ein passendes Präludium zu meiner Begegnung. Mir war bewusst, dass ich hier war, um die düstersten Geheimnisse dieser Familie aufs Tapet zu bringen.“ (Ian Frey) – Seite 66, eBook


Das Geheimnis von Windsor Castle ist von der ersten Seite an spannend. Beginnend mit einem mysteriösen Prolog, der eine Begebenheit aus dem Jahre 1818 schildert, über rätselhafte Tagebucheinträge von einer (zu Anfang) unbekannten Person, bis hin zu den aktuellen Geschehnissen im Jahr 1889, wo Frey & McGray vor schwierigen Ermittlungen stehen.
Wie gewohnt, ist auch dieser Band überwiegend in der Ich-Perspektive aus Sicht von Ian Frey geschrieben, der es im Laufe der Geschichte alles andere als leicht hat. Zudem gibt es ein Wiedersehen mit schon bekannten Charakteren und ein hilfreicher Rückblick in wichtige Ereignisse wurde ebenfalls gut eingebaut. Die historische und etwas düstere Atmosphäre ist sehr gelungen, es gibt viele Schauplätze, die alle sehr detailreich und bildgewaltig beschrieben werden.

„In weiter Ferne sah ich Abschnitte der Stadtmauer, beleuchtet entweder vom Lichtschein aus Fenstern oder von den wenigen Laternen in der Nähe der mittelalterlichen Stadttore. Hinter deren ausgewaschenen Steinen erstreckte sich nichts als tiefe Schwärze, so als markierte diese Mauer das Ende der Welt.“ (Ian Frey) – Seite 272, eBook



Am Ende werden dann sämtliche Rätsel und Mysterien aufgeklärt und ergeben ein ziemlich überraschendes Bild.

Mein Fazit: Ein gelungener 6. Band der historischen Krimireihe um Frey & McGray. Es wird düster, abenteuerlich und manchmal sehr mysteriös – bis hin zu einem Geheimnis, das alle überrascht. Genau diese Mischung und die tolle Beschreibung der Schauplätze macht auch den neuen Krimi von Oscar de Muriel zu einem sehr lesenswerten Buch.


Meine Bewertung:




Titel: Das Geheimnis von Windsor Castle: Ein Fall für Frey und Mc Gray (6)
Autor: Oscar de Muriel
Genre: Historischer Krimi / Mystery
Seitenanzahl: 576
Verlag: Goldmann
Erstveröffentlichung: 20. Dezember 2021


Die Bücher der Reihe um Frey und McGray:
Band 1 - Die Schatten von Edinburgh
Band 2 - Der Fluch von Pendle Hill
Band 3 - Die Todesfee der Grindlay Street
Band 4 - Im Bann der Fledermausinsel
Band 5 - Die Totenfrau von Edinburgh
Band 6 - Das Geheimnis von Windsor Castle

eBook-Only-Kurzgeschichte - Die Hirschjagd: Weihnachten für Frey und McGray


Vielen Dank an das Bloggerportal und Goldmann für das Rezensionsexemplar!

Samstag, 8. Januar 2022

Rezension zu "Der längste Tag im Leben des Pedro Fernandéz García" von Moritz Rinke


Zum Buch
Von Vätern und Söhnen, Lava und Lichterketten.

In seinem kleinen Postbüro in Yaiza sortiert Pedro Fernández García seit Erfindung des Internets keine Briefe mehr, sondern nur noch Werbesendungen. So hat er unendlich viel Zeit, um am Hafen Café con leche zu trinken, seinem Sohn Miguel alles über historische Vulkanausbrüche zu erzählen und den Geheimnissen seiner Familie auf den Grund zu gehen. Was hat sein Großvater in den dreißiger Jahren in Spanisch-Marokko gemacht? Wer war der mysteriöse Deutsche, bei dem er angestellt war? Als sich Pedros große Liebe Carlota von ihm trennt und mit Miguel nach Barcelona zieht, wird es plötzlich still in seinem Leben. Auch sein Freund Tenaro, ein arbeitsloser Fischer ohne Boot, der angeblich mit Hemingway verwandt ist, kann ihn nicht aufheitern.

Und dann sitzt da auf einmal ein Mann in seiner Küche, Amado, ein Flüchtling, der auf Lanzarote die Freiheit gesucht und ein Gefängnis vorgefunden hat. Pedro, Tenaro und Amado beschließen, Miguel zurückzuholen. Sie schmieden einen wahnwitzigen Plan – und merken, wie viel es zu gewinnen gibt, wenn alles verloren scheint.
(Quelle: Auszug aus dem Klappentext - KiWi-Verlag)


Dieses Buch habe ich zufällig beim Stöbern entdeckt und besonders der erste Absatz der Inhaltsangabe hat mich ziemlich neugierig gemacht:

„Ein Postbote auf Lanzarote, der um seinen Sohn kämpft, ein seltsamer Tisch, der ein dunkles Familiengeheimnis aus dem Spanischen Bürgerkrieg birgt, und ein blauer Ball, der über die Insel der hundert Vulkane bis nach Afrika rollt.“ (…)


Hauptfigur hier ist der Postbote Pedro, der mit seinem kleinen Sohn Miguel und seiner Lebensgefährtin Carlota in einem kleinen Ort auf Lanzarote lebt. Pedro liebt seinen Beruf, jedoch hat er in Zeiten des Internets nur noch wenige Briefe auszuliefern. Entsprechend skeptisch begegnet er dem digitalen Zeitalter, von dem sein Sohn so begeistert ist:

„Wenn wir etwas mit der Hand schreiben, dann kommt das wirklich von uns, dann sind wir sogar in den Buchstaben drin. Aber nicht, wenn wir die nur anklicken, dann sind wir eher tot.“ (…)
„Weil Briefe und Buchstaben lebendig sind“, antwortete Pedro.
– Seite 28/29, eBook


Bisher lebte er glücklich mit seiner Familie, aber plötzlich ändert sich sein Leben: Nach einem missglückten Ausflug verlässt Carlota ihn und nimmt Miguel mit nach Barcelona. Pedro verfällt in Trübsinn, doch dabei hat er gerade jetzt viel zu tun: Anscheinend gibt es ein dunkles Familiengeheimnis in der Vergangenheit seines Großvaters, dann ist da noch der alte Sortiertisch in seiner Poststation, der ein mysteriöses Messingschild unter der Tischplatte hat. Dazu kommt noch der große Fremde namens Amado, der plötzlich in seiner Küche steht und sein langjähriger Freund Tenaro, der mit immer neuen Geschäftsideen um die Ecke kommt.

„Sieh dich in der Welt um, die Gleichgültigkeit ist die gefährlichste Form von Rohheit, ohne sie würden die Menschen viel weiter kommen“, hatte Amado gesagt. Und dass man überall damit anfangen könne, die Gleichgültigkeit zu besiegen. – Seite 217, eBook


Pedros Leben nimmt einige Wendungen und er erlebt ein Abenteuer, das er nicht so schnell vergisst…

Das Buch ist in einem schönen, angenehm leichten Schreibstil gehalten, in dem besonders die Schauplätze auf der Insel und dessen Vulkane sehr gut beschrieben werden. Die Charaktere sind zum Teil herrlich schräg, wie etwa Pedros Freund Tenaro, aber auch Pedro selbst ist etwas speziell. Was mir sehr gefallen hat, ist die Vater-Sohn Beziehung von Pedro und dem kleinen Miguel, der begeisterter Messi- und Fußballfan ist.
Der Roman hat viele Facetten – und enthält viele kleine Geschichten mit Charakteren, die unterschiedlicher nicht sein können. Mal berührend, mal tragikomisch, mal traurig und manchmal etwas schräg. Eine gute Mischung. Etwas schade ist hier nur, dass manches etwas im Sande verläuft – ich hätte mir da gern noch einige Antworten gewünscht. Im letzten Drittel wird es nochmal sehr interessant und hält einige Überraschungen bereit – gerade das manchmal Unvorhersehbare hat mir hier gut gefallen.

Mein Fazit: Ein lesenswerter Roman mit tollen Schauplätzen und vielen berührenden sowie tragikomischen Momenten. Die unterschiedlichen Charaktere und die toll beschrieben Schauplätze machen die facettenreiche Geschichte zu etwas besonderem. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Klarheit gewünscht, aber im Gesamten hat mir das Buch mit seinem schönen Stil sehr gut gefallen.


Meine Bewertung:




Titel: Der längste Tag im Leben des Pedro Fernandéz García
Autor: Moritz Rinke
Genre: Roman / Gegenwartsliteratur
Seitenanzahl: 448
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erstveröffentlichung: 19. August 2021


Vielen Dank an den KiWi-Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!


Mittwoch, 5. Januar 2022

Rezension zu "Never - Die letzte Entscheidung" von Ken Follett

 

Zum Buch

Die Welt am Abgrund. Was wäre, wenn…?

In der Sahara folgen westliche Geheimdienstagenten der Spur mächtiger Drogenschmuggler. Die Amerikanerin Tamara und ihr französischer Kollege Tab gehören zu ihnen. Für ihre Liebe riskieren sie ihre Karriere – und im Einsatz für ihr Land ihr Leben. Nicht weit entfernt macht sich die junge Witwe Kiah mit Hilfe von Schleusern auf den Weg nach Europa. Als sie sich gegen Übergriffe verteidigen muss, hilft ihr ein Mitreisender. Doch er scheint nicht zu sein, was er vorgibt.
In China kämpft der hohe Regierungsbeamte Chang Kai gegen die kommunistischen Hardliner. Er hat ehrgeizige Pläne, und er befürchtet, dass die Kriegstreiberei seiner Widersacher das Land und dessen Verbündeten Nordkorea auf einen Weg leitet, der keine Umkehr zulässt.
In den USA führt Pauline Green, die erste Präsidentin des Landes, ihre Amtsgeschäfte souverän und bedacht. Sie wird alles tun, was in ihrer Macht steht, um zu verhindern, dass die USA in einen unnötigen Krieg eintreten müssen. Doch wenn ein aggressiver Akt zum nächsten führt, wenn alle diplomatischen Mittel ausgereizt sind, die letzte Entscheidung gefallen ist – wer kann dann noch das Unvermeidliche verhindern?
(Quelle: Auszug aus der Inhaltsangabe - Bastei Lübbe Verlag)


Mit Never – Die letzte Entscheidung hat Ken Follett einen Roman vorgelegt, der schon von der ersten Seite an fesselnd ist. Das Buch wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, dessen Figuren sich an unterschiedlichen Orten auf der Welt befinden.
Eine der Hauptfiguren ist Pauline Green – sie ist die erste US-Präsidentin und arbeitet hart für ihr Land – ihr Ziel ist es, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und setzt sich gegen Anfeindungen zur Wehr. Doch schon bald muss sie Entscheidungen treffen, die alles übertreffen…

„Eine Lüge geht um die halbe Welt, während sich die Wahrheit noch die Schuhe zubindet.“ – Seite 356


Im nordafrikanischen Tschad versucht die CIA, den gefährlichsten Terroristen und Drogenschmugglern auf die Spur zu kommen. Die CIA-Agentin Tamara geht zusammen mit ihrem französischen Kollegen Tab einigen Hinweisen nach. Gleichzeitig kommen sich die beiden näher. Nach einem Einsatz, den Tamara fast das Leben gekostet hätte, bricht eine Lawine an Ereignissen los, die schon bald nicht mehr aufzuhalten ist.
In der Sahara befindet sich neben Tamara und ihrem Team auch noch der Amerikaner Abdul John Haddad im Einsatz. Er ist als verdeckter Ermittler der CIA mächtigen Drogenschmugglern auf der Spur – um die Hauptpersonen endlich zu fassen, begibt er sich auf eine lebensgefährliche Reise.
Auch die Afrikanerin Kiah spielt eine zentrale Rolle: Die junge Witwe träumt zusammen mit ihrem zweijährigen Sohn Naji von einem besseren Leben in Frankreich. Dafür setzt sie ihr Leben aufs Spiel, indem sie mit Schleusern die Wüste durchquert. Die Reise verläuft anders als gedacht…
Und in China macht Chang Kai, der Leiter des chinesischen Geheimdienstes einen Vorschlag, der ungeahnte Folgen nach sich zieht…




Durchgehend spannend wechselt Ken Follett zwischen den verschiedenen Blickwinkeln hin und her, beschreibt bildgewaltig die einzelnen Schauplätze, die unterschiedlicher nicht sein können und erklärt die verschiedenen Begebenheiten der Länder – alles ist sehr gut verständlich. Neben den politischen Konflikten werden auch zwischenmenschschliche Probleme sehr gut geschildert. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt – jede Person hat mit eigenen Problemen und Sorgen zu kämpfen – man bekommt einen detaillierten Einblick in die so unterschiedlichen Leben und Lebensweisen. Insgesamt entwickelt sich die Geschichte spannend, dramatisch und oftmals beklemmend.

Diese Geschichte zeigt, wie aus kleinen, manchmal am Rande getroffenen Entscheidungen am Ende etwas Großes und Furchtbares entsteht, was nicht mehr aufzuhalten ist und schließlich die gesamte Weltbevölkerung in Gefahr bringt.

„Inzwischen hatte die ganze Welt Angst.“ – Seite 676

Das Buch ist in verschiedene Abschnitte eingeteilt, die die verschiedenen Alarmstufen aus Überschrift tragen – beginnend mit DEFCON 5.

„Eins noch, Madam Präsident … Ich denke, wir müssen das DEFCON- Level auf Stufe 3 anheben.“
Pauline zögerte. Das wäre die öffentliche Anerkennung, dass die Welt ab heute zu einem gefährlicheren Ort geworden war. So etwas machte man nicht leichtfertig.
– Seite 665


Als sich die politischen Konflikte immer weiter zuspitzen, überschlagen sich schließlich die Ereignisse – mit einem überraschenden Finale.

Mein Fazit: Ein rasanter und spannender Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. Ken Follett hat auf 880 Seiten ein Szenario erschaffen, wie es beängstigender nicht sein kann - mit einem spannenden Verlauf, den unterschiedlichsten Charakteren und Schauplätzen rund um die Welt.
Sehr beängstigend und mit einem Finale, das einen so schnell nicht mehr loslässt.
Ein großes Lesehighlight.



Meine Bewertung:




Titel: Never - Die letzte Entscheidung
Autor: Ken Follett
Genre: Politthriller
Seitenanzahl: 880
Verlag: Bastei Lübbe
Erstveröffentlichung: 09. November 2021


Sonntag, 2. Januar 2022

#22für2022 - Meine Leseliste

 


Hallo ihr Lieben,

auch in diesem Jahr mache ich wieder bei der Leselisten-Challenge #22für2022 mit und habe nun 22 Bücher herausgesucht, die ich im Laufe des Jahres 2022 lesen möchte.
In diesem Jahr habe ich mich entschieden, wieder einen Großteil der Bücher (17) von meinem SuB auszuwählen. Dazu noch einen re-read und vier Bücher von den Neuerscheinungen aus dem Frühjahr.

Ich werde diesen Beitrag regelmäßig updaten und die Rezensionen zu den gelesenen Büchern verlinken.

Falls ihr auch bei der Aktion mitmacht, verlinke ich gerne eure Leselisten. :-)


Gelesene Bücher: 13/22
Die gelesenen Bücher sind markiert. Mit klick auf den Titel kommt ihr zu meiner Rezension.


Meine Leseliste


Von den Neuerscheinungen:



1.
Der fürsorgliche Mr. Cave
Matt Haig

Erscheinungsdatum: 01. Februar 2022
Gelesen: Februar 2022
Bewertung: 3/5 Sterne



2.
AERA 2: Die schwärzeste Nacht
Markus Heitz

Erscheinungsdatum: 01. März 2022
Gelesen: März 2022
Bewertung: 5/5 Sterne

3.
Das unglaubliche Leben des Wallace Price
T.J. Klune

Erscheinungsdatum: 11. April 2022
Gelesen: April 2022
Bewertung: 5/5 Sterne






4.

Das mangelnde Licht

Nino Haratischwili

Erscheinungsdatum: 25. Februar 2022
Gelesen: April 2022
Bewertung: 5/5 Sterne


Vom SuB:


5.
Frey & McGray 6: Das geheimnis von Windsor Castle

Oscar de Muriel

Gelesen: Januar 2022
Bewertung: 5/5 Sterne





6.
Never - Die letzte Entscheidung

Ken Follett

Gelesen: Januar 2022
Bewertung: 5/5 Sterne







7.
Jonathan Strange & Mr. Norrell

Susannah Clarke








8.
The Stranger Times

C.K. McDonnell

Gelesen: März 2022
Bewertung: 5 / 5 Sterne






9.
Disney-Villains 7: Cruella, die Teufelin

Serena Valentino

Gelesen: März 2022
Berwetung: 4/5 Sterne








10.
AERA 1: Die Rückkehr der Götter

Markus Heitz

Gelesen: März 2022
Bewertung: 4,5/5 Sterne





11.

Die geheime Mission des Kardinals

Rafik Schami










12.

Alte Sorten

Ewald Arenz
Gelesen: Juni 2022
Berwetung: 4,5/5 Sterne








13.
Die Bibliothekare 2: Die maskierte Stadt

Genevieve Cogman

Gelesen: Januar 2022
Bewertung: 5/5 Sterne






14.
Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (1)

Robert McCammon









15.
Der Märchenerzähler

Antonia Michaelis

Gelesen: August 2022
Bewertung: 5/5 Sterne

16.
Die unberechenbare Wahrscheinlichkeit des Zufalls

John Ironmonger







17.

Der Salzpfad
Raynor Winn

Gelesen: August 2022
Bewertung: 3/5 Sterne



 

 


18.

Die Stadt der träumenden Bücher

Walter Moers







19.
Der Wolkenatlas

David Mitchell

20.
Every

Dave Eggers









21.
Vierunddreißigster September

Angelika Klüssendorf











Re-read:


22.
Der Schwarm

Frank Schätzing












Die Printbücher

Samstag, 1. Januar 2022

Jahresrückblick 2021 - Mein Bücherjahr

 


"Today is the first blank page of a 365 page Book.
Write a good one."
(Verfasser unbekannt)



Hallo ihr Lieben,
ich wünsche euch allen ein schönes neues Jahr! Ich hoffe, ihr hatten einen gemütlichen Jahreswechsel.
In den letzten Tagen habe ich auf mein Bücherjahr zurück geblickt und aus 97 gelesenen Büchern meine 15 absoluten Lesehighlights herausgesucht - geordnet nach den Monaten, in denen ich sie gelesen habe und mit einen Zitat aus dem jeweiligen Buch. Mit Klick auf den Titel kommt ihr zur jeweiligen Rezension.
Eine Übersicht von allen gelesenen Büchern findet ihr hier: Meine Bücher 2021. Hier findet ihr nun meinen buchigen Jahresrückblick:


Mein 2021 in Zahlen

Gelesene Bücher 2021
97 Bücher

Gelesene Seiten
43.111

Geschriebene Rezensionen
97


Meine 15 Buchhighlights aus 2021


Januar


1.
Frey & McGray 5: Die Totenfrau von Edimburgh
Oscar de Muriel


„Schweigend schauten wir einander an. Wie seltsam dieser Dialog doch verlief. So wenig Worte, so viele Unbekannte, und doch so viele Andeutungen.“ (Ian Frey) – Seite 91, eBook

2.
Cormoran Strike & Robin Ellacott 5: Böses Blut
Robert Galbraith


„Strike las sich alle vier Nachrichten nochmal durch. Dann schloss er die Augen und fragte sich wie Millionen seiner Mitmenschen, warum Probleme nicht schön der Reihe nach, sondern immer wie eine Lawine über einen hereinbrachen, sodass man keine Zeit hatte, sich von einem Schlag zu erholen, bevor einen auch schon der nächste traf.“
– Seite 522, eBook




Februar

3.
Die Mitternachtsbibliothek
Matt Haig

„Zwischen Leben und Tod liegt eine Bibliothek“, sagte sie. „Und diese Bibliothek besteht aus endlosen Regalen. Jedes Buch bietet dir die Chance, ein anderes Leben auszuprobieren, das du hättest leben können. Die Chance, zu sehen, wie alles gekommen wäre, wenn du andere Entscheidungen getroffen hättest… Hättest du irgendetwas anders gemacht, wenn sich ungeschehen machen ließe, was du heute bereust?“ – Seite 9/40, eBook




März

4.
Der Kampf um den Rosenthron 2: Priest of Lies
Peter McLean


"Jeder Ort, von dem man dir sagt, dass dort keine Waffen getragen werden müssen, ist ein Ort, an dem du dich besser nicht unbewaffnet begeben solltest.“
(Tomas) – Seite 349/350, eBook




5.
Über Menschen
Juli Zeh


„Sie ließ nicht nur Robert hinter sich, sondern auch die Großstadt, die Enge, das Dauerfeuer der Informationen und Emotionen. Es fühlte sich an, als verließe sie die bekannte Welt, in einem Raumschiff auf dem Weg zu neuen Galaxien." – Seite 32, eBook



April


6.
Der große Sommer
Ewald Arenz


„Es war dieser eine Sommer, wie es ihn wahrscheinlich nur einmal im Leben gibt. Den hoffentlich jeder hatte; dieser eine Sommer, in dem sich alles ändert.“ – Seite 13, eBook



 

Juni


7.
Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
V. E. Schwab


„Was sie braucht, sind Geschichten. Geschichten sind eine Form der Selbstbewahrung. Um in Erinnerung zu bleiben. Oder sich selbst zu vergessen. (…)
Bücher sind, wie sie erfahren hat, eine Möglichkeit, tausend Leben zu führen – oder in einem sehr langen Leben Kraft zu finden.“
– Seite 34, eBook



Juli


8.
Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte
T. J. Klune

„Das ist nicht fair.“
„Nein, das ist es nicht. Aber das Leben ist selten fair. Trotzdem versuchen wir, das Beste daraus zu machen. Und wir gestatten uns zu hoffen. Denn ein Leben ohne Hoffnung ist kein richtiges Leben.“
– Seite 363



9.
The Comfort Book
Matt Haig


„Das Heilmittel gegen Einsamkeit besteht nicht darin, dich mit mehr Menschen zu umgeben. Das Heilmittel gegen die Einsamkeit besteht darin, zu verstehen, wer du bist.“ – Seite 194





August


10.
Der Tod und das dunkle Meer
Stuart Turton


„Der Kapitän wartete noch eine Sekunde länger, wartete darauf, dass die Stille zu Stein erstarrte.“ – Seite 84, eBook

 


11.
Billy Summers
Stephen King


„Er fragt sich, ab wann einem zwei Millionen Dollar als nicht genug vorkommen, ab wann man meint, zu viel dafür investiert zu haben. Die Antwort ist naheliegend – nachdem es zu spät ist, einen Rückzieher machen zu können.“ – Seite 42, eBook



September


12.
Fürimmerhaus
Kai Meyer


„Als Mitternacht auf Mittag fiel, kam Carter ins Fürimmerhaus.“ – Seite 5

 





Oktober


13.
Wolkenkuckucksland
Anthony Doerr

„Manchmal sind die Dinge, die wir für verloren halten, nur versteckt und warten darauf, wiederentdeckt zu werden. – u.a. Seite 411, eBook

 


 

September / November


14.
Die Rückkehr der Zwerge 1
Markus Heitz


Er hatte sich nicht getäuscht.
Geschrieben von Goldhand selbst, dachte Goimron wieder und wieder. Er wäre … mehr als eintausend Zyklen alt.
Kein Zwerg war jemals so alt geworden – andererseits hatte es niemals so einen Zwerg wie Tungdil Goldhand gegeben.“
– Seite 69

 


15.
Die Rückkehr der Zwerge 2
Markus Heitz

„Ich bringe dir Grüße aus Dson Khamateion“, sprach die Dunkelheit mit der melodischen leisen Stimme einer Frau. Das Licht der Leuchter und Lampen wurde schwach, als verspürte es Angst vor dem Klang. – Seite 35