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Band 3 der Königschroniken
Die Raunacht –die längste, kälteste und dunkelste Nacht des
Jahres- ist vorüber. Doch in diesen
Stunden ist viel Dramatisches geschehen und viele Pläne wurden zunichte gemacht.
Sölva, die auch etwas Außergewöhnliches erlebt hat, hält nun Ildris‘ Kind in
den Armen – erst nach und nach erfasst sie das ganze Ausmaß, das geschehen ist
und unweigerlich Veränderungen nach sich ziehen wird. Zudem bricht die Dunkelheit herein – mysteriöse Laute dringen
aus dem tiefen Norden zu ihnen herüber und kommen unaufhaltsam näher…
Auch Leyken, die sich in der Rabenstadt hoch oben in der
heiligen Esche befindet, bekommt die Veränderungen des gesamten Landes zu
spüren. Die Blätter des Baumes beginnen zu welken, in der sonst so sicheren
Umgebung zeigen sich immer größere Risse…
Überall im Land sind dunkle Wolken aufgezogen: Intrigen, Aufstände, Missernten und
Überschwemmungen gefährden das Leben vieler Menschen. Der Krieg rückt langsam
näher. Schließlich liegen die Geschicke der Welt in den Händen von zwei Frauen –
aus dem Norden und dem Süden…
„Sie wussten, wie sich das zerschlissene Gewebe der Welt unter den zerstörerischen Kräften spannte. Ein Riss in diesem Gewebe, und entstünde er auch am äußersten entlegenen Rand der Welt, musste zu einer tödlichen Gefahr werden für das Große Ganze.“ – Seite 16
Nach dem packenden und dramatischen Ende des zweiten Bandes
war ich schon sehr gespannt auf das Finale der Königschroniken. Was mir schon
am Anfang besonders gut gefallen hat: Der Autor hat in die aktuellen
Geschehnisse auf eine ganz besondere Art und Weise einen detaillierten
Rückblick eingebaut – somit ist man sofort wieder auf dem Laufenden, was
zuletzt mit Pol, Sölva und Leyken geschehen ist. Die drei Hauptfiguren sind
wieder sehr gut ausgearbeitet. Die Raunacht, in der einiges geschehen ist, ist
vorbei – doch so manches gefährliche Abenteuer
beginnt gerade erst. Nach und nach werden Geheimisse gelüftet und einiges, was
vorher noch nicht ganz klar schien, wird aufgeklärt.
Natürlich sticht auch hier wieder sehr besondere Schreibstil
heraus, an den man sich am Anfang der Trilogie erst gewöhnen musste. Doch
inzwischen merkt man, dass genau dieser die Geschichte so besonders macht. Die
Bücher sind aufeinander aufgebaut und auch Ein Reif von Silber und Gold
schließt nahtlos an seinen Vorgänger an. Was es mit dem Reif von Bronze auf
sich hat, hat man bereits im zweiten Teil erfahren – was der silber-goldene
Reif bedeutet, erfährt man im Laufe der Handlung.
Spannend ist nach wie vor das Szenario der heiligen Esche
und die Stadt, die sich in ihrem Geäst befindet. Hier hätte ich mir zum Ende
hin gerne noch mehr Details gewünscht, denn da ging es etwas abrupt vorbei. Ansonsten
bleibt die Handlung bis auf wenige Momente durchgehend interessant und packend.
Alles hat eine Bedeutung, dachte sie. Alles. Kein Atemzug in ihrem Leben war ihr je so schwer gefallen. „Alles ist mit allem verbunden“, wandte sie sich an die Männer zu Füßen der erhöhten Plattform. – Seite 254/255
Wie auch schon bei den Vorgängen ist die Buchgestaltung
wieder sehr gelungen: Das Cover hat eine schöne Prägung und in der
Klappenbroschur befindet sich die schon bekannte Karte des Reiches.
Mein Fazit: Ein gelungenes Finale der Königschroniken, das
nochmal einiges bereithält. Hier werden die dramatischen Geschehnisse gekonnt
fortgeführt und einzelne Puzzleteile zu einem Ganzen zusammengefügt. Auch die
starken Hauptcharaktere überzeugen erneut. Das Ende ist überraschend,
geheimnisvoll und gut gewählt. Wieder gelungene High-Fantasy mit besonderem
Schreibstil aus der Feder von Stephan M. Rother!
Meine Bewertung:
Titel: Die Königschroniken 3: Ein Reif von Silber und Gold
Autor: Stephan M. Rother
Genre: High-Fantasy
Seitenanzahl: 384
Verlag: Rowohlt
Erstveröffentlichung: 20. November 2018
Die Königschroniken - die Bücher:
Band 1 - Ein Reif von Eisen
Band 2 - Ein Reif von Bronze
Band 3 - Ein Reif von Silber und Gold
Eine weitere Rezesnion zum Buch:
Weitere Infos rund um die Saga findet ihr ihr:


Hey Nicole,
AntwortenLöschenDanke fürs Verlinken. Ich habe gesehen, den neuen Jeffrey Archer hast du auch schon durch. Der steht bei mir als nächstes auf dem Plan. Ich muss allerdings noch ein anderes Buch beenden.
Der Schreibstil des Autors ist wirklich besonders und ich liebe seine Lesungen. Im Großem und Ganzen hat mir das Buch ähnlich gut gefallen wie dir.
LG, Moni
Hi Moni,
Löschenja, der besondere Schreibstil passt hier wirklich gut. Die Lesung vom letzten Sonntag fand ich auch klasse. Leider war ich nicht live dabei, habe sie mir aber später angeschaut.
Der neue Jeffrey Archer ist sehr gelungen. Ich bin gespannt wie, dir das Buch gefallen wird. :)
Liebe Grüße
Nicole