Freitag, 1. Februar 2019

Rezension zu "Die Legenden der Albae 2 - Vernichtender Hass" von Markus Heitz

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Die Legenden der Albae – Band 2

Nach der Stürmung des Steinernen Torwegs steht nach langen Zeiten der bisher so schwer gesicherte Durchgang ins Geborgene Land offen. Die einst so friedlichen Zeiten, in denen Zwerge, Menschen und Elben dort gelebt haben, sind vorbei.  Die Albae Sinthoras und Caphalor stehen kurz vor der Erfüllung ihrer dunklen Pläne: Die Eroberung des gesamten Geborgenen Landes – besonders die Länder der von ihnen so verhassten Elben sind zum Greifen nahe. Doch nicht alles läuft wie geplant – der Zusammenhalt unter den Verbündeten schwindet mit jedem Tag mehr – die Gier gewinnt die Oberhand. Doch neben Problemen bei der Eroberung droht auch DSON FAIMON, dem Albae-Reich im Jenseitigen Land, eine Gefahr, mit der niemand gerechnet hätte…



„Sein gespiegeltes Antlitz wirkte unheimlich. Die schwarzen Augen schienen sich immer weiter auszubreiten und seine Züge zu verschlucken, bis der Kopf nur noch aus Dunkelheit bestand. Arganai jagten Schauder über den Rücken. Die Sommerhitze konnte nicht verhindern, dass ihn ein eisiges Gefühl durchlief, je länger er sich im Wasser betrachte; gleichzeitig fiel es ihm schwer, den Blick zu lösen. Der Tümpel schuf unter der Oberfläche seinen düsteren, grausamen Bruder.“ – Seite 33, eBook


Vernichtender Hass ist der zweite Band der Legenden der Albae und schließt nahtlos an die Geschehnisse des ersten Bandes an. Den beiden Albae Sinthoras und Caphalor ist es gelungen, zusammen mit vielen Verbündeten und einem Dämon, dessen ganze Macht noch nicht abzusehen ist, den Steinernen Torweg einzunehmen und ins Geborgene Land einzudringen. Während diese dramatischen Geschehnisse im Prolog der ersten Zwerge-Bandes aus dem Blickwinkel der Zwerge geschildert werden und es danach einen großen Zeitsprung von mehreren hundert Jahren/Sonnenzyklen gibt, geht es hier direkt nach der Stürmung weiter. Man erfährt, was während dieser übersprungenen Zeit geschehen ist, was mit den Elbenreichen geschieht und auch, wie die Geschehnisse im Jenseitigen Land weitergehen. Die Geschichte von Caphalor und Sinthoras geht weiter, jedoch treten weitere Albae ebenfalls in den Vordergrund. Eine weitere Hauptfigur ist der Alb Carmondai, der auch im fünften Band der Zwerge eine zentrale Rolle spielt. Besonders seine Rolle, bzw. sein Weg ist unheimlich interessant zu verfolgen.
Der Schreibstil ist klar und die Geschehnisse spielen sowohl im Geborgenen als auch im Jenseitigen Land – in beiden Reichen gehen entscheidende Veränderungen vor und es warten im Verlauf einige Überraschungen. Es gibt viele verschiedene Blickwinkel – fast schon zu viele, was die Spannung ab und an mal kurz etwas mindert. Ansonsten wird es wieder abenteuerlich, packend und vor allem: Sehr düster.


„Der Wärter sprang vom Dach, ohne dass etwas zu hören war; nicht mal seine Rüstung klapperte oder knarrte. Sie waren gefährliche Gegner, die mit der Nacht einen Pakt eingegangen waren.“ – Seite 294, eBook


Mein Fazit: Ein packender zweiter Band, der nahtlos an den Vorgänger anschließt. Sehr interessant fand ich, dass hier die Geschichte des schon bekannten Albs Carmondai erzählt wird. Es warten wieder neue Abenteuer, große Schlachten und gefährliche Verschwörungen – auch eine Gefahr, die zunächst noch unterschätzt wird… Bis auf Kleinigkeiten wieder ein packender und düsterer Band, der einige Überraschungen bereithält!



Meine Bewertung:



Titel: Die Legenden der Albae 2: Vernichtender Hass
Autor: Markus Heitz
Genre: High-Fantasy
Seitenanzahl: 656
Verlag: Piper
Erstveröffentlichung: 2011


Hier eine Übersicht der einzelnen Bände der Zwergen- und Albae-Reihe:

Die Legenden der Albae:


Band 1 - Gerechter Zorn
Band 2 - Vernichtender Hass
Band 3 - Dunkle Pfade
Band 4 - Tobender Sturm
Band 5 - Dunkles Erbe

Die vergessenen Schriften (Sammelband mit Erzählungen)


Die Bücher der Zwergen-Saga:

Band 1 - Die Zwerge


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