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Die Geschichte der Bücherdiebin
Deutschland, im Jahr 1939: Der Tod hat viel zu tun und eine
Schwäche für Liesel Meminger.
Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.
Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München – und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.
(Quelle:
Klappentext vom Verlag)
„Der Raum schrumpfte, bis die Bücherdiebin die Regale mit ein paar kleinen Schritten erreichen konnte. (…) Es fühlte sich an wie ein Zauber, wie Schönheit, getaucht in strahlende Linien aus Licht von einem Kronleuchter. Mehr als einmal hätte sie fast ein Buch von seinem Platz genommen, aber sie wagte nicht, sie zu stören. Sie waren einfach vollkommen.“ – Seite 87, eBook
Nachdem ich vor kurzem erst Markus Zusaks neuestes Buch Nichts weniger als ein Wunder gelesen habe und von der Handlung und dem
Schreibstil so begeistert war, war ich nur umso gespannter auf seinen bekannten
Roman Die Bücherdiebin. Und dieser beginnt schon außergewöhnlich: Bevor wir
die Hauptfigur, das anfangs neunjährige Mädchen Liesel Meminger kennen lernen,
erfahren wir einiges über den Erzähler – und der ist niemand anderes als der
Tod persönlich. Zunächst gewöhnungsbedürftig, aber schon nach ein paar Seiten
fesselnd. Er erzählt, wie er Liesel immer wieder begegnet und er sie mehr und
mehr in sein Herz schließt – und so erfahren wir auch die Lebensgeschichte des
Mädchens, das kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges von ihrer Mutter zu
Pflegeeltern in einem Ort nahe München geschickt wird und später als
Bücherdiebin bekannt wurde.
Da die Handlung in Deutschlands wohl dunkelster Zeit spielt,
wird es oft sehr traurig und dramatisch. Doch dank der lockeren Art des
„Erzählers“ blitzt ab und an auch mal etwas Humor hervor – es ist insgesamt ein
sehr berührendes Buch, das man nicht so schnell vergessen wird. Liesel lernt
das Lesen und entdeckt somit auch ihre Liebe zu Büchern– und wird zur
Bücherdiebin, dessen Szenen vom „Tod“ brillant geschildert werden. In vielen
dramatischen Momenten geben ihr besonders ihre gestohlenen Bücher einen großen
Halt. Auch die Nebenfiguren kommen gut zur Geltung, man ist gespannt, wie sich
das weitere Leben von Liesel entwickelt – es kommt alles anders als gedacht.
Jede Nacht, wenn sie sich nach ihrem Albtraum wieder beruhigt hatte, überkam sie schon bald die Freude darüber, dass sie wach war und lesen konnte. „Ein paar Seiten?“, fragte Papa, und Liesel nickte. – Seite 92, eBook
Mein Fazit: Eine sehr berührende Geschichte, die auf
außergewöhnliche Weise erzählt wird und noch lange nachhallt. Hier kommt Zusaks
besonderer Schreibstil wieder zur Geltung, der mich schon in seinem aktuellen
Buch sehr begeistert hat. „Die Bücherdiebin“ hat mich sehr berührt und ist ein
wirkliches Lesehighlight.
Meine Bewertung:
Titel: Die Bücherdiebin
Autor: Markus Zusak
Genre: All Age / Roman
Seitenanzahl: 592
Verlage: cbj (gebundene Ausgabe), blanvalet (Taschenbuch)

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